One Fusion+: Motorola setzt auf Pop-up-Kamera und großen Akku

Nicolas La Rocco 72 Kommentare
One Fusion+: Motorola setzt auf Pop-up-Kamera und großen Akku
Bild: Motorola

Motorola erweitert die One-Familie um das One Fusion+, das mit einer Quad-Kamera und einem Notch-freien Display ausgestattet ist, da Motorola die Frontkamera ausfahrbar im Rahmen unterbringt. Für lange Laufzeiten soll ein Akku mit 5.000 mAh sorgen. Die Auslieferung des One Fusion+ soll ab Juli zum Preis von 300 Euro erfolgen.

Die Selfie-Kamera mit 16 Megapixeln fährt bei Bedarf oben links aus dem Gehäuse und sorgt dafür, dass das 6,5 Zoll große IPS-Display weder mit einer Tropfen-Notch, Punch-Hole oder andersartig geformten Aussparung für die Frontkamera versehen und damit unterbrochen werden muss. Der Bildschirm bietet eine in der Höhe gestreckte Full-HD-Auflösung mit 2.340 × 1.080 Pixeln und ist für die Wiedergabe in HDR10 zertifiziert.

Motorola One Fusion+

Für die das rückseitige Kamerasystem setzt Motorola auf insgesamt vier Sensoren, davon einer mit 64 Megapixeln für die Primärlinse, deren Ausgabe Motorola aber standardmäßig per Pixel-Binning-Verfahren auf 16 Megapixel reduziert. Ein Nachtmodus soll bei schlechter Ausleuchtung für dennoch gute Ergebnisse sorgen. Bei Porträtaufnahmen mit der Hauptkamera ist ein 2-Megapixel-Tiefensensor für die Erfassung entsprechender Informationen tieferer Bildebenen zuständig. Der dritte und vierte Sensor ist für Ultraweitwinkel- respektive Makroaufnahmen verantwortlich.

Snapdragon 730, 128 GB Speicher und 5.000 mAh

Unter der Haube werkelt beim One Fusion+ eine Kombination aus Qualcomm Snapdragon 730, 6 GB RAM, 128 GB erweiterbarem Festspeicher und 5.000-mAh-Akku. Motorola nennt Laufzeiten von mehr als zwei Tagen und legt dem Smartphone ein Netzteil mit 15 Watt bei. Die Octa-Core-CPU mit 2+6-Core-Aufbau bietet integriertes LTE mit bis zu 800 Mbit/s im Downlink. Zu den weiteren Funkstandards zählen Wi-Fi 5 und Bluetooth 5.0, NFC wird jedoch nicht unterstützt, sodass das Bezahlen mit Google Pay nicht möglich ist. Für Nutzer klassischer Kopfhörer steht an der Unterseite neben der USB-Typ-C-Buchse ein Klinkenanschluss zur Verfügung.

Marktstart im Juli für 300 Euro

Vorbestellungen für das One Fusion+ will Motorola ab sofort in der Farbe Blau zum Preis von 299,99 Euro entgegennehmen, die Auslieferung soll ab Juli erfolgen. Das Smartphone läuft mit beinahe unverändertem Android 10, das Motorola um das seit dem Edge angebotene „My UX“ ergänzt, das Anpassungen des Betriebssystems bei Schriftarten, Farben, Symbolformen und Fingerabdrucksensor-Animationen erlaubt.

Motorola One Fusion+
Software:
(bei Erscheinen)
Android 10.0
Display: 6,50 Zoll
1.080 × 2.340, 396 ppi
IPS, HDR
Bedienung: Touch, Fingerabdrucksensor, Gesichtsscanner
SoC: Qualcomm Snapdragon 730
2 × Kryo 470 Gold, 2,20 GHz
6 × Kryo 470 Silver, 1,80 GHz
8 nm, 64-Bit
GPU: Adreno 618
RAM: 6.144 MB
LPDDR4X
Speicher: 128 GB (erweiterbar)
1. Kamera: 64,0 MP, 2160p
LED, f/1,8, AF
2. Kamera: 8,0 MP, f/2,2
3. Kamera: 5,0 MP, f/2,4
4. Kamera: 2,0 MP, f/2,4
5. Kamera: Nein
1. Frontkamera: 16,0 MP, 1080p
f/2,2
2. Frontkamera: Nein
GSM: GPRS + EDGE
UMTS: HSPA+
↓42,2 ↑5,76 Mbit/s
LTE: Advanced
↓800 ↑150 Mbit/s
5G: Nein
WLAN: 802.11 a/b/g/n/ac
Bluetooth: 5.0
Ortung: A-GPS, GLONASS, Galileo
Weitere Standards: USB 2.0 Typ C
SIM-Karte: Nano-SIM, Dual-SIM
Akku: 5.000 mAh
fest verbaut
Größe (B×H×T): 76,9 × 162,9 × 9,60 mm
Schutzart:
Gewicht: 210 g
Preis: 299,99 €