IO Interactive: Square Enix trennt sich von Hitman-Studio

Michael Günsch 50 Kommentare
IO Interactive: Square Enix trennt sich von Hitman-Studio

Die Spieleschmiede Square Enix hat sich vom für die Stealth-Action-Serie Hitman bekannten Entwicklerstudio IO Interactive getrennt. Dies teilte das japanische Unternehmen im Zuge des jüngsten Quartalsberichts mit.

Der Schritt wird damit begründet, dass man auf diesem Wege „die Zufriedenheit der Spieler sowie das Marktpotenzial maximieren“ wolle. Square Enix will demnach die „Ressourcen auf die Kern-Marken und Studios fokussieren“. Die Trennung ist offiziell am 31. März 2017 erfolgt und bedeutet für Square Enix Kosten in Höhe von 4,898 Milliarden Yen (knapp 40 Millionen Euro). Seit der Übernahme von Eidos im Jahr 2009 befand sich das dänische Entwicklerstudio, sowohl für die Hitman-Serie als auch Kane & Lynch bekannt, vollständig im Besitz des japanischen Spielekonzerns.

Wie es mit IO Interactive und den Spielen des Studios weitergeht, ist vorerst ungewiss. Zunächst sucht Square Enix nach einem Käufer respektive Investoren für das Ex-Tochterunternehmen. Von „laufenden Verhandlungen“, deren positiven Verlauf man jedoch nicht garantieren könne, ist die Rede.

Via Twitter hat IO Interactive zumindest bestätigt, dass die Arbeiten an Spielen fortgesetzt werden. Zu den jüngsten Ereignissen will sich der Entwickler zu einem späteren Zeitpunkt äußern.