PUBG: Patch gegen Rubberbanding und 1,5 Mio. Cheater gebannt

Michael Günsch 166 Kommentare
PUBG: Patch gegen Rubberbanding und 1,5 Mio. Cheater gebannt
Bild: Bluehole

Eine Woche nach Veröffentlichung der fertigen Version 1.0 von Playerunknown's Battlegrounds (PUBG) haben die Entwickler einen Patch nachgereicht, der insbesondere die massiven In-Game-Lags („Rubberbanding“) adressiert. Bei der Zahl der gebannten Cheater gibt es mit 1,5 Millionen zudem einen neuen Meilenstein.

Erste Schritte gegen massives Rubberbanding

Seit dem Release von PUBG 1.0 für den PC klagten Spieler über verstärkt auftretendes Rubberbanding, gerade in den Anfangsminuten einer Runde. Der Gummiband-Effekt entsteht durch Verzögerungen (Lags). So scheint es als würde der Charakter plötzlich an eine gerade erst verlassene Position zurück teleportiert. Im schlimmsten Fall entscheidet das Rubberbanding über Sieg und Niederlage, denn das Treffen von Gegnern ist dann nahezu unmöglich.

Auf Steam erläutern die Entwickler die Hintergründe. Das Problem sei komplex und nicht an nur einer Ursache auszumachen. Rubberbanding gab es schon vor Version 1.0, doch seitdem verschärft. Dies sei durch Anpassungen an der Engine entstanden. Der am Donnerstag erschienene Patch soll nur erste Gegenmaßnahmen darstellen, es werde weiter an dem Problem gearbeitet.

Die Redaktion konnte in einigen Runden nach dem Patch tatsächlich eine spürbare Verbesserung feststellen. Das Rubberbanding war fast vollständig verschwunden, hin und wieder kam es dennoch zu Lags.

Neue und alte Map wechseln gleichberechtigt

Eine weitere Neuerung mit der jüngsten Aktualisierung betrifft die zufällige Auswahl der Map für jede Runde. Während in der ersten Woche die neue Wüstenkarte Miramar deutlich häufiger zum Zuge kam, sollen Miramar und die alte Karte (Erangel) nun gleichberechtigt behandelt werden.

Wartezeit für Replays und weitere Bugfixes

Ferner wurde eine Wartezeit zum Betrachten der Replays eingeführt. Spieler können nun erst drei Minuten nach ihrem virtuellen Tod die Killcam betrachten, damit die Position des Gegners nicht unmittelbar an überlebende Teammitglieder weitergegeben werden kann. Die Patch Notes nennen zudem weitere Fehlerbehebungen.

Inzwischen 1,5 Millionen Cheater gebannt

Nach wie vor ein großes Problem stellen Cheater dar. Die Betreiber der Anti-Cheat-Funktion BattlEye vermeldeten via Twitter, dass inzwischen 1,5 Millionen Spieler gebannt wurden. Bei Verkaufszahlen von 30 Millionen Einheiten bedeutet dies, dass fünf Prozent der PUBG-Accounts als Cheater gebannt wurden. Ein Großteil der Cheats soll aus China kommen.