PlayStation 4 : „Elite Controller“ von Razer und Nacon

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PlayStation 4: „Elite Controller“ von Razer und Nacon
Bild: Sony

Nachdem teure Luxus-Gamepads für die Xbox One trotz eines Preises im dreistelligen Eurobereich Abnehmer finden konnten, zieht Sony nach und kündigt zwei lizenzierte, von Razer und Nacon gefertigte „Pro-Controller“ für die PlayStation 4 an. Beide Modelle richten sich ebenfalls primär an Spieler und den eSports-Bereich.

Razers Raiju ist die PlayStation-Version des Wildcat

Razers Raiju ist kein grundsätzlich neuer Controller, sondern bis hin zur Form eine PlayStation-Adaption des Razer Wildcat für die Xbox One. Angepasst wurden lediglich konsolenspezifische Bedienelemente. Home- und Kontextbuttons entfallen daher, stattdessen verfügt der Raiju über ein Touchpad, den PlayStation- sowie Share- und Options-Taster.

Die übrigen Features des Wildcat behält Razer bei. Dazu zählen zwei zusätzliche Schultertasten sowie zwei abnehmbare Trigger auf der Unterseite. Der Controller verfügt zudem über eine Option zum Verkürzen des zurückzulegendes Weges – Trigger lösen damit früher aus. Alle Tasten können zudem on the fly in zwei Profilen konfiguriert werden, während zusätzliche Tasten die Steuerung von Mikrofon und Lautstärke eines angeschlossenen Headsets ermöglichen.

Angeschlossen wird der Raiju über ein drei Meter langes USB-Kabel; eine Funkverbindung ist nach gegenwärtigem Kenntnisstand nicht verfügbar.

Nacon adaptiert das Alpha Pad

Der Nacon Revolution greift Elemente des GC-400ES Alpha Pad auf, wobei erneut PlayStation-4-spezifische Elemente integriert werden. Beide Gamepads werden damit, wie Sony in der Ankündigung betont, über alle Features des DualShock-4-Controllers verfügen.

Der Revolution besitzt ebenfalls konfigurierbare Trigger, einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss sowie vier in vier Profilen konfigurierbare Zusatztasten, die als zwei-Wege-Taster an der Unterseite zu finden sind. Das Gewicht des Gamepads kann mit jeweils zwei 10, 14 und 17 Gramm schweren Gewichten angepasst werden, der Anschluss erfolgt über ein drei Meter langes Kabel.

Wann und zu welchem Preis die Controller im Handel erhältlich sein werden, ist noch unklar. Gemessen an den zugrunde liegenden Basismodellen sind jedoch Kosten im niedrigen dreistelligen Eurobereich zu erwarten. Auch detaillierte technische Informationen stehen noch aus.