Bericht 50 Jahre Apple: Was sind eure Geschichten und wie muss es weitergehen?

iPod nano 1. Generation war 2005 mein erstes Apple Produkt. Dann lange Zeit nichts, erst 2010 wieder ein nano in 6. Generation.

2014 war das iPhone 6 Plus mein erstes Apple Smartphone. Davor Galaxy S, Nexus 4 und Nexus 5.

Der erste Mac kam 2022 mit dem MacBook Air M2.
 

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Mein Kontakt mit Apple beschränkt sich aufs Berufsleben. Für ein Projekt 2019 hatte ich mal ein iPad erhalten, welches nur einen einzigen Einsatzzweck hatte: Die Dokumentation zu digitalisieren.

Und seit letztem Jahr hab ich ein iPhone SE als Firmenhandy (vorher irgendein Samsung-Teil). Die meiste Zeit ist es aus weil eh am Laptop über Teams erreichbar bin, ansonsten dient es ab und an als 2FA-Gerät fürs Login.

Werde mir aber demnächst ein kleines iPad besorgen. Mache grad nen Privatpilotenschein und einige der besten Apps fürs Fliegen gibts leider nur fürs iPad.
 
Habe alle Apple Produkte auslaufen lassen nach über 15 Jahren und wenn ich mir des Cooks Geschleime bei Trump so Revue passieren lasse, tat ich gut daran... Trifft aber auf alle anderen ebenso zu.
 
Einen Mac M4 Mini und einen Mac Studio M4 Max... Ich liebe die Stille der Dinger...
 
Größter Fehlschlag aus meiner Sicht: Zu behaupten ein iPhone braucht keine Widgets um dann Jahre später Widgets einzuführen. Bei den Widgets haben sie mich als User und Kunde verloren.

Was ich nie verstehen werde: Bei Windows motzen viele User und ändern zig Sachen am Standard UI, teilweise mit extra Tools und tiefgreifenden Änderungen am System.
Bei MacOS kannste nichts (kaum was) ändern und das wird dann einfach als "is so" gefressen.
 
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Bei mir gings ebenfalls damals mit dem Ipod los. Nach dem Studium hatte ich auch ein paar Macs, Iphones, Apple Watches, Apple TVs und Ipads aber über die Jahre dann doch wieder zu Windows/Android & Co gewechselt.
Das Ökosystem ist gut, stößt man an die Grenzen fühlt man sich aber rasch eingesperrt. Irgendwann merkst dann halt das vom tollen Software-Ökosystem nichts übrig bleibt weils eben für Browser, Office Suite, Mailclient, IDE, Terminal, Itunes, Apple TV, Package Manager, Messaging, Cloud usw. usf bessere Alternativen gibt. Dann bleibt nur mehr die Hardware und das Betriebssystem. Die Hardware ist Zweifelsohne gut, das Betriebssystem auch nicht schlecht; beides zwingt mir in meinem Alltag dann aber wieder Kompromisse auf.
TLDR: Von der Hardware hat sich Apple echt super entwickelt, die Software seh ich für meine Bedürfnisse eher als stagnierend. Das gelbe vom Ei ist kein Betriebssystem, die Zeiten in der BigTech Software "distruptive" war sind aber lange lange vorbei.
 
Das erste Produkt war ein iPod mini, danach ein iPod Shuffle, iPhone 5, iPhone 5S (das iPhone 5 fiel im Urlaub ins Wasser und war danach defekt. Dann kam ein MacBook 15“, das 21 durch ein MacBook Pro 14“ mit M1 Pro ersetzt wurde. Bei den iPhones ging es mit 6 Plus, 11 Pro Max, 13 Pro Max, 15 Pro Max und 17 Pro Max weiter.

Ich war wieder am Überlegen, ob ich das MacBook aktualisiere, bin aber zum Entschluss gekommen, dass es keinen Sinn macht, da der M1 Pro immer noch nach fast 5 Jahren ausreichend ist. Wenn ich mir dagegen meinen Laptop (Lenovo T14s mit Ryzen 7 Pro 6850U) ansehe, dann läuft das MacBook wesentlich länger mit einer Akkuladung und ist auch performanter.

Der größte Kritikpunkt ist für mich die mangelnde Aufrüstbarkeit und die fehlenden Reparaturmöglichkeiten, insbesondere bei den Macs.
 
Ich hatte nie was von Apple. Die Hardware von denen ist, was man so hört, wirklich gut, was Leistung betrifft, auch das Design ist gut. Aber die Reparierbarkeit und die Ersatzteilversorgung ist miserabel, auch die Tatsache, dass nur zertifizierte Techniker Ersatzteile erhalten, die dann aber im Sinne Apples die Reparatur durch die Preisgestaltung in vielen Fällen unwirtschaftlich machen. Und dann natürlich das geschlossene Ökosystem, angefangen mit verwendeten Anschlüssen bis hin zu Software und Dateiformaten.

