Zbox Pro CA622 nano: Zotac verbaut nun auch AMD Ryzen Embedded

Volker Rißka 37 Kommentare
Zbox Pro CA622 nano: Zotac verbaut nun auch AMD Ryzen Embedded
Bild: Zotac

Passend zum regulären Mini-PC CA622 nano bringt Zotac eine Profi-Variante seines neuen Systems auf den Markt. Diese setzt auf AMD Ryzen Embedded, der zudem passiv gekühlt wird. Des Weiteren wird das Portfolio mit einer neuen Quadro-RTX-Mini-PC-Lösung ergänzt.

Zotac Zbox Pro CA622 nano

Angetrieben wird die 160 × 127 × 51 mm kleine Lösung vom AMD Ryzen Embedded R1505G. Der native Dual-Core-Zen-Prozessor mit bis zu 3,3 GHz Takt beherbergt auch eine Vega3-Grafikeinheit, die Bildsignale via HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4 ausgibt. Zur Seite werden der CPU maximal zwei 16-GByte-DDR4-2400-Riegel im SO-DIMM-Format gestellt, als Massenspeicher können eine kleine M.2-2242-SSD und ein klassisches 2,5-Zoll-Laufwerk eingebaut werden. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Kartenleser, 7.1-Audio mit zwei Anschlüssen, Dual-Gigabit-LAN, vier USB-Anschlüsse und ein COM-Port.

Das etwas größere Gehäuse ist für den passiven Betrieb aller Komponenten in Umgebungen von minus 20 bis plus 40 Grad Celsius ausgelegt. Zum Lieferumfang gehören neben den üblichen Dingen und dem mit 40 Watt spezifizierten, sehr kleinen Netzteil auch VESA- und L-Halterungen zum Anbringen des PCs in verschiedenen Umgebungen. Fünf Jahre Lifecycle gehören bei diesem Modell neben drei Jahren Garantie dazu.

Zbox Pro QC7T3000 mit RTX-Technologie

Mehrere Etagen oberhalb des AMD-Modells siedelt Zotac eine weitere professionelle Lösung an. Mit einem Intel Core i7-9750H und seinen sechs Kernen/zwölf Threads angetrieben ist das Aushängeschild der Lösung die Nvidia Quadro RTX 3000 auf Basis der Turing-Architektur. Die 2.304 Shader und 6 GByte GDDR6-Speicher sollen ausreichend Grafikleistung bieten, um gleich vier 4K-Displays anzusteuern, was Zotac via HDMI 2.0 realisiert. Die starke Hardware im 227 × 203 × 63 mm großen Gehäuse verlangt in dem Fall aber nach einer aktiven Lüftung – auch deutlich erkennbar am 330-Watt-Netzteil.

Zur weiteren Ausstattung zählen maximal 64 GByte DDR4-2666 als SO-DIMM, Optane-Memory-Support via M.2-2280-Slot, eine SSD über einen M.2-Slot sowie ein 2,5-Zoll-Schacht für entsprechende Massenspeicher. LAN gibt es in zweifacher Ausführung, reguläres Gigabit und 2,5-Gbit-LAN via Killer-Chip. Sechs USB-Ports, einer davon nach Typ-C, zwei Audio-Ausgänge und WLAN-ac von Killer, ein Kartenleser sowie der obligatorische COM-Anschluss, der im Embedded-Bereich nie fehlen darf, runden das Komplettpaket ab.

Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit werden von Zotac zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, in Kürze werden die kompakten PCs erstmals auf der Integrated Systems Europe (ISE) 2020 in Amsterdam zu sehen sein.