Bericht 50 Jahre Apple: Was sind eure Geschichten und wie muss es weitergehen?

Meine persönliche Reise mit Apple endete beim iPhone 4s. Der Wechsel über Samsung zu Google (Pixel) hat mir vor allem eines gezeigt: Die Schere zwischen Apples Preisgestaltung und dem tatsächlichen technologischen Gegenwert klafft immer weiter auseinander.

Jedes Mal, wenn ich mein geschäftliches iPhone nutze, fühlt es sich wie eine Zeitreise an. iOS mag stabil sein, wirkt aber im Vergleich zu modernen Android-Iterationen funktional völlig festgefahren – fast schon altbacken. Während die Konkurrenz das Multitasking, Dateimanagement und die Display-Technologie (Stichwort: 60Hz-Standardpanels im Jahr 2024/25) längst auf ein anderes Level gehoben hat, verkauft Apple das "Aufschließen zum hinteren Mittelfeld" jedes Jahr als Revolution.

Was Apple mit Siri gemacht hat, will ich erst nicht anfangen.
 
Ich mag keine angebissene Äpfel....
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Baya
Ich hatte mir 2018 ein Standard Ipad gekauft was dann allerdings meist nur in der Schublade rumlag. Habe erst letztes Jahr mit einem Mac Book Air M3 wieder angefangen ein Apple Gerät zu nutzen.
 
Aus dienstlichen Gründen habe ich ein IPhone. Die Hardware ist toll, die Software ist für'n Arsch. Sry, aber man muss es so Nutzen, wie Apple es vorsieht, anderenfalls ist es die Hölle. Das man ein Werkzeug so nutzt, wie der Nutzer es braucht, dafür gibt es einen Fachbegriff: Ergonomie. Bei Apple muss man sich halt dem Werkzeug angleichen. Wenn man das kann, dann kann man es auch toll finden.
 
Faszinierend wie früh eigentlich die grafische Oberfläche zuhause eingezogen wäre. Aber wir dümpelten lieber mit DOS noch einige Jahre rum. Ich kannte den Mac in den 80ern eigentlich nur aus Film und Fernsehern, da er in Amerika scheinbar weit verbeitet war. Mitte/Ende der 90er hatte bei uns der örtliche Fotograf einen Power Mac, da die Bildbearbeitung damit wesentlich flotter lief als auf zu der Zeit verfügbaren x86 Rechnern.
Besessen habe ich nie etwas von Apple. Es war immer ein fremdes Ökosystem. Und dann in den 2000ern mit iPod und iPhone zu restriktiv. MP3-Player gab es genug, welche auf jeden PC ohne wetere Software oder Kopierschutz bespielt werden konnten und Android entwuchs sehr rasch den Kinderschuhen.
 
seit einem der ersten ipods über das erste iphone - hat man nur n müdes lächeln über für andere geräte die einfach nicht die langlebigkeit, wertigkeit, usability und wertstabilität haben. windows pc? ja, für ki (cuda) und zocken. sonst nicht mehr.
Ergänzung ()

TheBeastMaster schrieb:
MacOS schont einfach meine nerven 😅
genau das. man kann einfach schnell und flüssig arbeiten, workflows sind intuitiv und nahtlos.
 
2004 einen iPod gehabt, 2012 einen MacBook Pro Retina (funktioniert auch heute noch tadellos mit 3h Akku), dann 2020 das erste mal ein iPhone. Seit dem viel im Ökosystem. Hatte vorher immer Android (quasi jedes Jahr neu), aber seit ich iOS habe nur iPhone 11 Pro und 15 Pro, da die Geräte viel länger nutzbar sind
 
Ich habe selbst nie ein Apple-Produkt besessen.

Apple stand für mich mal vor allem für Innovation. Das nehme ich schon lange nicht mehr so wahr, so dass ich diese Marke nur noch damit verbinde:

Überteuerte Fancy-Lifestyle-Elektronik, die mir weniger bietet, als alles außerhalb dieses Gefängnisses. 🤷‍♂️
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Baya
Meine Geschichte mit Apple: bin von Android auf das iPhone 15 pro gewechselt. Den Wechsel von Android auf iOS empfand ich als sehr einfach. Nicht nur wegen Apple, sondern auch weil Google freundlicherweise sehr viel Exportfunktionen bereitstellt. War erstmal enttäuscht von der Akkulaufzeit und der Dauer des Aufladens. Die Kamera war gut. Die Möglichkeit die Fotos mit Familie zu synchronisieren hat nie funktioniert. Fotos ausdrucken im Drogeriemarkt war mit dem Dateiformat auch oft mit Problemen verbunden.
Bin dann entnervt auf das Pixel gewechselt. Natürlich konnte man bei Apple den Passwort-Manager nicht exportieren und es hat ewig gedauert, alles zurück zum Google Passwort Manager umzuziehen. Ich will nie wieder zurück. Dieses Klischee, dass bei Apple einfach alles funktioniert hat sich bei mir null bestätigt und ist für mich eher beim Pixel der Fall. :)
 
