1. #1
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    Post Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    tl;dr: Der Absatz von Mikrotransaktionen in Videospielen wird mit stetig ausgefeilteren, dem Glücksspiel ähnelnden Mechanismen gefördert. In Deutschland, aber auch international rückt das Thema deshalb langsam in das Sichtfeld der Öffentlichkeit. Noch sind BPjM, USK und Co. durch die Gesetze aber die Hände gebunden.

    Zum Bericht: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

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  3. #2
    Lieutenant
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Das ist doch mal etwas Positives bezüglich dieses Themas.
    Desktop: | i5-8400 ++ MSI Z370-A Pro ++ 12GB Corsair DDR4-2666 CL16 ++ Palit GeForce GTX 1070 JetStream 8GB ++ Crucial MX300 525gb ++ Thermaltake Munich 430W ++ Aero-500 |
    Notebook (Lenovo G580): | i7-3612QM @2,1 GHz ++ Crucial DDR3 8gb ++ GeForce GT630M ++ Samsung 850 Evo 1TB SSD |

  4. #3
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    "Noch sind BPjM, USK und Co. durch die Gesetze aber noch die Hände gebunden."

    Ein noch zu viel?

  5. #4
    Lt. Commander
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    "erklärte die PBjM, es müsse vielmehr "

    Einmal Buchstaben vertauscht!

    Vielen Dank für die Nachfragen von Euch bei der Behörde. Ich hoffe, dass diesem System irgendwann mal der Riegel vorgeschoben wird
    Desktop: Intel Core i5 2500k mit Alpenföhn Ben Nevis, 16GB DDR3 Corsair Vengeance, Asrock Z68 Extreme4 Gen3, Sapphire R9 280 Dual-X OC 3GB, 120GB Samsung 850 Evo, 480GB Toshiba OCZ TR150 + 640GB WD, BeQuiet E7 680W CM
    Notebook: Dell Inspiron 15R, Intel Core i3 370M @ 2,4GHz, 8GB Ram @ 1333MHz, ATI HD5650 1GB Ram, 120GB Sandisk SSD, 640GB Seagate
    MacBook: MacBook Pro 13" Retina, Intel Core i5-3230M @ 2,6GHz, 8 GB Ram @ 1600 MHz, 256GB SSD


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  6. #5
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Lootboxen verbieten ist doch Humbug. Da kann man auch MTG, Yugioh und Co. verbieten, weil man nicht weiß, was man kauft.

  7. #6
    Lt. Commander
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Naja stimmt nicht weil bei Yugioh und Pannie Sammel Karten steht immer drauf wie dass Verhältnis ist und zur not kann ich Tauschen und gut ist.
    Was stimmt es wird immer schlimmer mit der Abzocke und leider auch die Qualität der Games immer naja bescheidener typisch halt.
    Asus Z170i PRO Gaming OC BIOS / i5-6600 @ 4.3 GHz / 2x4 GB Kinston HyperX @ 3000 15-15-15-30-1T / Crucial MX300 275GB / 120GB SSD OCZ Extreme / WD HDD 650 GB Blue / AMD R7 260x 2GB OC Bios @ 1150 MHz 1650 MHz / Crossair 550 Watt NT

  8. #7
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Ich sehe das Problem wirklich eher darin „junge Menschen“ auf dieses System vorzubereiten.

    Ich habe jetzt kein Kind im Alter von 11-15 welches ich erziehen müsste. Ich weiß allerdings wie ich so war. Und das Medal of Honor damals ab 18 war.... Nunja meine Eltern wussten davon nichts.

    Ich denke es geht darum sich als Erziehungsberechtigter in diesem Thema schlau zu machen. Und wenn man seinen Kindern früh genug den Wert des Geldes näher gebracht hat dürfte auch dieses Problem zu bewältigen sein.

    Lootboxen animieren zum Kauf ganz klar, selbst ich überlege bei Overwatch ab und an mal.

    Aber ich finde es prinzipiell gut das darüber in den Medien gesprochen wird.

  9. #8
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Alles was Lootboxen enthält ab 18. Freigeben damit hätte es sich doch schon getan.

  10. #9
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Zitat Zitat von Mcr-King Beitrag anzeigen
    Naja stimmt nicht weil bei Yugioh und Pannie Sammel Karten steht immer drauf wie dass Verhältnis ist und zur not kann ich Tauschen und gut ist.
    Was stimmt es wird immer schlimmer mit der Abzocke und leider auch die Qualität der Games immer naja bescheidener typisch halt.
    In CS:GO kann man z.B. auch seine Waffen verticken.

    Ein Hinweis auf die Dropchance der Beute ist auf jeden Fall zu begrüßen, aber es geht hier um Verbote, oder höhere Alterseinstufungen, aufgrund von Glückspiel-ähnlichen Strukturen. Sammelkarten fallen da in dieselbe Kategorie, wenn der Begriff aufgeweicht wird.

