News : Die Plextor M6V wird am SSD-Preiskampf teilnehmen

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Voraussichtlich ab September“ wird auch Plextor in den Preiskampf auf dem Markt für SSDs einsteigen. Auf Crucials preiswerte MX100 angesprochen, stellt der Hersteller mit der neuen Serie „M6V“ eine preislich konkurrenzfähige Serie in Aussicht. Und anders als von Crucial soll es das „Value“-Produkt in allen Formfaktoren geben.

Beim verwendeten Flash-Speicher sei das letzte Wort zwar noch nicht gesprochen, 16 nm von Micron gilt allerdings als wahrscheinlich. Damit würde die M6V auf denselben Speicher setzen, den auch Microns Einzelhandelsmarke Crucial bei der MX100 nutzt. Weitere Details hält der Hersteller aktuell noch unter Verschluss.

Neben diesem Ausblick auf eine neue Serie am unteren Ende der Preisskala zeigt Plextor zur Computex 2014 erste lauffähige Muster der M6 Pro. Da sowohl Controller als auch Flash-Speicher bereits in der M5 Pro zum Einsatz kamen, sind die Unterschiede an anderer Stelle zu suchen: Die Schreibgeschwindigkeit soll durch Optimierungen an der Firmware leicht steigen und erstmals wird Plextor bei der Qualitätskontrolle eines Einzelhandelsproduktes dieselben Standards wie für professionelle Laufwerke ansetzen.

Die M6 Pro zeigt große Verwandtschaft zur M5 Pro
Die M6 Pro zeigt große Verwandtschaft zur M5 Pro

Darüber hinaus wird Plextor eine hauseigene Software zur Nutzung des System-Arbeitsspeichers als schnellen Zwischenspeicher vorerst nur für die Plextor M6 Pro freigeben. Die „Plex Turbo“ genannte Software nutze mindestens 500 und maximal 1.024 MB des Arbeitsspeichers als Zwischenspeicher. Das unterscheidet die Lösung vom „RAPID Mode“ der Samsung SSD 840 Evo, der immer 25 Prozent oder maximal 1 GB Speicher reserviert. In Deutschland soll die M6 Pro „im 3. Quartal“ verfügbar sein.

Mit OCZ hatte zur Computex bereits ein weiterer Hersteller angegeben, in ab September SSDs am unteren Ende der Preisskala zu positionieren, um Crucials MX100 und Samsungs 840 Evo Paroli zu bieten.