News : Alu-Würfeltower mit 4 × 65 Watt Kühlleistung für Mini-ITX

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Streacom stellt auf der Computex 2013 in Taipeh den Prototypen eines quadratischen Alu-Gehäuses zur passiven Kühlung von kompakten Rechnern im Mini-ITX-Format aus. „Pünktlich zum Start ins Weihnachtsgeschäft gegen Ende Oktober“ soll das Gehäuse zum Preis von 199 Euro in den Handel kommen.

Nach Demontage des Gehäusedeckels, der am Stand sowohl in einer Fassung aus Glas als auch aus Acrylglas anzutreffen war, präsentiert der Tower sein Innenleben. Der Innenraum wird im Verhältnis von ca. 1/3 zu 2/3 durch einen aufrecht stehenden Mainboard-Träger geteilt, auf dem Mini-ITX-Platinen befestigt werden können.

Zum Lieferumfang gehört ein CPU-Kühler, der die Verlustleistung der CPU über vier Heatpipes an die Rückwand des Towers abgeben kann. Sowohl horizontal als auch vertikal ist die Ausrichtung des Kühlsystems flexibel, so dass keine Einschränkung bei der Auswahl des Mainboards vorliegen. Über ein später optional erhältliches Zubehörteil soll eine zweite Wand direkt in den Kühlkreislauf einbezogen werden können. Grundsätzlich kann „jede Seite des Gehäuses 65 Watt Verlustleistung abführen“, so Oliver Pusse, Marketing-Leiter bei streacom.

Passiver Alu-Würfeltower von streacom

Neben dem Mainboard-Träger verfügt der Tower über Montageschienen für eine 3,5-Zoll-HDD oder zwei 2,5-Zoll-SSDs sowie Netzteile im Flex-ATX-Format. Das auf der Computex ausgestellte Gehäuse erlaubt aktuell zwar nur den Einsatz einer Grafikkarte mit einfacher Slotblende, die im Handel erhältliche Version soll auch Grafikkarten mit doppelter Blende – wie etwa die Asus GeForce GTX 670 DirectCU Mini – aufnehmen können. Fotos vom Innenraum waren zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht erlaubt.

Auch wenn das Gehäuse auf den passiven Betrieb ausgelegt ist, ist der Einsatz von belüfteter Hardware wie Grafikkarte oder Netzteil (streacom selbst wird eine passiv gekühlte Flex-Variante mit 250 Watt für 139 Euro in den Handel bringen) möglich. Die Unterseite des Towers verfügt über Öffnungen und der Deckel ist an allen vier Kanten leicht eingekerbt. Aus welchem Material der Deckel zum Start Ende des Jahres zur Verfügung stehen wird, steht noch nicht fest. „Über optional erhältliche Alternativen denken wir aber auch nach“, so Pusse.