Hatte ersten Kontakt zu Apple irgendwann in einem Museum, wo ein funktionierender Macintosh Ivon 1984 stand. Dann später im Studium mit diversen Macintosh Quadras gearbeitet.
Meine erstes privates Apple Produkt war wohl ein iPod der 3. Generation.
Seitdem diverse iPhones gehabt mit kurzen Ausflügen zu Android. Momentan nutze ich noch ein iPhone 13 Pro Max.
Bin in der Software-Entwicklung tätig und bei den Entwicklerkonferenzen liefen immer alle mit MacBooks rum, so dass ich dann vor ca. 10 Jahren auch umgestiegen bin. Habe seit dem diverse MacBooks beruflich genutzt, momentan ein MacBook Pro mit M3 Pro. Da ich sowieso schon seit Ewigkeiten Linux verwende und eh 90% meiner Zeit im Terminal unterwegs bin, war der Umstieg simpel.
Zu Hause steht ein Mac Studio.
Ein berufliches und ein privates iPad fliegen hier auch noch irgendwo rum.

Ach so, nicht zu vergessen zwei Apple TV. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir ging’s los mit dem Ur-iPod und später mit dem ersten iPhone. Zudem hatte ich immer einen iPod Nano für den Sport.

Abschließend bin ich bei iOS geblieben und habe es bis heute nicht bereut.

Während meine Frau inzwischen auch auf dem PC/Mac bei macOS gelandet ist, wird es bei mir wohl immer die Kombination aus iOS und Linux bleiben.

Ich hatte über die Jahre viel Freude an Geräten von Apple. Heute empfinde ich die Neuvorstellungen aber in der Regel als ziemlich langweilig.

Mobil bin ich inzwischen aber auch auf ein M-SoC gewechselt, denn da sehen weder Intel noch AMD irgendwie noch Land.

Mein Traum wäre ein MacBook Pro mit einem voll funktionsfähigen Linux meiner Wahl. :)

Danke Apple und auf die nächsten 50 Jahre.

Liebe Grüße
Sven
 
Nach dem meine creative jukebox zen kaputt ging ein i pod gekauft, wollte meine winamp Playlist drauf laden i tunes war aber mit nichts kompatibel. Daher erstes und letztes Produkt von Apple
 
Ich habe den Macintosh (MacOS <=7.5.5) sehr geliebt, dort meine ersten Schritte am Rechner gemacht und das Programmieren gelernt. Die Erinnerungen sind natürlich sehr nostalgischer Natur, aber Apple hat hier definitiv auch aus neutraler Sicht Pionierarbeit geleistet. Sehr viele Konzepte aus modernen GUIs und Betriebssystemen wurden für MacOS erfunden bzw umgesetzt. Die Performance war phänomenal, da das System größtenteils im RAM lag, bis sündhaft teurer Festplattenspeicher übernahm.
Und alles beanspruchte nur KByte bis wenige MByte statt mehrerer GByte.

Der Code war wegen der begrenzten Ressourcen einfach viel besser optimiert, als der meiste "moderne" Code, wo man Runtime auf Runtime mit unendlichen Abhängikeiten stapelt wie einen Jengaturm. Man sieht, was selbst heutzutage noch z.b. auf einem C64 möglich ist und kann nur erahnen, was mit solch optimiertem Code auf moderner Hardware so möglich wäre.

Da fragt man sich doch, wie wir durch Dekaden der Enshittification hier gelandet sind.

[EDIT:] Ich bin seit der Einführung von OSX von Apple abgekehrt, aus vielen Gründen. Und heute habe ich ausser meinen alten Schätzchen keine Appleprodukte mehr im Einsatz. Ich respektiere die Produkte aus technischer Perspektive, doch die Unternehmensphilosophie und die Ablehnung von (Fremd)Reparaturen kann ich nicht unterstützen. Wegen Apples starken Einflusses haben sich die Verhältnisse auch im Rest der Industrie verschlechtert.
 
Zuletzt bearbeitet:
iPhone SE (das erste SE was es gab) war mein Start.
iPhone 7
iPhone 11 Pro
iPhone 17

Vorher hat selten ein Handy so lange durchgehalten. Ich habe noch alle iPhones und die funktionieren (grundsätzlich) auch noch.

Ausgetauscht wurde meist weil es etwas langsamer wurde oder der Akku lahmte. Da dann zwischen den Geräten schon wieder so viel Zeit vergangen war dass sich ein Upgrade für mich lohnte.

Gekauft habe ich kein einziges zum Marktstart, meist refurbished in sehr gutem Zustand und bislang bin ich damit sehr gut gefahren.

Update Dauer und „es funktioniert halt einfach“ (macht seinen Job ohne Gefrickel) haben mich begeistert.

Bei mobilen Geräten kommt für mich nur noch Apple in Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: coral81
Ich bin kein großer Freund der Apple Produkte und habe Sie selbst nur beruflich genutzt und nie privat.

Trotzdem sind Sie in manchen Bereichen einfach so stark, dass ich Sie teilweise auch gerne weiterempfehle.
Ich finde ohne Jobs hat es Apple aber nicht mehr geschafft nochmal richtig innovativ zu sein.
 