  11. #10
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Zitat Zitat von Mugi Beitrag anzeigen
    Lootboxen verbieten ist doch Humbug. Da kann man auch MTG, Yugioh und Co. verbieten, weil man nicht weiß, was man kauft.
    Das wäre nicht die schlechteste Konsequenz...

    Dennoch muss man unterscheiden, ob der Käufer am Schluss ein reales Gut erworben hat, über das er danach weiterhin verfügen kann, oder ob er Geld in die digitale Slotmaschine wirft und er effektiv nur mit blinkenden Bildchen innerhalb der Maschine entlohnt wird...

    Darüber hinaus ist es auch ein schlichtes Reichweitenproblem. Die Lootboxproblematik tangiert eine wesentlich größere Zielgruppe.
    Geändert von Bulletchief (24.10.2017 um 12:18 Uhr)

  12. #11
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Zitat Zitat von Nick.Ae Beitrag anzeigen
    Ich sehe das Problem wirklich eher darin „junge Menschen“ auf dieses System vorzubereiten.

    Ich habe jetzt kein Kind im Alter von 11-15 welches ich erziehen müsste. Ich weiß allerdings wie ich so war. Und das Medal of Honor damals ab 18 war.... Nunja meine Eltern wussten davon nichts.

    Ich denke es geht darum sich als Erziehungsberechtigter in diesem Thema schlau zu machen. Und wenn man seinen Kindern früh genug den Wert des Geldes näher gebracht hat dürfte auch dieses Problem zu bewältigen sein.

    Lootboxen animieren zum Kauf ganz klar, selbst ich überlege bei Overwatch ab und an mal.

    Aber ich finde es prinzipiell gut das darüber in den Medien gesprochen wird.
    Wenn der einzige progress daraus besteht eine random loot box zu bekommen ist das für mich schon ien problem wenn ich ein spiel spiele will ich mir was freispielen und nicht auf mein glück hoffen

  13. #12
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Ich habe eine ganz einfache Lösung für mich gefunden: Ich habe fast sämtliche (guten) PC Spiele aus den Jahren 1997 bis 2005 aufgekauft, inkl. 200 Versionen in hübscher Big Box. Damit ich keine Kompatibilitätsprobleme bekomme, habe ich auch gleich noch einen Windows 98 SE Retro-PC aufgebaut. Jetzt habe ich genügend gute Spiele ohne Onlinezwang, Accountbindung, Lootboxen, Glücksspiel, Archivements etc. bis ich sterbe. Aktuelle PC Spiele werde ich nur in absoluten Ausnahmefällen und dann wenn möglich auf GOG kaufen.

    Mehr Geld für anderen Quatsch, ein weiterer Vorteil.

  14. #13
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Es kann keine Behörde die Aufgabe von Eltern übernehmen, deren Kinder zu erziehen. Aufkärung ist hier an der Tagesordnung. Wenn die Kids ihr Taschengeld dafür ausgeben wollen, sollen sie es tun oder nicht. So lange die Eltern vorher aufklären, das "digitale" Dinge keinen wirklichen Wert haben... In 4-5 Jahren verpuffen die Sachen, wenn zB EA bei SWBF2 die Onlineserver abschaltet. Und wenn es erst in 10 Jahren ist: an dem Tag werden Millionen vernichtet - bei den Kunden, nicht bei EA.

  15. #14
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Interessant finde ich Überlegungen allemal, bei denen es ggf. darum geht, Spiele mit diesen Mechaniken automatisch als USK 16 einzustufen.
    Intel i7 7700K @4,8 GHz bei 1,210 V / Skythe Mugen 5 / MSI Z270 Gaming Pro
    KFA² GTX 1070 EXOC @ 2000 MHz
    2x16 GB DDR4 3000 / Samsung 960 Evo 250 GB + 850 Evo 1 TB
    Corsair RM550X / BeQuiet Pure Base 600 / 32 Zoll Acer B6 326HUL (1440p)

  16. #15
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Wie kann man Verständnis für so etwas haben? Hier wird auf Teufel komm raus mit der Sucht der Kinder gespielt. Sowas gehört ohne wenn und aber stark reguliert.

  17. #16
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Warum erst an Sammelkarten denken ;-)
    Das System Beuteboxen kann man genauso gut mit Überraschungseiern vergleichen (wie bei Beuteboxen und Sammelkarten weiß das Kind auch hier das etwas zum Spielen drin ist, wenn auch nicht unbedingt das was es haben möchte), Der Vergleich hinkt zumindest an der Stelle das man bei den Sammelkarten in jedem Fall weiß wie die Wahrscheinlichkeiten verteilt sind (zumindest bei MTG ist dies bekannt) bei den Beuteboxen eben (mit wenigen Ausnahmen) nicht.
    Trotzdem gut das es auch behördlich zum Thema wird!

