GTX 1080 Ti FTW3 Elite: EVGA erhöht auf 12 GHz effektiven Speichertakt

Michael Günsch 53 Kommentare
GTX 1080 Ti FTW3 Elite: EVGA erhöht auf 12 GHz effektiven Speichertakt
Bild: EVGA

EVGA setzt neue Maßstäbe für den Speichertakt einer GeForce GTX 1080 Ti. Das neue Modell FTW3 Elite betreibt den GDDR5X-Speicher mit 6.000 MHz oder effektiv 12 GHz. Dies sind 9 Prozent mehr als der Standardwert von 5.500 MHz.

528 GB/s dank 9 Prozent mehr Speichertakt

Daraus resultiert eine maximale Speicherbandbreite von 528 GB/s, während Modelle mit Standardtakt auf 484 GB/s kommen. Die EVGA GTX 1080 Ti FTW3 Elite kommt somit einer Nvidia Titan Xp nahe, die zwar einen geringeren Speichertakt von 5.700 MHz aufweist, aber dank 384 Bit statt 352 Bit beim Speicherinterface auf 547 GB/s kommt. Unter den GeForce GTX 1080 Ti der Boardpartner hatte bisher Gigabyte mit 5.724 MHz bei der Aorus GTX 1080 Ti Xtreme Edition am meisten geboten.

Ob EVGA für den hohen Takt neue GDDR5X-Chips einsetzt oder herkömmliche 11-Gbps-Chips stark übertaktet, ist unbekannt. Bei Micron, als exklusivem Anbieter von GDDR5X-Speicher, stehen längst auch Speicherchips mit 12 Gbps ab Werk im Katalog.

Mit 12 Gbps ist GDDR5 noch nicht am Ende

Das Ende der Fahnenstange für GDDR5X ist damit noch nicht erreicht, denn bis zu 16 Gbps sind mit der Technik möglich, doch ist diese Leistungsklasse noch nicht marktreif. Für 2018 steht allerdings bereits GDDR6 in den Startlöchern. Mit anfangs ebenfalls 16 Gbps soll der neue Standard unter anderem bei Kapazität und Leistungsaufnahme Verbesserungen mit sich bringen.

FTW3 Elite sonst fast wie eine FTW3 Gaming

Abgesehen vom Speichertakt und einer anderen Kühlerblende, die in Schwarz oder Weiß angeboten wird, unterscheidet sich die EVGA GTX 1080 Ti FTW3 Elite augenscheinlich nicht von der FTW3 mit 11 GHz. Die GPU wird mit 1.569 MHz (Basis) respektive 1.683 MHz (Boost) betrieben, der Kühler der iCX-Serie bietet ebenso drei Lüfter bei nur zwei Slots in der Höhe. Zwei 8-Pin-Buchsen zur Stromversorgung sind vorhanden. Dreimal DisplayPort 1.4 sowie je einmal HDMI 2.0b und DVI-D bilden die Videoausgänge. Informationen zu Preis und Verfügbarkeit liegen nicht vor. Ein höherer Preis als bei der FTW3 Gaming, die hierzulande gut 820 Euro kostet, ist aber zu erwarten.