3/3 Deus Ex: Mankind Divided : 8 Grafikkarten von AMD und Nvidia im Benchmark

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Testergebnisse

Sämtliche Tests wurden auf dem Grafikkarten-Testsystem durchgeführt. Als Treiber sind der Crimson 16.8.2 beziehungsweise der GeForce 372.54 installiert.

Bei der Testszene handelt es sich um einen kleinen Sprint durch die Stadt Prag und damit um einen sehr typischen Weg, den man des Öfteren unternehmen muss. Für die Auflösungen 1.920 × 1.080 sowie 2.560 × 1.440 wird das Ultra-Preset aktiviert und die anisotrope Filterung auf den Faktor 16 erhöht. Die Texturdetails werden einzeln auf „Sehr hoch“ verringert und die harten Kontaktschatten abgeschaltet. In 3.840 × 2.160 dagegen wird auf das Hoch-Preset mit den sehr hohen Texturdetails zurückgegriffen. Auf MSAA wird durchweg verzichtet.

Benchmarks von Full HD bis Ultra HD

Wenig verwunderlich: An die GeForce GTX 1080 von Nvidia kommt in Deus Ex: Mankind Divided nichts heran. Es handelt sich um die schnellste Grafikkarte im Spiel. Und es ist neben der neuen Titan X auch die einzige Grafikkarte, die im High-Preset mit leicht reduzierten Details noch ein flüssiges Spielen ermöglicht, ohne die Grafik auf „hässlich“ schrauben zu müssen.

In der Mittelklasse schlagen sich die Grafikkarten von AMD sehr gut. So kann sich die neue Radeon RX 480 auf Basis von Polaris knapp vor die GeForce GTX 1060 setzen. Etwas, was der AMD-Grafikkarte in den meisten anderen Spielen nicht gelingt. Auch die Radeon R9 390 ist eine große Konkurrenz für die Pascal-Karte. Die GeForce GTX 970 bleibt chancenlos zurück. In der Preisklasse darunter herrscht dasselbe Bild.

AMDs High-End-Riege aus Radeon R9 Fury und R9 Fury X hat es hingegen schwer. Mit dem vier Gigabyte großen Speicher muss man die Texturen auf „Hoch“ zwei Stufen zurückschalten, um das Spiel genießen zu können. Die Radeon RX 480 kommt Fury in diesem Spiel sehr nahe.

Technischer Eindruck

Deus Ex: Mankind Divided ist ein optisch sehr schönes Spiel, was nach dem Vorgänger durchaus positiv überrascht. Die PC-Umsetzung läuft rund, Fehler traten in der Redaktion auf den verschiedenen Systemen nicht auf. Diese sollten für das Spiel allerdings grundsätzlich über schnelle Hardware verfügen. Wer nicht gleich mit mittleren Details und damit stark reduzierter Optik spielen möchte, benötigt mindestens eine Grafikkarte des Kalibers einer GeForce GTX 1060 oder einer Radeon RX 480 – und beide mit mehr als vier Gigabyte Speicher.

Da Nixxes es nicht rechtzeitig geschafft hat, die DirectX-12-API in das Spiel zu integrieren, wird sich ComputerBase das neue Deus Ex – mit voraussichtlich mehr Grafikkarten und CPUs – noch einmal genauer ansehen, sobald ein entsprechender Patch bereitsteht.

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