Browser: Vivaldi 2.0 synchronisiert erstmals die Nutzerdaten

Jan-Frederik Timm 75 Kommentare
Browser: Vivaldi 2.0 synchronisiert erstmals die Nutzerdaten
Bild: Vivaldi

Der von ehemaligen Opera-Mitarbeitern entwickelte Browser Vivaldi liegt ab sofort in neuer Hauptversion 2.0 vor. Der Sprung von Version 1.15 kommt dabei nicht von ungefähr: Der Browser soll sich jetzt besser an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen als jemals zuvor und synchronisiert Daten optional über Gerätegrenzen hinweg.

Noch mehr Möglichkeiten und Synchronisation

Vivaldi 2.0 bietet deshalb nicht nur eine vollständig überarbeitete grafische Oberfläche, sie lässt sich jetzt auch noch stärker vom Anwender umgestalten. Ein Fokus hat der Entwickler dabei auf den Umgang mit Tabs gelegt: Nebeneinander sichtbare Tabs können jetzt zum Beispiel in ihrer Größe angepasst werden.

Noch häufiger von Nutzern gewünscht wurde allerdings die Möglichkeit, Lesezeichen und Einstellungen geräteübergreifend synchronisieren zu können. Auch das ist jetzt möglich, sofern sich der Anwender mit seinem Vivaldi-Account im Browser angemeldet hat. Das vom Entwickler abgegebene Versprechen, zu keiner Zeit Daten über das Verhalten von Anwendern zu erheben, wird davon nicht berührt, so CEO Jon von Tetzchner.

Vivaldi hat seine Wurzeln bei Opera

Vivaldi ist ein neuer Browser auf Basis des von Google initiierten Chromium-Projekts. Er wird seit 2013 von ehemaligen Opera-Mitarbeitern entwickelt. Zielgruppe sind die Nutzer von Opera, aber auch Anwender der anderen Alternativen zu Internet Explorer und Edge von Microsoft.

Damit richtet sich Vivaldi auch an Nutzer von Google Chrome oder Mozilla Firefox und wirbt dabei regelmäßig mit nützlichen Zusatzfunktionen, die es anderswo nur über Erweiterungen (Add-ons) gibt.

1,1 Prozent Marktanteil auf ComputerBase

Auf ComputerBase sind im September 2018 bisher 1,1 Prozent aller Seitenaufrufe über Vivaldi erfolgt. Opera kommt auf 4,1 Prozent. Seit Ende 2016 ist Chrome vor Firefox der am stärksten vertretene Browser unter den ComputerBase-Lesern. Mit 42,3 zu 34,0 Prozent ist der Vorsprung des Google-Browsers mittlerweile deutlich. Für den Umgang mit Nutzerdaten steht Chrome aktuell allerdings stark in der Kritik.

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    4,3 Sterne

    Vivaldi ist ein Browser auf Basis von Chromium, der von ehemaligen Opera-Mitarbeitern entwickelt wird.

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