Radeon R9 390X : Weitere Bilder und Spezifikationen zur Hawaii-Neuauflage

, 438 Kommentare
Radeon R9 390X: Weitere Bilder und Spezifikationen zur Hawaii-Neuauflage

Mittlerweile ist gesichert, was vor zwei Wochen noch ein Gerücht war: Die Radeon R9 390X wird als Hawaii-Refresh mit 8 GByte GDDR5-Speicher in den Handel kommen. Während von der bereits vermuteten Asus-Grafiklösung nun die kompletten Spezifikationen bekannt sind, listet XFX sein Modell mit Bild auf der Webseite.

XFX zeigt in der Bildlaufleiste der Radeon R9 290X passende ähnliche Produkte, zu denen auch die Radeon R9 390X zählt. Auf der Packung dieser Karte sind klar die 8 GByte Speicher vermerkt.

XFX Radeon R9 390X mit 8 GByte GDDR5-Speicher
XFX Radeon R9 390X mit 8 GByte GDDR5-Speicher (Bild: XFX)

Von der Webseite PCTuning kommen zur bereits bekannten Asus Radeon R9 390X alle Spezifikationen. 1.070 MHz Chiptakt sind exakt 20 MHz mehr als bei der aktuellen DirectCU-II-Lösung im Handel. Der gewichtigste Unterschied bleibt der auf 8 GByte verdoppelte GDDR5-Speicher, der zudem an Geschwindigkeit zugelegt hat. Anstatt mit 2.700 MHz wird dieser mit 3.000 MHz angesteuert – das Referenzdesign der Radeon R9 290X arbeitet mit 2.500 MHz. An den Anschlüssen ändert sich mit zwei mal DVI sowie einem HDMI-Ausgang und einem DisplayPort wiederum nichts zum Vorgänger.

Spezifikationen der Asus Radeon R9 390X
Spezifikationen der Asus Radeon R9 390X (Bild: PCTuning)

All dies gibt der Gerüchteküche um den neuen Namen für die High-End-Lösung mit der Fiji-GPU weitere Nahrung. Zuletzt hieß es aus Asien, AMD solle sogar drei Modelle geplant haben, die einen breiteren Markt abdecken würden. Denn die Radeon R9 390X kann mit den Spezifikationen keine neuen Leistungsrekorde erzielen.

Was genau die neue Fiji-Grafiklösung allerdings für Spezifikationen und Preise und natürlich auch für eine Leistungsfähigkeit aufweist, bleibt weiterhin nur wilde Spekulation ohne Faktenbasis. AMD selbst spricht von der „schnellsten GPU der Welt“, ohne genaue Parameter zu nennen. Zum 16. Juni wird der Schleier zumindest ein wenig gelüftet, allerdings werden dort nach aktuellem Wissensstand nur die grundlegenden Eckdaten bekanntgegeben, während echte Tests erst später folgen – so wie beim Hawaii-Start vor knapp zwei Jahren.