Kindle Fire HDX (8.9) im Test: Gute Hardware mit halbem Android

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Michael Schäfer
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Display

Die Display-Diagonale des Kindle Fire HDX 8.9 misst 8,9 Zoll, was rund 22,5 Zentimetern entspricht. Mit einer Auflösung von 2.560 × 1.600 Bildpunkten und der daraus resultierenden Pixeldichte von 339 ppi überragt es seine Konkurrenten Nexus 7 (2013) und das iPad mini Retina deutlich, selbst Zehn-Zoll-Geräte verfügen nur selten über diese Auflösung. Das kleinere Kindle Fire HDX zeigt sich mit sieben Zoll, einer Auflösung von 1.920 × 1.200 Bildpunkten und einer Pixeldichte von 323 ppi beiden Konkurrenten zumindest ebenbürtig, auch wenn es gegenüber dem iPad mini in Sachen Auflösung und Displaygröße ein wenig das Nachsehen hat.

Die Helligkeit von bis zu 470 cd/m² sorgt für gute Kontrastwerte, wobei die Farbtemperatur von 6.600 Grad Kelvin für ein etwas kühleres Weiß steht. Der kleinere Bruder leuchtet mit 435 cd/m² nicht ganz so hell, zudem stellt dieser die Farben wärmer dar. Die Kontrastwerte bleiben zwar deutlich hinter denen des HDX 8.9 zurück, liegen aber trotzdem auf hohem Niveau. Bei der großen Variante ist uns jedoch ein unschöner Lichtkegel in der unteren linken Ecke aufgefallen, welcher vor allem bei dunklen Hintergründen in Erscheinung tritt.

Amazon Kindle Fire HDX & HDX 8.9
Amazon Kindle Fire HDX & HDX 8.9

Beide Tablet-Bildschirme spiegeln, durch den integrierten Polarisationsfilter fallen die Spiegelungen aber ein wenig geringer als bei anderen Tablets aus. Die hohe Leuchtkraft sorgt zudem dafür, dass selbst unter direkter Sonneneinstrahlung die Displays noch gut ablesbar bleiben.

Beim Gebrauch unter normalen Bedingungen überzeugen beide IPS-Panels durch satte Farben und eine gute Winkelstabilität. Schriften werden sehr fein und ohne sichtbare Treppen-Bildung angezeigt. Dies verwundert nicht, möchte Amazon doch neben medialen Inhalten auch E-Books an seine Tablet-Besitzer veräußern. Aber auch mit hochauflösenden Filmen machen beide Geräte eine gute Figur. Korrekturen sollte Amazon jedoch am dynamischen Bildkontrast vornehmen, welcher die Farbdarstellung automatisch dem Umgebungslicht angleicht. Bei unseren Testgeräten konnte sich die Automatik nicht immer über die Dynamik-Einstellung einig werden, was die Displays stetig abwechselnd heller und dunkler werden lies.

Diagramme
Display-Helligkeit max.
    • Asus Transformer Pad Infinity
      638
      Weißpunkt: ca. 6.900
    • Google Nexus 7 (2013)
      553
      Weißpunkt: ca. 6.500
    • Asus Vivo Tab RT
      517
      Weißpunkt: ca. 7.100
    • Amazon Kindle Fire HDX 8.9
      470
      Weißpunkt: ca. 6.600
    • Samsung Galaxy Note 8.0
      453
      Weißpunkt: ca. 7.300
    • Amazon Kindle Fire HDX
      435
      Weißpunkt: ca. 5.900
    • Microsoft Surface Pro 2
      419
      Weißpunkt: ca. 7.200
    • Microsoft Surface Pro
      397
      Weißpunkt: ca. 6.800
    • Samsung ATIV Tab
      394
      Weißpunkt: ca. 6.700
    • Asus The new Padfone
      386
      Weißpunkt: ca. 6.600
    • Huawei Mediapad 10 Link
      374
    • Microsoft Surface 2
      368
      Weißpunkt: ca. 7.300
    • Apple iPad mini
      362
      Weißpunkt: ca. 6.200
    • Amazon Kindle Fire HD
      358
      Weißpunkt: ca. 5.900
    • Asus Padfone 2
      354
    • Asus MeMO Pad HD 7
      338
      Weißpunkt: ca. 5.700
    • Apple iPad 3
      325
      Weißpunkt: ca. 6.200
    • Asus MeMO Pad
      323
      Weißpunkt: ca. 6.500
    • Google Nexus 7
      322
      Weißpunkt: ca. 6.300
    • Asus MeMO Pad FHD 10
      311
      Weißpunkt: ca. 6.800
    • Asus MeMO Pad Smart
      306
      Weißpunkt: ca. 6.300
    • Asus MeMO Pad FHD 10 LTE
      272
      Weißpunkt: ca. 5.700
    • Acer Iconia Tab B1
      204
      Weißpunkt: ca. 7.100
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