Project Cars 3: Rennsimulation soll es Anfängern leichter machen

Michael Günsch 161 Kommentare
Project Cars 3: Rennsimulation soll es Anfängern leichter machen
Bild: Slightly Mad Studios

Die Slightly Mad Studios haben mit Project Cars 3 die Fortsetzung der Rennspielserie für den Sommer 2020 angekündigt. Mit mehr als 200 Fahrzeugen sowie über 140 Rennpisten sollen Fans von Rennsimulationen rechnen. Zu den Neuerungen gehört umfangreicheres Tuning und ein neuer Karrieremodus.

Simulation trifft auf mehr Tuning und Karriere

Bei Project Cars stand bisher vor allem der Aspekt einer möglichst authentischen Rennsimulation im Vordergrund. Jetzt öffnet sich die Serie den weniger ernsten Themen. So soll das Auto-Tuning in Project Cars 3 umfangreichere Möglichkeiten bieten, das Fahrzeug den eigenen Vorlieben nach sowohl in puncto Leistung als auch rein visuell anzupassen, wie es etwa EA bei Need for Speed auf die Spitze treibt. In Verbindung mit Leistungsupgrades steht das sogenannte Performance Index Rating, das ähnlich wie bei Forza-Titeln das Fahrzeug bestimmten Rennklassen zuordnet. Ein anfangs erworbenes Auto der langsameren Sorte kann per Tuning auch in höheren Klassen eingesetzt werden.

Zudem gibt es einen neuen Karrieremodus, in dem sich der eigene Fahrer weiterentwickelt und schrittweise alle zehn Rennsportklassen freischaltet. Neue Game-Modi soll es offline wie online geben. Tägliche Herausforderungen sorgen für Abwechslung.

Vereinfachter Zugang und doch auch für Profis

Bedenken, dass aufgrund der Neuausrichtung auf ein Rennspiel für jedermann der Simulationsaspekt zu kurz kommt, versuchte der Produktionsleiter Pete Morrish im Gespräch mit Eurogamer direkt zu zerstreuen: Zwar sei die Engine nicht mehr exakt dieselbe, doch genauso auf Simulation fokussiert wie zuvor. Insgesamt wolle man beim neuen Teil aber den Zugang „freundlicher“ gestalten und gerade für Neueinsteiger aus dem Arcade-Genre mehr Unterstützung bieten. Hilfssysteme zur Unterstützung des Fahrers sollen sich individuell anpassen oder gänzlich abschalten lassen, sodass für Anfänger wie Profis gesorgt sei.

Über 140 Strecken und verbesserte KI

Auch der Umfang soll gegenüber den Vorgängern wachsen, wenn man deren Erweiterungen (DLC) außen vorlässt. Mehr als „200 Straßen- und Rennwagen bekannter Marken“ sowie über 140 Rennstrecken mit 24-Stunden-Zyklus sowie dynamischen Jahreszeiten und Wetterwechsel werden in Aussicht gestellt. Auf der technischen Seite soll bei der KI Hand angelegt werden, sodass diese besser agiert.

Im Sommer 2020 soll Project Cars 3 für PC (Steam), PlayStation 4 und Xbox One erscheinen. Mikrotransaktionen soll es bei dem Spiel nicht geben. Als Publisher fungiert noch Bandai Namco, doch bei einem möglichen Nachfolger dürfte ein anderes Unternehmen diese Aufgabe übernehmen, denn schließlich hat Codemasters die Slightly Mad Studios für rund 30 Millionen US-Dollar übernommen.