For Honor: Ubisoft erhöht Stahl-Einkommen per Patch

Max Doll 20 Kommentare
For Honor: Ubisoft erhöht Stahl-Einkommen per Patch

Mit hohen Hürden für die kostenlose Freischaltung von kosmetischen Gegenständen nach Free-to-Play-Manier hatte Ubisoft Spieler des Multiplayer-Actiontitels For Honor (Test) zuletzt stark gereizt und anschließend munter Öl ins Feuer gegossen. Nun rudert der Konzern zurück und modifiziert das Wirtschaftssystem.

Per Update erhöht der Publisher das Einkommen in der Ingame-Währung erheblich. Auf die misslungene Stellungnahme und die Kritik aus der Community an einer Einkommensstruktur, die mit Free-to-Play-Titeln in Verbindung gebracht wurde, geht der Publisher knapp in einem Blogbeitrag ein. Man habe die Bedenken und Sorgen zur Kenntnis genommen, schreibt der Publisher dort, und sich die Zeit genommen, „unsere Daten zu analysieren um die Geschwindigkeit, mit der Spieler Stahl sammeln, besser zu verstehen“. Eine solche Begründung mutet indes seltsam an, weil sich Einkommensraten im Vorfeld zumindest grob berechnen lassen.

Mehr Stahl für Spieler

Insgesamt soll der Verdienst in den ersten zwei Spielstunden um bis zu 45 Prozent steigen – zumindest dann, wenn Spieler Tagesbefehle und Auftragsbefehle erledigen. Diese stehen ebenfalls in der Kritik, weil sie teils in Botmatches münden und als wenig spannend empfunden werden.

Das Einkommen aus täglichen Befehlen steigt ab sofort um 33 Prozent, Auftragsbefehle bringen 50 Prozent mehr „Stahl“ ein. Community-Befehle bringen indes nicht mehr 500 bis 1.000, sondern 2.000 Einheiten der Währung ein. Weniger stark erhöht wird die Belohnung aus Matches selbst. Hier teilt das Spiel lediglich 25 Prozent mehr Stahl aus. Das Freischalten neuer Gegenstände wird dennoch zügiger vonstattengehen. Ungeachtet dessen bietet Ubisoft weiter Stahl in Paketen zum Kauf an.

Neue Outfits und alte neue Karte

Außerdem enthält der Patch ein neues Elite-Outfit für jeden Charakter und bringt die Karte River Fort zurück ins Spiel, die Karte High Fort soll „so bald wie möglich“ folgen. Zudem kündigt Ubisoft wöchentliche Statusupdates an, um die Community – wie von Spielern gewünscht – über Neuerungen und Fortschritte bei Fehlerbehebungen zu informieren. Das Unternehmen versichert, seit Verkaufsstart mit Hochdruck an Verbindungs- und Matchmaking-Problemen sowie dem Balancing zu arbeiten.