Professional 1000x microSD: Lexars UHS-II-Speicherkarte bietet jetzt 256 GB

Michael Günsch 9 Kommentare
Professional 1000x microSD: Lexars UHS-II-Speicherkarte bietet jetzt 256 GB
Bild: Lexar

Lexar stockt die Speicherkapazität der microSD-Karten der Serie Professional 1000x auf 256 GByte und damit auf das derzeitige Maximum dieses Formfaktors auf. Parallel wird die Schreibgeschwindigkeit verdoppelt: Bringen es die kleineren Modelle noch auf bis zu 45 MB/s, sind es beim großen Neuling maximal 90 MB/s.

Für microSDXC mit 256 GB schnell unterwegs

Zuvor bestand die Serie aus Modellen mit 32, 64 und 128 GByte Speichervolumen. Das neue 256-GB-Modell arbeitet ebenfalls mit der UHS-II-Schnittstelle und liefert die gleiche Leserate von 150 MB/s in der Spitze. In dieser Kapazitätsklasse ist dies die höchste Geschwindigkeit. Auch andere Hersteller wie Hama, Kingston, Samsung und SanDisk haben microSDXC-Karten mit 256 GByte im Programm, die allerdings auf der UHS-I-Schnittstelle basieren und lesend nur maximal 95 MB/s erreichen.

Bei niedrigerem Speichervolumen gibt es aber noch weitaus schnellere microSDXC-Karten: Toshibas Exceria Pro M501 ist mit 270 MB/s beim Lesen und 250 MB/s beim Schreiben zumindest auf dem Papier der Spitzenreiter. Doch wird die hohe Schreibrate laut Hersteller nur beim 16-GB-Modell erreicht.

U3-Class und USB-Kartenleser

Die microSDXC-Speicherkarte ist für die Nutzung mit Kameras der Reihe GoPro zertifiziert und erreicht laut U3-Siegel (UHS Speed Class 3) eine kontinuierliche Schreibgeschwindigkeit von mindestens 30 MB/s. Zum Lieferumfang gehört ein microSD-Kartenleser im kompakten USB-Stick-Format mit USB 3.0 (Steckertyp A) und UHS-II-Unterstützung. Ferner wird wie bei allen Speicherkarten der Professional-Familie eine zeitlich unbefristete Version der Datenrettungssoftware Image Rescue als Download-Zugabe geboten.

Lexar Professional 1000x microSD mit 256 GB
Lexar Professional 1000x microSD mit 256 GB (Bild: Lexar)

Preis und Verfügbarkeit

Die Preisempfehlung gibt Lexar mit 357,99 Britischen Pfund (420 Euro) und die Verfügbarkeit mit dem ersten Quartal 2017 an.