  18. #17
    Lt. Commander
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Zitat Zitat von Mcr-King Beitrag anzeigen
    Naja stimmt nicht weil bei Yugioh und Pannie Sammel Karten steht immer drauf wie dass Verhältnis ist und zur not kann ich Tauschen und gut ist.
    Was stimmt es wird immer schlimmer mit der Abzocke und leider auch die Qualität der Games immer naja bescheidener typisch halt.
    Nicht zu vergessen die Häufigkeit, mit welcher man auf die optionale, aber kostenpflichtige Abkürzung hingewiesen wird und wie subtil oder offensichtlich das Spielprinzip darauf ausgelegt ist, extra Nervtötend mit Grind zu sein.
    "Wenn man den Sumpf trocken legen will, darf man nicht die Frösche fragen!"

  19. #18
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    wenn ich ein spiel spiele will ich mir was freispielen
    Wenn ich ein Spiel spiele dann weil es mich unterhält oder ich die Herausforderung suche.

    Wenn es darum geht das der Nany State vorschreibt welche Wappen wir sehen (Wolfenstein) jaulen alle rum, aber bei Lootboxen dürfen die uns ruhig vor uns selbst beschützen ?

    Hier wird auf Teufel komm raus mit der Sucht der Kinder gespielt. Sowas gehört ohne wenn und aber stark reguliert.
    Denkt doch bitte jemand an die Kinder ! Damit die Eltern es nicht selbst machen müssen....
    Geändert von BOBderBAGGER (24.10.2017 um 12:43 Uhr)

  20. #19
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    Zitat Zitat von Pana Beitrag anzeigen
    Ich habe eine ganz einfache Lösung für mich gefunden: Ich habe fast sämtliche (guten) PC Spiele aus den Jahren 1997 bis 2005 aufgekauft, inkl. 200 Versionen in hübscher Big Box. Damit ich keine Kompatibilitätsprobleme bekomme, habe ich auch gleich noch einen Windows 98 SE Retro-PC aufgebaut. Jetzt habe ich genügend gute Spiele ohne Onlinezwang, Accountbindung, Lootboxen, Glücksspiel, Archivements etc. bis ich sterbe. Aktuelle PC Spiele werde ich nur in absoluten Ausnahmefällen und dann wenn möglich auf GOG kaufen. Mehr Geld für anderen Quatsch, ein weiterer Vorteil.
    So hart sehe ich das zwar nicht, aber im Zweifelsfall werden neue Spiele dann eben gar nicht erst gekauft. Gerade bei EA werde ich mir das zehn mal überlegen bevor ich da noch einmal etwas kaufe. Die Spiele leiden qualitativ, werden vorschnell auf den Markt gebracht, enthalten Abzockpakete und DLCs ohne Ende und sterben dann aufgrund fehlender Spieler und / oder Content.

    Ich glaube aber ohnehin dass ich in der Beziehung altmodisch bin, weil ich bei einem Vollpreistitel erwarte dass er fertig ist wenn ich ihn kaufe und nicht das restliche halbe Spiel noch als DLC nachkaufen muss.Wer nicht konsumgeil ist dem kann ich gerade bei Einzelspielern raten einfach ein Jahr zu warten, im Keystore gibt es die schon bei Erscheinen günstiger, aber nach einem Jahr kosten die meisten AAA-Spiele dann unter 10 €, gerade wenn keiner sie mehr spielt. Und wenn sich einer beschwert warum ich dann im Keystore kaufe, die Spiele sind es ja leider nicht mehr wert für 60 oder 70 € gekauft zu werden. Denn will ich dann spielen und alle Inhalte haben brauche ich zwangsweise noch den Season Pass und zahle letztendlich selbst mit Keystore mehr als früher für einen Vollpreistitel auf DVD.

    GOG ist übrigens ein sehr guter Laden, da bezahle ich auch gerne etwas mehr, dafür bekommt man die Installer ohne Zwang. Die Preise sind auch recht fair, man bezahlt 2,49 € für Stronghold Crusader, das ich zwar als CD habe aber auf meinem modernen System Probleme mit 16:9 hat. Die GOG-Spiele sind meistens angepasst und haben auch eine Kompatibilitätsliste.

  21. #20
    Ensign
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    AW: Mikrotransaktionen: Beuteboxen im Visier der Behörden

    ComputerBase hat deshalb bei der Behörde, die im letzten Jahrtausend beim Jugendschutz mehr Ketten- denn Schoßhund war, nach Kenntnis des Problems sowie einer Beurteilung gefragt. I
    Was will uns der Autor damit sagen?

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