2/6 Amazon Echo (Dot) im Test : Ein bisschen Zukunft schon heute

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Einrichtung

Für die Einrichtung des ansonsten rein per Sprache steuerbaren Echo (Dot) ist die kostenlose Alexa-App für Android, iOS oder Fire OS erforderlich. In der App muss der Benutzer seinen Amazon-Account hinterlegen. Wurde der Echo bzw. Echo Dot über Amazon erworben, fügt Amazon die Geräte bereits beim Kauf der App hinzu.

Über die App wird der Echo mit dem eigenen WLAN verbunden. Hierfür muss der Benutzer zunächst eine direkte WLAN-Verbindung mit dem Echo herstellen, dessen SSID immer „Amazon-XXX“ lautet. Richtet man mehrere Geräte gleichzeitig ein, ist an dieser Stelle nicht eindeutig zu erkennen, welches WLAN zu welchem Echo gehört, da die App keine individuellen SSIDs der Echos anzeigt.

Wechselt der Benutzer den Standort des Echo, bei dem auch ein Wechsel des WLAN notwendig ist, muss diese Initialisierung und direkte Verbindung mit dem Echo immer wieder von Neuem vorgenommen werden. Bei einem bereits bekannten WLAN geht die Einrichtung dann jedoch wesentlich schneller vonstatten, sofern man das Kennwort zuvor in der Amazon-Cloud gespeichert hat. Eine erneute Einrichtung, indem fünf Sekunden die Aktionstaste gedrückt und der Echo in den Konfigurationsmodus versetzt wird, ist jedoch auch bei einem zuvor bereits genutzten WLAN notwendig, da sich der Echo immer nur mit dem zuletzt konfigurierten WLAN verbindet.

Für den Standort des Echo empfiehlt Amazon eine zentrale Position, damit er Sprachbefehle aus allen Richtungen möglichst gut erkennen kann. Amazon rät jedoch dazu, mindestens einen Abstand von 20 cm zur Wand einzuhalten, um die Tonqualität zu verbessern – und um Reflexionen der Sprache über die Wand zu mindern.

Die Alexa-App dient jedoch nicht nur zur ersten Konfiguration des Echo (Dot), sondern muss auch für die Aktivierung zusätzlicher Dienste (Skills) wie etwa Smart-Home-Fähigkeiten genutzt werden. Wer die tado-Heizungssteuerung per Sprache über Alexa steuern möchte, muss entsprechend zunächst den tado-Skill über die App aktivieren. Oder wer beispielsweise ein Taxi über mytaxi rufen können möchte, muss dies zunächst in der App aktivieren. Ebenfalls über die App wird konfiguriert, welche Nachrichtenquellen Alexa für die Tageszusammenfassung verwenden soll, welche Musikdienste der Benutzer verwenden möchte und wo sich die Arbeit des Benutzers befindet, damit Alexa auch auf Fragen wie „Alexa, wie ist der Verkehr auf meinem Arbeitsweg?“ antworten kann.

All dies muss vorab über die App konfiguriert werden, um daraufhin alle gewünschten Funktionen per Sprache ausführen zu können. Versucht man einen Sprachbefehl auszuführen, für den noch Informationen wie etwa die Adresse der Arbeitsstelle fehlen, weist Alexa darauf hin und erläutert, wo diese in der App eingegeben werden muss.

Bei mehreren Echos werden die Inhalte geteilt

Wenn mehr als nur einen Echo oder Echo Dot genutzt werden, die mit demselben Amazon-Konto angemeldet sind, werden einige Inhalte zwischen beiden Geräten ausgetauscht. Dies umfasst sämtliche Einstellungen, die im Konto-Bereich der Alexa-App vorgenommen werden. Dies umfasst Musik und Median, die tägliche Zusammenfassung, den Kalender, Einkaufs- und To-do-Listen und Sportnachrichten. Der Benutzer hat dabei keine Möglichkeit, hierauf Einfluss zu nehmen. Töne, ein eingestellter Wecker oder Timer und Bluetooth-Verbindungen werden jedoch nicht zwischen den Geräten ausgetauscht.

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