Umsatz mit Videospielen: The Division 2 auf den Konsolen vor Fortnite & Co.

Fabian Vecellio del Monego 109 Kommentare
Umsatz mit Videospielen: The Division 2 auf den Konsolen vor Fortnite & Co.
Bild: Ubisoft

Im März dieses Jahres mehrte sich der Umsatz mit Konsolenspielen. Dafür sorgten neben FIFA 19 und verschiedenen Battle-Royale-Titeln auch The Division 2 und Sekiro: Shadows Die Twice. Der Umsatz mit PC-Spielen ist hingegen abermals rückläufig, wie SuperData Research berichtet. Insgesamt betrachtet stagniert der Markt.

Generelle Stagnation und Umsatzrückgänge bei PC-Spielen

Insgesamt 8,7 Milliarden US-Dollar haben Verbraucher der Studie zufolge weltweit im dritten Monat des Jahres für digitale Spiele oder deren In-Game-Inhalte ausgegeben. Das entspricht einem seichten Rückgang von rund drei Prozent in Relation zum Vorjahreszeitraum – im März 2018 wurden ungefähr 8,9 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt. Bereits im Januar konstatierten die Analysten rückläufige Umsätze, nachdem zuvor das Jahr 2018 zum umsatzstärksten Zeitraum bisher gekürt wurde.

Die stärksten Umsatzverluste weisen dabei PC-Spiele vor; insbesondere kostenpflichtige Titel verkaufen sich gemäß dem Trend zunehmend schlechter, im März lag der Rückgang in jener Sparte bei 23 Prozent. Die Mobile Games verlieren leichte 2 Prozent ihres Umsatzvolumens und zeichnen sich somit für rund 56 Prozent des Marktes für digitale Videospiele verantwortlich. Ein Wachstum ist hingegen auf den Spielekonsolen zu finden: Der Umsatz im März lag rund 10 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums.

Konsolenspiele prosperieren in Diversität

Verantwortlich sind dafür unter anderem The Division 2 (Benchmark-Test) und Sekiro: Shadows Die Twice, obwohl beide Titel erst im letzten Drittel des Monats erschienen. Sekiro: Shadows Die Twice kam gar auf 1,4 Millionen verkaufte digitale Kopien zum Start des Spiels; bei Dark Souls III waren es im Jahr 2016 1,2 Millionen Einheiten. Weiterhin erfolgreich ist indes Nintendos Super Smash Bros. Ultimate, das im ersten Quartal 2019 In-Game-Käufe in Höhe von rund 67 Millionen US-Dollar generiert haben soll. Maßgeblich verantwortlich sei dafür der 25 Dollar teure Season-Pass.

Obligatorisch sind auch Fortnite und nunmehr Apex Legends unter den umsatzstärksten Titeln gelistet. Epics Battle-Royale-Titel verzeichnete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Wachstum von rund sieben Prozent, wobei erstmals die gesammelten Daten der PC-Version, der Konsolen-Ableger und des iOS-Ablegers verglichen werden konnten. Das bereits im vergangenen Monat nicht mehr unter den zehn umsatzstärksten Titeln gelistete Rainbow Six: Siege büßte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum abermals ein Fünftel des Umsatzes ein, wenngleich in Relation zum Februar ein Wachstum von rund 43 Prozent steht.

Liste der weltweit umsatzstärksten Videospiele im März 2019
Liste der weltweit umsatzstärksten Videospiele im März 2019 (Bild: SuperData Research)