Forbes-Liste: Kinder lassen Spieler bei You­Tube-Einnahmen hinter sich

Frank Hüber 135 Kommentare
Forbes-Liste: Kinder lassen Spieler bei You­Tube-Einnahmen hinter sich
Bild: Maklay62 | CC0 1.0

Mit 26 Millionen US-Dollar Umsatz führt ein 8-jähriges Kind die Forbes-Liste der YouTuber mit den höchsten Umsätzen des Jahres 2019 an. Er testet auf seinem YouTube-Kanal Spielzeug. Auf dem dritten Platz folgt mit einem Verdienst von geschätzten 18 Millionen US-Dollar eine 5-Jährige, die ebenfalls Spielzeug testet.

Zwischen diesen beiden, die sich inzwischen vermehrt auch anderen Themen als nur Spielzeug widmen, liegt mit Dude Perfect ein Kanal, auf dem Sport-Stunts zum Besten gegeben werden. Die restliche Top 10 der bestverdienenden YouTuber wird mit Ausnahme von Jeffree Star, der mit Makeup-Tutorials und einer eigenen Kosmetikreihe sein Geld verdient, von Spielern dominiert. Gleich drei YouTuber aus der Top 10 legen ihren Fokus dabei unter anderem auf Minecraft, das auf YouTube weiterhin ein Garant für hohe Zugriffe ist. Aber auch Fortnite (DanTDM), Call of Duty (Preston) und GTA (VanossGaming) sind vertreten.

Top-10-Liste der bestbezahlten YouTuber

  1. Ryan Kaji: 26 Millionen US-Dollar (Spielzeug)
  2. Dude Perfect: 20 Millionen US-Dollar (Sport-Stunts)
  3. Anastasia Radzinskaya: 18 Millionen US-Dollar (Spielzeug)
  4. Rhett and Link: 17,5 Millionen US-Dollar (Comedy)
  5. Jeffree Star: 17 Millionen US-Dollar (Makeup-Tutorials, Kosmetik)
  6. Preston: 14 Millionen US-Dollar (Spiele und Pranks)
  7. PewDiePie: 13 Millionen US-Dollar (Spiele)
  8. Markiplier: 13 Millionen US-Dollar (Spiele und Mode)
  9. DanTDM: 12 Millionen US-Dollar (Spiele)
  10. VanossGaming: 11,5 Millionen US-Dollar (Spiele)

Insgesamt summieren sich die Einnahmen der zehn bestverdienenden YouTuber auf 162 Millionen US-Dollar. Die Liste von Forbes basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen zu den YouTubern und erfasst den Zeitraum vom 1. Juni 2018 bis zum 1. Juni 2019. In der Liste sind nur YouTuber vertreten, die den größten Teil ihrer Einnamen über die Videoplattform erwirtschaften.

PewDiePie kritisiert YouTube und macht eine Pause

Der auf Platz 7 der Forbes-Liste liegende schwedische PewDiePie, Felix Kjellberg, der im letzten Jahr im Kampf mit T-Series um die meisten Follower für einigen Wirbel sorgte, hat erst vor wenigen Tagen seinen vorläufigen Rückzug von YouTube bekannt gegeben und die Videoplattform dabei kritisiert. Die Videoplattform bekomme die Hasskommentare und Beschimpfungen, denen auch er sich als Reaktionen auf seine Videos ausgesetzt sieht, weiterhin nicht in den Griff. Für das nächste Jahr plane er, erst einmal keine Videos mehr zu veröffentlichen. Er sei müde, benötige eine Pause und wolle sich das erste Mal seit 10 Jahren anderen Dingen widmen.