News Beuteboxen: Jugendschutz­kommission erwägt Verbot

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#2
Hab ich nichts dagegen ... wie wird das dann mit den Handygames die auch solche Abzockmethoden zu hauf haben ?

Geschätfstüchtigkeit gibts erst ab 18 ... ergo alle Games ab 18+ ... dann können die Beuteboxen immer mehr einbauen.
 
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#4
Mich stören die Lootboxen nicht, vor allem nicht in den Games, in denen man damit Geld verdienen kann.
In CS:GO, Bataillon 1944, PUBG.. aber ich bin ausschließlich für kosmetische Dinge.
 
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#5
ich finde das bei den Games auf den Smartphones zT abartig, jedes Game das selbe Schema, kostenlos anspielen und später den Spieler direkt dazu nötigen die Game Währung über Echtgeld zu kaufen um sich besser ausstatten zu können.

Mit 30 mag das kein Problem sein, aber Kinde rund Jugendliche haben sich da sicher oft weniger im Griff und wenn man nicht direkt die Asche sieht die man ausgibt kommen da Schnell summen zusammen + ein entsprechender Suchtfaktor.

Wenn das Game hingegen 10€ einmalig kostet und dafür auch was bietet aber ohne Ingame Käufe auskommt ist das was anderes. Dann leistet man sich das einmalig und hat weniger einen Hamsterrad Effekt.

Ich denke den ganzen Games die über diese In Game Währung "Gadgets" mit Vorteilen anbieten sollten keine Jungendfreigabe erhalten.

Wobei "Beuteboxen" ja wieder etwas anders sind und noch mehr "Glückspielelemente" inne haben. Sowas im Game mit Echtgeld kaufbar is eig ein NoGo. Lootboxen allein sind ja vertretbar, aber es darf kein finanzieller Einsatz dahinter stehen.
 
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#6
Umgeht Blizzard genau so ein Verbot in China nicht indem sie bei Hearthstone keine Packs verkaufen, sondern minimale Mengen an Staub und das Pack quasi "dazuschenken"?
 
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#7
Mich stören die Lootboxen nicht, vor allem nicht in den Games, in denen man damit Geld verdienen kann.
Mich stört da vor allem, dass man fürs Cheaten auch noch belohnt wird. Bis man da gebannt wird hat man den Neukauf schon lange wieder drin. Bestes Beispiel ist da PUBG.

Wo ist das Problem in einem Marktplatz die kosmetischen Artikel zum Kauf anzubieten?
Ahja, ohne Suchtspirale hat man nur einen Bruchteil vom Umsatz. Und Chancen im Promillebereich helfen da dann auch.
 

razzy

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#8
... Und dann verkaufen die Publisher das Spiel nur noch FSK18.. fertig.
Kann offiziell laut Publisher kein Jungendlicher bzw. Kinder das Spiel spielen geschweige Lootboxen kaufen.

Dahingestellt sei mal der Verkauf bestimmter anderer Seiten, wo es ja nur Keys per Mail gibt ohne jedmögliche Kontrolle des Alters...
 
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#10
darum gehts ja.
 
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#11
Es braucht neben dem USK18 Symbol ein zusätzliches das auf Glücksspiel hinweist.
 
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#12
ich hab noch eine Tolle Idee ...

Glückspielsteuer anpassen dafür dann macht der Staat damit Kohle ... der Gewinn der Firmen viel kleiner und sie kommen wieder auf die Idee anständige Sachen zu machen.
 
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#13
Wo ist das Problem in einem Marktplatz die kosmetischen Artikel zum Kauf anzubieten?
Woher weißt du denn das die Leute wegen den Beuteboxen cheaten? Dazu gab es nie richtige Aussagen.
Weiß keiner genau ob es gezielt um die Lootboxen geht bei PUBG.

PUBG interessiert mich weniger, eher die anderen genannten Games.
Warum einen Marktplatz? Ist doch eine ganz nette Motivation nebenbei gute Skins zum Verkauf zu bekommen.

FSK18 haha, weil ja auch jeder gezielt Glücksspiel betreibt sobald er das Spiel startet.
Wenn du gezielt Geld verwenden musst und dann nicht weißt was du dafür bekommst..
dann ist es Glücksspiel. Auch nur dann wäre FSK18 angebracht.

Wenn jetzt neue Games mit Lootboxen und kosmetischen Dingen raus kommen, werden sie direkt gesteinigt, aber CS:GO spielen alle... haha.
 
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OdinHades

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#14
Jugendschutz?
Dann sollen sie es ab 18 Jahren freigeben und gut ist.
Reicht meiner Ansicht nach nicht aus. Sollte alles direkt auf Liste A. Denn indiziert werden sollen Spiele, die:

[...]
– die offensichtlich geeignet sind, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit schwer zu gefährden
[...]
Ich finde, bei diesem verkappten Glücksspiel ist das ganz klar der Fall. Also Einstufung verweigern, ab zur BPjM damit und indizieren, damit auch ein Werbeverbot gilt.
 
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#15
Bei Games heisst es immer noch USK und nicht FSK.
 
