Nvidia GeForce GT 1030: Mit 384 Shadern ab Mittwoch günstiger als erwartet

Volker Rißka 113 Kommentare
Nvidia GeForce GT 1030: Mit 384 Shadern ab Mittwoch günstiger als erwartet
Bild: Expreview

Nach zwei Generationen Abstinenz im echten Einstiegssegment legt Nvidia mit der GeForce GT 1030 ein entsprechendes Modell auf. Laut Informationen aus Asien soll die in Kürze erscheinende Grafikkarte zudem etwas günstiger werden als bisher gedacht.

Wie das chinesische Portal Zol.com berichtet, sind statt der bisher kolportierten 599 bis 799 Yuan nun nur noch 450 bis 500 Yuan als Handelspreis im Gespräch, was laut tagesaktueller Umrechnung 60 bis 65 Euro entspricht. Damit soll die GeForce GT 1030 gegen die Radeon RX 550 antreten, die aktuell ab 86 Euro im Handel verfügbar ist – die UVP dieser betrug 79 US-Dollar. Dieser Preis ist am Ende auch für die GeForce GT 1030 realistisch, insbesondere zum Start. Händler führen die Karte deshalb hierzulande bei ähnlichen Preisen wie das Produkt des Konkurrenten, beispielsweise für 89 Euro in Form einer Gigabyte GeForce GT 1030. Diese soll auch schon ab Lager verfügbar sein. In Frankreich sind 68 Euro zu sehen, aber ohne Steuern – mit sind es ebenfalls 82 Euro.

Am Mittwoch, den 17. Mai 2017, soll der Vorhang offiziell fallen. Die technischen Details sind längst kein echtes Geheimnis mehr. Auf Basis des GP108-Grafikchips aus der 16-nm-Fertigung von TSMC wird die GeForce GT 1030 mit 384 Shadern ausgerüstet sein. Als Taktraten sind derzeit 1.227 MHz in der Basis und bis zu 1.468 MHz im Boost-Modus im Gespräch, wenngleich diese bei Partnerkarten schnell abweichen können. Dort entscheidet das Layout, die Spannungsversorgung und der Kühler, welche Taktraten dem kleinsten Chip der aktuellen Pascal-Generation zugetraut werden. Gigabytes Low-Profile-Karte GV-N1030D5-2GL soll beispielsweise 1.252 MHz Base Clock und 1.506 MHz Turbo-Takt bieten.

Dem Grafikchip werden in der Regel 2 GByte GDDR5-Speicher zur Seite gestellt, die mit 3.000 MHz arbeiten. Das Speicherinterface ist aber nur 64 Bit breit, die Bandbreite liegt damit bei geringen 48 GByte pro Sekunde. Einen zusätzlichen Stromanschluss benötigt die Nvidia-Grafikkarte nicht, der PCI-Express-Steckplatz reicht für die Versorgung aus.