Windows 10 : Build 10525 ist die erste Vorschau nach der Veröffentlichung

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Windows 10: Build 10525 ist die erste Vorschau nach der Veröffentlichung

Microsoft hat mit Build 10525 die erste neue Insider Preview von Windows 10 seit Veröffentlichung der zunächst finalen Version für Endkunden veröffentlicht. Die neue Vorschau bringt neue Optionen für die individuelle Farbgestaltung und einen überarbeiteten Memory Manager mit. Wie üblich gibt es aber auch Problemstellen.

In der neuen Vorschau können Insider die Farben vom Startmenü, dem Action Center, der Taskleiste und der Titelleiste nach eigenen Wünschen anpassen. Die Optionen dafür finden sich in den Einstellungen im Bereich Farben der persönlichen Anpassung.

Neue Farboptionen
Neue Farboptionen (Bild: Microsoft)

Der aktualisierte Memory Manager soll dafür sorgen, das Inhalte des Arbeitsspeichers bei geringer Restkapazität des RAMs nicht sofort auf die Festplatte oder SSD geschrieben werden. Stattdessen wird zunächst eine Komprimierung der bisher abgelegten Daten durchgeführt, bevor in letzter Instanz HDD oder SSD einspringen. Das soll die Systemgeschwindigkeit in solchen Situationen verbessern. Der Speicher für komprimierte Daten ist teil des Systemprozesses, weshalb dieser in Build 10525 bei Nutzung der Funktion mehr Arbeitsspeicher zu belegen scheint als in bisherigen Builds.

Probleme im aktuellen Build

Im aktuellen Build gibt es aber noch Problemstellen: Zum Beispiel funktionieren mobile Hotspots nicht korrekt, da an das Windows-10-Gerät mit freigegebener Internetverbindung angeschlossene Geräte keine gültige IP-Adresse erhalten. Für die korrekte Wiedergabe von Videos muss zudem zunächst ein Update der App Movies & TV aus dem Windows Store geladen werden. Sprachpakete für das aktuelle Build sollen zudem erst Richtung Ende der Woche zur Verfügung stehen.

Windows 10 Insider Preview Build 10525 kann auf PCs mit dem letzten Insider Build 10240 einfach per Windows Update installiert werden, solange Updates über den Fast Ring aktiviert sind. Nutzer von legalen Versionen von Windows 7 oder 8.1 sollen laut Microsoft zunächst auf Windows 10 aktualisieren und dann in den Systemeinstellung das Erhalten von Insider Builds aktivieren, um Build 10525 ausgeliefert zu bekommen.

Nur für authentische Geräte

Windows 10 Insider Previews sind laut Microsoft ausschließlich für „authentische“ Windows-10-Geräte vorgesehen. Bevor von Windows 10 zu Windows 10 Insider gewechselt werden kann, sollte laut Microsoft deshalb die erfolgreiche Aktivierung des Systems sichergestellt werden. Windows 10 Insider Builds können so ohne erneute Eingabe eines Produktschlüssels aktiviert werden, solange nicht zwischen Versionen (Home/Pro) gewechselt wird. Auch beim Wechsel zurück auf das normale Windows 10 für Endkunden ist dann keine erneute Eingabe des Produktschlüssels notwendig.

Die auch für reguläre Nutzer zugängliche Feedback-App ist für Insider ausgebaut worden. Altes Feedback aus der Zeit vor der Veröffentlichung von Windows 10 ist entfernt worden, aber Entwickler von Microsoft haben intern weiterhin Zugriff auf das Feedback. Auch Insider können unter „Mein Feedback“ diese Daten einsehen, nur im öffentlichen Insider Hub ist das Feedback aus Gründen der Übersicht nicht mehr einsehbar. Insider können Feedback jetzt nach Builds filtern, Screenshots aufnehmen oder vereinzelt Probleme nachstellen. Das Insider-Feedback sehen normale Nutzer nicht.