Der größte Fail, der mir in Erinnerung geblieben ist, war der Monitor, der wie eine Reibe aussah, ohne Standfuß kam, 5000$ kostete und der Standfuß noch 1000$ dazu. War bestimmt ein toller Monitor, aber die Preisgestaltung war sehr... deplatziert...
 
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Ich habe aktuell ein iPhone und iPad.

Warum? Weil es Dienstgeräte von meinem AG sind. Kann nicht mal aus dem Kopf sagen, welche Modelle es sind. Beim iPad gab es keine Alternative, beim Handy konnte ich zwischen iPhone und Samsung wählen, da war Apple das kleinere Übel. Obwohl ich privat im Android-Lager bin, aktuell Pixel 8a, davor das 6a.

Privat hatte ich von Apple iPod Nano 1. Gen, einen iPod Touch und ein iPhone 4. Wobei es nur ein iPhone wurde, weil die damals den Androids noch deutlich voraus waren in Bezug auf Latenz und Genauigkeit beim Touchscreen.
 
Ich habe nie den Wirbel um Apple verstanden, den es schon immer gab. Als Kind habe ich schon mal vor dem ein oder anderen Mac gesessen, ohne dieses „Erlebnis“ richtig einordnen zu können, dominierten doch später DOS und Windows PCs die und damit auch meine Welt.

Was Apple hier geschaffen hatte, musste ich später erst historisch ergründen, nämlich diese Vorreiterrolle in Sachen rein-graphische Bedienung, allerdings ohne das selbst erfunden zu haben, da war mehr Xerox der Pionier. Vielmehr gefunden und zu einem durchdachten Produkt zusammengestrickt.

Und dieses Muster zieht sich eigentlich bei allem durch. Apple hat ein besonderes Talent bestehende Technologien zu verknüpfen, und daraus tolle Produkte zu stricken mit einem durchdachten Nutzerkonzept besonderem Blick für‘s Detail. Und wenn man ehrlich ist, auch wie man Details geschickt verbirgt, ggf. auch Schnitzer :) Wie ein Make-Up Artist, der nicht nur tolle Gesichter zaubert, sondern dabei auch Narben kaschiert.

Denn auch, wenn man sich einen gewissen Ruf für Excellence (berechtigt oder nicht mal dahingestellt) erarbeitet hatte, so täuschte ja das nicht Müde werden, diesen Mythos durch stets selbst zu wiederholen, überall der Beste zu sein, ja nicht darüber weg, dass sich unter dem Glanz eben auch Narben befanden. Z.B. eben Antenna-Gate, oder die Tatsache, dass MacOS erst viel später als Windows und Linux mit randomisierten Speicheradressen arbeiten konnte, und so auf Hackstons lange leichte Beute war, wohingegen auf der Apple Homepage weiterhin selbstbewusst „Wir sind die sichersten!“ prangte.

Der Umgang mit sowas war bei Apple leider auch traditionell schmallippig. Entweder verschwanden großspurige Behauptungen einfach sangbund klanglos, wie vorhin genannte, oder eben so Scherze wie: Sie halten das Gerät nur falsch! :D Oder auch das ewige (lukrative) Festhalten an Lightning, mit der Begründung, USB-C würde Innovation verhindern, wo man sich fragt, inwiefern das Festhalten an was veraltetem Innovation sein soll.

Der „Bubble“, wie man heute eingeschworene Fangemeinden wohl nennt, konnte man aber wirklich alles und viel verkaufen. Z.B. überteuerte einzelne Socken… Da gehört wirklich eine große Kunst zu. Ein schönes Detail bis heute ist der Ekel vor jeder Art MS-Produkt, wobei MS Apple letztendlich die heutige Exzistenz ermöglicht hat und sie vor der Pleite bewahrte. Aber naja, auf dem Feld gibt es nichts zu gewinnen außer Streit.

Aber bei aller Kritik, finde ich, sind viele Produkte und Produktideen definitiv revolutionär und über jeden Zweifel erhaben. Apple traut sich was und ist in einer besonderen Situation mit seinen Produkten, wo alles aus einer Hand kommt. Und davon überzeugt vieles und vieles erscheint auch im Nachhinein in einem anderen Licht. iPhones mögen z.B. immer teuer gewesen sein, dafür gab es schon immer viele Jahre Updates, wo andere Hersteller wenn man Glück hatte, vielleicht 2 Jahre welche lieferten.

Ich finde am besten geht man mit Apple unreligiös um :D Dann findet man auch für sich so die Rosinen im Portfolio, ohne sich gleich eine Kutte des Kults überzustreifen. Auch ein goldener Käfig hat ein paar Vorteile. Und Apples „Budget“ Produkte sind eigentlich generell stark. Mann muss ja nicht gleich dem Pro-Gedöns verfallen.