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#16
Nachdem meine 28 Jahre alte Frau in Handyspielen binnen 6 Monaten mehr als 2000€ ausgegeben hat und das selbst (angeblich) so nicht bemerkt hat, hege ich einen großen Groll gegen solche Lootboxsysteme im Allgemeinen. Auch wenn ich selbst niemals auf so einen Bullshit reinfallen würde, ist und bleibt es ein Mechanismus, um eine Charakterschwäche (Suchtgefahr) auszunutzen. Das ist das selbe, wie mit Alkohol, Zigaretten, Finanzierungen oder eben Glücksspiel - nüchtern betrachtet kann man eigentlich gar nicht so blöd sein, sich auf solch eine Sucht einzulassen, aber in der Realität ist die Gefahr für einzelne Personen enorm und zwar vor allem für Kinder. Wenn von hundert Spielern auch nur einer in so eine Lootboxsucht fällt, sind gigantische Einnahmen garantiert, auf Kosten von allem, was der betroffene sonst so tangiert.

Das gehört ausnahmslos alles USK18 sowie auf den Index. Lootboxen haben in Kinderhänden nichts verloren!
 
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AbstaubBaer

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#17
Umgeht Blizzard genau so ein Verbot in China nicht indem sie bei Hearthstone keine Packs verkaufen, sondern minimale Mengen an Staub und das Pack quasi "dazuschenken"?
Korrekt. Blizzard umgeht aber kein Verbot, sondern nur die Pflicht, Dropraten offenzulegen. Weil Transparenz Verkäufe behindert.

... Und dann verkaufen die Publisher das Spiel nur noch FSK18.. fertig.
Kann offiziell laut Publisher kein Jungendlicher bzw. Kinder das Spiel spielen geschweige Lootboxen kaufen.

Dahingestellt sei mal der Verkauf bestimmter anderer Seiten, wo es ja nur Keys per Mail gibt ohne jedmögliche Kontrolle des Alters...
Oder ein Verbot ist ein Verbot. Dann bliebe der Index.

Man kommt ansonsten immer an Dinge, die man nicht haben dürfte. Ist bei Alkohol nicht anders. Ein "ab 18" Sticker hätte aber erst einmal Signalwirkung, der ist nicht umsonst rot. Und zwar in der Werbung, für Eltern. Deshalb vermeiden Publisher die 18er-Einstufung nach Möglichkeit ;)


[...]
FSK18 haha, weil ja auch jeder gezielt Glücksspiel betreibt sobald er das Spiel startet.
Wenn du gezielt Geld verwenden musst und dann nicht weißt was du dafür bekommst..
dann ist es Glücksspiel. Auch nur dann wäre FSK18 angebracht.
[...]
Das Spiel bietet die Option zum Glücksspiel. Wer ein Casino betritt, muss auch nicht an die Slotmaschine. Niemand muss irgendwo. Die Spiele werben aber massiv dafür durch direkte und indirekte Maßnahmen. Das ist immer noch das Problem. Genau wie die fehlende Regulierung. Niemand garantiert, dass der Anbieter seine Karten nicht zinkt, um maximale Verkäufe für jeden Kundentyp zu erzielen. Das geht digital unsichtbar und ganz gut. Letztlich aber, und auch das steht ja (hier und mal wieder) im Artikel, zielen diese Systeme vor allem auf "Wale". Sie legen ganz gezielt Reize aus, um anfällige Menschen zu ködern. 15.000 Dollar für Lootboxen in Mass Effect 3 mit seinem stinklangweiligen 08/15-Onlinemodus kommen nicht von ungefähr.

Das Argument der Forscher finde ich jedenfalls hübsch stichhaltig: Da Kaufverhalten der Kunden dem bei Glücksspiel entspricht, dann muss es sich um solches handeln. Wenn ich einen Vogel sehe, der wie eine Ente geht, wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt, nenne ich diesen Vogel eine Ente. :p
 

7hyrael

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#18
Die sollen das so regeln, dass die Chancen direkt über ein Plugin staatlich reguliert werden können.
Dieses müsste dann unter stattlicher feder entwickelt werden.
Das dabei entstehende nahezu unter Garantie komplett unbrauchbare Framework und die börokratischen Verwaltungsaufwände würde den Einbau von Beuteboxen damit komplett unrentabel machen und erstmal für einige Jahre blockieren bis das Framework "fertig" ist. Geht man zumindest davon aus dass die für sowas ähnlich lange brauchen wie für die Fertigstellung anderer Projekte, werden vermutlich selbst meine Kinder schon im Alter sein wo die Spiele für sie Legal zu erwerben sein werden, da dann hoffentlich auch USK 18. Und nein ich hab noch gar keine Kinder :evillol:
 
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#19
Das gehört ausnahmslos alles FSK18 sowie auf den Index.
Volle Zustimmung. Sobald Glücksspiel hier verkappt eingebaut wird, und das ist immer mehr der Fall, gehört es auf den Index.
Oder es muss ein Mechanismus geschaffen werden der es Minderjährigen erschwert, an Spiele zu kommen die ab 18 eingestuft werden. Spiele die dann ohne diesen Mechanismus verkauft werden kommen auf den Index und fertig. Auch eine zusätzliche Kennzeichnung für Glückspielelemente würde ich begrüßen, zusätzlich zur besseren Absicherung+USK18. Falls so ein Mechanismus nicht möglich ist eben auch auf den Index.
 
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#20
Das Spiel bietet die Option zum Glücksspiel. Wer ein Casino betritt, muss auch nicht an die Slotmaschine. Niemand muss irgendwo.
Was kann man denn noch so im Casino machen? Kann man da auch spielen ohne Geld auszugeben? ..
Der vergleich hinkt mMn, weil es im Casino ausschließlich ums Glücksspiel geht, im Game nicht, es sei denn du hast einen Casino-Simulator..
 
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