Mir fehlt in der Auswahl meines ersten Apple Produkts das Powerbook, welches es vor den MacBooks gab.
War ein tolles Gerät und ich war damals bei der Inbetriebnahme „enttäuscht“ das ich nichts zu frickeln hatte wie bei Windows Geräten, sondern das alles direkt sauber funktionierte :-)
 
Ich war bis vor 5 Jahre bekennender Apple Hater nach dem Motto "Wer braucht denn den überteuerten Sch..."
Mein erstes Apple Produkt war/ist ein 2021er Macbook Pro mit M1 Pro, weil alle so davon geschwärmt haben und weil ich auf der Suche war nach einem leistungsstarken, schönen, schlanken Notebook. Da gabs nix mit Windows.

Ich war nach wenigen Tagen komplett überzeugt von dem Gerät, sodass danach iPhone 14 Pro, iPad Air M1, AppleTV 4K, Apple Watch 8, AirPods Pro 2, Airtags und Homepods folgten.
Ich war noch nie so glücklich in einem Ökosystem. Alles funktioniert einfach tadellos und so zuverlässig.
Hatte vorher das komplette Samsung und Google Ökosystem durch und irgendwas hat dabei immer nicht funktioniert.

Seit dem nur noch Apple.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sNiPe und JuRotti
Erst kam der erste iPod. Endlich ein würdiger ersatz für die geliebten Minidiscs. Wobei mir immer die Fernbedienung mit display abgegangen ist.

Dann alle iPhones bis der Wechsel auf 16:9 erfolgt ist. Mit meinen Händen konnte ich bei den 16:9 Displays nicht mehr einhändig die oberen Ecken des Touchscreens erreichen. Damit ist der Wechsels zu Android erfolgt weil ich wenn schon die Bedienung leider gleich was wirklich sinnvoll größeres wollte. Ich war auch das ständige Jailbreaken leid. Wobei es schon gute Erinnerungen sind. Das iPhone war lange vor allem Softwarezeitig voraus aber die Zeiten sind nun mal vorbei.

Am negativstein ist für mich die Entwicklung der MacBooks. Da bin ich spät mir einen 2010er MBP mit fast voller Hütte eingestiegen. Schon dafür musste ich als angehender Studi lange auf dem Bau schuften. Das Teil wird zwar unter Last heiß aber läuft bis heute. Die beiden Nachfolger der Retina Generation waren dann die entäuschung schlechthin. 1x einfach unerfindlich gestorben 1x Akku aufgebläht der Eckehaft verklebt in Frikelarbeit von mir getauscht wurde. Da hat dann 3 Monate später das Display aufgegeben. Das wars dann für mich. Wirklich traurig bin ich nicht das OSX gefrickel los zu sein. Für Dummy User sicher geil aber wehe du willst was aus der Reihe. Die permanenten WLAN Probleme bei allen Geräten tue ich mir auch nicht mehr an. Musste gestern erst wieder über einen Kollegen lachen dessen iPhone und MBP die Zusammenarbeit als Hotspot paar verweigert haben. Noch mehr als der Hintergrund eines fehlenden Updates wegen vollem Speicher deutlich wurde das wiederum aus der absurden Preispolitik resultiert.

Abseits dessen wollte ich immer einen Power Mac aber das hat sich nie ergeben und jetzt ist das Ding ja Geschichte. Schade in meinen Augen. Und vor allem explizit was die Augen angeht. Der G5 war in meinen Augen das schönste gehäuße das es je gab. Ich war oft versucht eine Linux/Windows/Hackintosch Kiste in ein G5 Ghäuse zu basteln.

Ich hab dann kürzlich nochmal rüber geschielt einmal zum MBP mich dann aber für strix point entschieden und einmal zum iPad pro um dort cad Kram auf dem Sofa mit dem Stift und kreatives zu erledigen aber auch da dann bei der klassischen waccom Kombi geblieben.

Alles in allem ist der Haushalt komplett Apple frei. Ich bin nicht wirklich traurig. Einzig das tolle design geht mir ab.
 
Mein Frau und ich haben uns 2013 für ein Macbook Air und gegen ein Windoof Labtop entschieden. Das Air ist immer noch für meine Frau ausreichend und läuft und läuft und läuft.
Meine Frau hat dann konsequent mit einem iPhone SE begommen und dann wegen der Kamera auf ein iPhone 11 Pro gewechselt. Ich habe ihr die Cloud passend eingerichtet. Sprich Bilder werden über Cloud syncronisiert. Dokumente bleiben lokal. Positiver Nebeneffekt ich lernte die Applewelt kennen. Mein Sohn ist mit dem M-Chip auch bei Apple gelandet. Macbook Pro und Adobe passt einfach super zusammen. Windows ist mittlerweile komplett aus unseren Haushalten verschwunden. Ich selber bin aktuell mit CachyOS glücklich.
 
Nie mals wieder etwas anderes als iPhone und iPad. Bedienung, Updates und Design top. :daumen:
 
Zurück
Oben