Thermaltake V250 TG ARGB: Vier ARGB-Lüfter leuchten in einem Vitrinen-Gehäuse

Max Doll
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Thermaltake V250 TG ARGB: Vier ARGB-Lüfter leuchten in einem Vitrinen-Gehäuse
Bild: Thermaltake

Vier bunt leuchtende ARGB-Lüfter und zwei lichtdurchlässige Seiten zeichnen Thermaltakes Midi-Tower V250 aus. Mit diesen Elementen steht er in Tradition anderer Gehäuse des Herstellers, etwa dem Thermaltake View 21 und Level 20 MT, die ebenfalls dem beleuchteten „Vitrinen-Design“ hörig sind.

Zur Glasvitrine wird das V250 aber nicht, da nur das Seitenteil aus diesem Material besteht. Die Front fertigt Thermaltake aus Kunststoff. Das kann als erstes Indiz auf die Platzierung in den unteren Preisklassen gesehen werden, der Innenraum als zweiter Fingerzeig.

Den Aufbau des Midi-Towers hält Thermaltake ebenfalls einfach, was auch für den Mainboard-Tray gilt. Es gibt hier nur einfache Aussparungen für Kabeldurchführungen ohne Gummiummantelung, zudem verzichtet der Hersteller auf komplexe Haltesysteme für Festplatten. Diese sitzen wie sonst auch in einem HDD-Käfig vor dem Netzteil sowie in zwei Halterungen hinter der Hauptplatine.

Komponenten wird zudem mäßig Raum gelassen. Auch dies tendenziell ein Merkmal preisgünstigerer Produkte, da ein großes Platzangebot bei vielen Herstellern zum Unterscheidungsmerkmal teurerer Gehäuse gemacht wird. Eine Höhe von 160 Millimeter für CPU-Kühler erlaubt allerdings den Einbau gängiger Mainstream-Modelle, höher wachsen nur einzelne Modelle. Grafikkarten können bis zu 320 Millimeter lang werden, ein Maß, das nur besonders große und in der Regel teure Triple-Fan-Designs überschreiten, Netzteile dürfen 160 Millimeter, nach Ausbau des HDD-Käfigs auch 200 Millimeter lang werden.

Belüftet wird das Gehäuse durch vier 120-mm-Lüfter (1.000 U/Min), beleuchtet von drei Lüftern in der Front. Das vierte Modell im Heck besitzt, anders als durch Produktbilder suggeriert, keinerlei Leuchtmittel. Die Steuerung der LEDs kann frei über das Mainboard oder das I/O-Panel des V250 erfolgen, wo sich vordefinierte Farben und Effekte wählen lassen. Eine Möglichkeit zum Nachrüsten zwei weiterer Lüfter mit 120 oder 140 Millimeter breitem Rahmen besteht unter dem Deckel.

Der Preis lässt sich schätzen

Preis und Verfügbarkeit des Towers lässt Thermaltake wie üblich offen. Ausgehend von ähnlich konzipierten Konkurrenzprodukten wie dem Sharkoon TG4 RGB sowie der Konzeption sind Kosten von rund 65 bis 70 Euro realistisch.

Thermaltake V250 (TG ARGB)
Mainboard-Format: ATX, Micro-ATX
Chassis (L × B × H): 477 × 217 × 430 mm (44,51 Liter)
Seitenfenster
Material: Kunststoff, Stahl, Glas
Nettogewicht: 6,06 kg
I/O-Ports: 1 × USB 3.0 (USB 3.2 Gen 1), 2 × USB 2.0, HD-Audio, RGB-Beleuchtung
Einschübe: 2 × 3,5"/2,5" (intern)
2 × 2,5" (intern)
Erweiterungsslots: 7
Lüfter: Front: 2 × 140 mm oder 3 × 120 mm (3 × 120 mm inklusive)
Heck: 1 × 120 mm (1 × 120 mm inklusive)
Deckel: 2 × 140/120 mm (optional)
Staubfilter: Deckel, Front, Netzteil
Kompatibilität: CPU-Kühler: 160 mm
GPU: 320 mm
Netzteil: 160 mm
Preis: