Komplett-PC: Medion bietet Gaming-PCs mit AMD Ryzen 7 an

Mahir Kulalic 140 Kommentare
Komplett-PC: Medion bietet Gaming-PCs mit AMD Ryzen 7 an
Bild: Medion

Medion hat ab sofort auf Spieler ausgerichtete Komplettsysteme mit AMD Ryzen und Nvidia-Grafikkarten im Sortiment. Dabei bietet der Essener Hersteller in verschiedenen Preisklassen alle drei der neuen Acht-Kern-CPUs AMD Ryzen 7 1700, 1700X und 1800X an.

Für die verschiedenen Konfigurationen im Online-Shop verlangt Medion wahlweise 1.119, 1.399, 1.499 oder 2.499 Euro. Die drei kleineren Modelle bieten allesamt 16 GByte RAM und 256 GByte SSD-Speicher über PCIe, das Topmodell kommt mit doppelter Speicherausführung.

Acht Kerne mit kleinen Grafikkarten

Das rund 1.200 Euro teure Einstiegsmodell Erazer P7734 D hat mit dem Ryzen 7 1700 die kleinste Version der neuen Acht-Kern-Prozessoren, die im Test durch den niedrigen Preis vor allem für Übertakter eine Empfehlung bekommen hat. Neben den erwähnten 16 GByte DDR4-RAM (2.400 MHz) und der 256 GByte großen SSD ist der Komplett-PC auch mit einer 2 TByte großen Festplatte ausgestattet. Von den insgesamt neun USB-Anschlüssen sind zwei nach Standard 2.0, sechs gemäß 3.0 und ein USB Typ C nach 3.1 spezifiziert – ob Gen1 oder Gen2 geht aus den Spezifikationen nicht hervor.

Während Medion beim Prozessor auf eine rund 340 Euro teure Lösung mit acht Kernen und 16 Threads setzt, kommt bei der Grafikkarte nur ein günstiges Einstiegsmodell zum Einsatz. Als Grafikbeschleuniger dient eine Nvidia GeForce GTX 1050 Ti mit 4 GByte GDDR5, deren Leistung in aktuellen Spielen aber nur für eine Auflösung von Full HD geeignet ist.

Erazer X7731 D Erazer X7729 D Erazer P7732 D Erazer X7734 D
CPU Ryzen 7 1800X Ryzen 7 1700X Ryzen 7 1700
GPU GeForce GTX 1080 GeForce GTX 1060 GeForce GTX 1050 Ti
RAM 32 GB DDR4-2.400 16 GB DDR4-2.400
SSD 512 GB (NVMe) 256 GB (NVMe)
HDD 4 TB 2 TB 1 TB 2 TB
OS Windows 10 Home
Preis 2.499 Euro 1.499 Euro 1.399 Euro 1.199 Euro

Ab 1.400 Euro mit GTX 1060

Auch in den teureren Konfigurationen erscheint das Verhältnis von Prozessor und Grafikkarte unausgeglichen. Zwar setzen die Konfigurationen X7732 D für 1.399 und X7729 D für 1.499 Euro auf eine GeForce GTX 1060 mit 6 GByte GDDR5, gleichzeitig aber auf die nochmals stärkeren Ryzen 7 1700X respektive 1800X. Die restliche Hardware der beiden Konfigurationen entspricht dem Einstiegsmodell. Eine Ausnahme bildet nur die Festplatte, diese fällt im X7732 D mit 1.000 GByte um die Hälfte kleiner aus als beim Basismodell und dem 100 Euro teureren Pendant.

Das teuerste Modell setzt sich ab

Das Modell X7731 D setzt sich mit einem Preis von 2.499 Euro nicht nur durch die deutlich höheren Anschaffungskosten, sondern auch durch eine deutlich stärkere Grafikkarte und ein anderes Gehäuse ab. An der Anschlussausstattung ändert dieses aber nichts.

Unter der Haube kommt mit dem Ryzen 7 1800X das aktuelle Topmodell zum Einsatz, bei der Grafikkarte setzt Medion auf eine GeForce GTX 1080 mit 8 GByte GDDR5X. Erst im teuersten Modell treffen High-End-Grafik und -CPU aufeinander. Mit 32 GByte RAM, 512 GByte SSD und 4 TByte HDD fällt auch die Speicherausführung erheblich größer als aus als bei den kleinen Konfigurationen.

Verfügbarkeit

Alle Konfigurationen sind im Online-Shop von Medion vorbestellbar, verfügbar sind die PCs aber derzeit noch nicht. Ab April sollen die Modelle zur Auslieferung bereitstehen.

Alle Bastler finden im ComputerBase-Forum Informationen, wenn sie sich ihren Gaming-PC selbst zusammenstellen möchten.