Corsair Carbide Air 540 im Test: Ein großer Würfel mit gutem Konzept

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Carsten Lissack
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Ausstattung innen

Auch der Innenraum des Carbride Air 540 ist durchgängig schwarz lackiert, sämtliche Kabel sind schwarz ummantelt. Abgesehen von den grauen Lüfterblättern, die sich nur sehr wenig abheben, bietet der Cube keine Kontraste. Durch Abstinenz des üblichen Festplattenkäfigs erweitert sich das Raumangebot um ein Vielfaches. Hierdurch wird zudem der Luftstrom soweit optimiert, dass hinein beförderte Luft auf direktem Weg zur Hardware gelangt und erwärmte Luft besser abgeführt werden kann. Neben einer Aussparung für CPU-Kühlerwechsel ohne Mainboardausbau besitzt das Air 540 neun Kabeldurchführungen, von denen acht mit Gummimanschetten verdeckt sind.

Am Boden hat Corsair zwei Festplattenschlitten für 3,5"-Festplatten oder SSDs vorgesehen. Diese werden ohne Werkzeug in den Schlitten eingeklemmt und von vier Pins, die von einem Gummipuffer umgeben sind, entkoppelt. Wer mag, kann auch Datenträger im 2,5"-Format mit dem Schlitten verschrauben, dann jedoch ohne Entkopplung. Erwähnenswert ist, dass beide Laufwerke nach Aktivierung der entsprechenden Funktion im Bios des Mainboards über Hot-Swap in das System eingebunden werden können.

Nun gilt es die Rückseite des Mainboardtrays – beim Corsair Carbide Air 540 eher die zweite Kammer – zu betrachten. Unten in der rechten Ecke wird das Netzteil hochkant eingebaut. Der Lüfter des Netzteils sollte wenn möglich zur Wand schauen, damit die Stromversorgung ihre eigene Luftzirkulation erhält. Corsair hat hier jedoch keinen Staubfilter vorgesehen, weswegen mit erhöhter Verschmutzung gerechnet werden muss.

Über dem Netzteil findet sich ein modularer Festplattenkäfig für vier 2,5"-Festplatten. Diese werden einfach hinein geschoben und rasten ein. Gegenüber liegt der Käfig mit zwei 5,25"-Schächten. Auch hier müssen 5,25"-Laufwerke einfach von außen eingeschoben werden, bis sie schließlich einrasten.

Auch im Inneren gibt es an der Verarbeitungsqualität nichts zu beanstanden. Die Lackierung ist gut, nirgends finden sich scharfe Kanten.