3/9 Sechs „Haswell“ mit vier Kernen : Von Core i5-4430 bis Core i7-4770K

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Anwendungen

Die von uns getroffene Auswahl an Benchmarks in Anwendungen ist bereits auf das aktuelle Geschehen ausgelegt. Dies heißt in erster Linie, dass Prozessoren mit vielen realen und auch logischen Kernen in der Wertung weit vorne landen. Folgerichtig landet Intels Flaggschiff mit zwölf Threads auf dem ersten Rang, gefolgt von Modellen mit acht Threads.

Der erste Eindruck wird durch die isolierte Auswahl von acht Anwendungstests untermauert. In diesen Tests steht AMDs Flaggschiff traditionell recht gut da, reagieren die modernen Programme unter Windows 8 doch positiv auch die Modulbauweise und können die acht Threads auch nutzen. So platziert sich der FX-8350 hauchdünn vor den schnellsten Core i5, die sich wiederum breit bis zum kleinsten Modell Core i5-4430 auffächern, welches bereits deutlich zurückfällt.

Theoretische Tests

Theoretische Tests sind ein guter Indikator für Neuerungen. Sie profitieren zumeist als erstes von neuen Instruktionen, aber auch von vielen Kernen und Threads sowie einem hohen Takt. Sie verzerren dabei jedoch meist das Bild deutlich hin zu eben jenen schnellen Prozessoren mit vielen Kernen und hohem Takt, das sich, wie auf den letzten Seiten analysiert, in dieser Form ansonsten meist nicht wiederfindet. Die Unterschiede vom schnellsten bis hin zum langsamsten Modell fallen demnach viel drastischer aus.

Theoretische Tests untermauern in der Regel die Ergebnisse der Anwendungsbenchmarks, da insbesondere die Zusatzinstruktionen unterstützt werden, die im Alltag noch nicht zum Zuge kommen. Hier schlägt die Unterstützung von AES und AVX2 noch einmal voll zu, „echte“ Kerne sind zudem ebenfalls von Vorteil, weshalb AMDs Flaggschiff sich nun mit dem langsamsten Haswell-Quad-Core herumschlägt.

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