Markttag : Blu-ray-Player für den PC im Überblick

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Markttag: Blu-ray-Player für den PC im Überblick
Bild: flickr.com (CC BY 2.0)

Samstag ist Markttag. ComputerBase wirft einen Blick auf wesentliche Entwicklungen auf dem Markt für IT und Consumer Electronics – kurz- wie auch langfristig. An diesem Markttag gibt die Redaktion einen Überblick über die verschiedenen Blu-ray-Optionen am Markt.

Dreizehn Jahre sind seit der Gründung des Blu-ray-Konsortiums vergangen, das mit Sony als treibende Kraft den Grundstein für einen der Nachfolger der DVD legen sollte. Seitdem das einzige Konkurrenzformat HD-DVD im Jahr 2008 zur Aufgabe gezwungen wurde, standen die Türen für eine erfolgreiche Marktpenetration weit offen. Die Popularität von CD oder DVD hat Blu-ray bis heute allerdings nicht erreicht. Das liegt auch am Aufstieg des Internets, das zu physischen Datenträger in vielen Einsatzgebieten eine Alternative bietet.

Wer am PC auf Blu-ray setzt, der findet mittlerweile ein umfassende Angebot am Markt wieder, dessen Preise dem eines klassischen Massengutes gleich kommen. Bei den internen, über SATA (und teilweise noch über IDE) oder den externen, über USB angeschlossenen Geräten finden sich derzeit 150 respektive 99 Angebote im deutschen Online-Handel wieder. Bei den internen Versionen beginnt der Einstieg bei unter 40 Euro. Der Großteil der Angebote liegt im Bereich von unter 60 Euro. Interessanterweise kosten von den fünf am häufigsten von Händlern angebotenen Produkten zwei über 60 Euro. Über 60 Euro wird das Angebot überschaubar, Produkte mit einem Preis von mehr als 150 Euro rechtfertigen diesen Aufschlag nicht mit Technik – es sind Restposten, die älter als vier Jahre sind.

Bei den externen Modellen ist die Preisspanne kürzer, die günstigsten Varianten kosten allerdings mindestens knapp 20 Euro, der Großteil maximal 45 Euro. Nach oben hin ist bei „normalen“ externen Laufwerken bzw. Brennern bei 200 Euro Schluss. Allerdings finden sich auch Blu-ray-Kopiermaschinen der Firma ADR in verschiedenen Ausführungen im Angebot. Die teuerste davon vermag von einer Quell-Blu-ray auf elf Ziel-Medien zu kopieren – und kostet stolze 2.000 Euro.

Wie bei DVD-Brennern und -Laufwerken betreffen Neuvorstellungen auf dem Markt der Blu-ray-Laufwerke in der Regel die externen Modelle. In Zeiten, in denen der Computer im Eigenbau auf dem absteigenden und das Notebook auf dem aufsteigenden Ast sitzen und viele Notebooks gar kein Laufwerk mehr besitzen, ist das keine Überraschung.

Bei Stand-Alone-Blu-ray-Playern sieht das Preisbild etwas anders aus. Die Einstiegsangebote notieren bei 48 Euro, danach geht es zügig in Richtung 100 Euro. Die fünf am häufigsten angebotenen Geräte liegen alle dazwischen, das teuerste kostet 65 Euro.

In den globalen Top-10 des Preisvergleichs konnte in dieser Woche der neue Einplatinencomputer Raspberry Pi 2 Modell B die über Monate andauernde Dominanz der MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G beenden und den ersten Platz belegen. Die Grafikkarte hat es trotz der Diskussionen über die Limitierung der GPU beim Speicher weiterhin auf den zweiten Platz geschafft. Der neue Raspberry Pi ist deutlich leistungsfähiger als der Vorgänger, kostet aber gleich viel. Zur Verfügbarkeit von Windows 10 wird der kleine Computer erstmals auf das Betriebssystem von Microsoft unterstützen.

Leserhinweise auf interessante Entwicklungen im Preisvergleich nimmt die Redaktion gerne unter markttag~~computerbase.de entgegen.