Alles in allem ist die polarisierende Natur von Apple in der IT-Welt, wie ich finde, ein guter Reibungspunkt bzw. auch ein guter Benchmark für andere Hersteller, eben auch durch die Sonderstellung, dass alles aus einem Hause kommt, wodurch stets die Frage beantwortet wird: Was wäre wenn. Allein das macht Apple schon interessant, aber auch nicht per se überlegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte früher eigentlich nie Berührungspunkte mit Apple. Aber der iPod mit 80 GB war dann zu lecker für mich, der zuvor einen MP3-Player mit 128 MB oder so hatte. Ich mochte das Ding, auch wenn die Datenübertragung unnötig kompliziert war. =D

Irgendwann später dann mal das iPhone 5s. Fand ich auch sehr geil. Hatte genau die richtige Größe für mich. Ich hätte gerne wieder sowas. Aber nuja. Danach blähten sich bei den iPhones sowohl die Größe als auch die Preise extrem auf. Da war ich dann einfach raus. 2.000 Taler für'n Handy, lol.

Schwer von Windows geschädigt landete ich im vergangenen Jahr bei einem Mac Mini. Für unterwegs gab es dann noch ein MacBook Air. Jeweils die kleinsten und günstigsten Modelle. Da find ich die Preise auch ok; die Leistung reicht für meine Arbeit und ich bin bis heute hochzufrieden.
 
Habe nur mal ein iPhone 4 von meinem Bruder (durch und durch iPhone Nutzer) übernommen und bin damit ein mal Android fremdgegangen. War als Handy ganz gut aber vorher Android und nachher auch Android, für immer Android! Ach so ja und hatte mal ein iPod Shuffle, das war echt gut aber war schon damals und auch heute einfach kein Fan von iTunes!
 
Konnte mir als Kind meinen ersten iPod ersteigern vom eigenen Geld (so wie das damals halt war mit eBay) und war stolz wie Oscar. Ein iPod der ersten Generation, noch mit FireWire und drehendem Scrollrad.
2008 kam mein erstes iPhone (iPhone 3G) und 2011 der erste Mac (MacBook Pro), iPad seit 2018. Meinen PC nutze ich nur für Gaming. 2010 einmal zu Android gewechselt, damals war das System in meinen Augen aber noch sehr schlecht. Daher war ich 2 Jahre später wieder beim iPhone.
 
Mein erstes - und einziges - Produkt von Apple ist bisher ein Apple TV 4k von 2022 (128). Auch wenn ich einen KI-Upscaler (wie ihn die Nvidia Shield anbietet) vermisse, ist die Bild- und Tonqualität sowie die Performance des Geräts auch heute noch richtig gut. Das Gerät als solches kann ich empfehlen.

Also Android-User ist es jedoch weiterhin nicht möglich die auf Apple TV / iTunes gekauften Filme und Serien auf der Android-App zu sehen. AppleTV+ kann man immerhin streamen aber das habe ich ohnehin nicht dauerhaft aboniert. Da dürfte Apple gerne das Ökosystem weiter öffnen, damit man unterwegs, in der FeWo oder in der Bahn auch mal seine gekauften Inhalte konsumieren darf.

Das geschlossene System ist dann auch der Grund, warum ich weiterhin kein iPad oder iPhone kaufen werde. Man ist einfach zu sehr isoliert und wird in Fesseln gelegt. Da ist Android deutlich vielseitiger und innovationsfreudiger.
 
ich habe vor 14 jahren mal was versucht von iTunes auf den Windows pc zu kopieren. Das war die größte Katastrophe. Seit dem nie wieder angepackt. Und soweit ich gehört habe ist es heute immernoch so. iPhone und iPad sind ok. Für telefonieren etc. und auf der Couch surfen… aber als vollwertiges Arbeitsgerät ist Windows nicht zu ersetzen
 
Ich habe meinen iPod Photo von 2005 immer noch täglich im Einsatz. Einmal Akku gewechselt, sonst nichts. Sogar die 20GB Festplatte läuft noch, und das, obwohl ich das Ding mehrfach auf den Boden geklatscht habe ich mehr als 20 Jahren Nutzung.

Mein 2018er iPad läuft auch noch top.
 
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Ich hatte das erste iPhone von der Firma bekommen. Nach 6 Monaten Gebrauch ist es mir kaputt gegangen, danach habe ich ein Android bekommen und bin bis jetzt dabeigeblieben und vermisse nichts.

Eine Zeit lang habe ich bei einer Firma gearbeitet die u. a. auch Marketingagenturen als Kunde hatte, dort gabs einen Kunden mit 100 Macs. Was bin ich froh das ich davon weg bin. Speziell der Apple Mail Client war das schlechteste Stück Software mit dem ich jeh zu tun hatte.
 
lazsniper schrieb:
genau das. man kann einfach schnell und flüssig arbeiten, workflows sind intuitiv und nahtlos.
Am Ende ist alles eine Frage der Perspektive und der Gewöhnung. Jemand, der an Windows oder Linux gewöhnt ist, würde mit Sicherheit dasselbe behaupten.

Wer hat an dieser Stelle nun mehr recht oder liegt richtig? Letztlich bleibt es ein rein subjektiver und persönlicher Eindruck. Auch die anderen Systeme lassen sich innovativ bedienen und erlernen.
lowrider20 schrieb:
Faszinierend wie früh eigentlich die grafische Oberfläche zuhause eingezogen wäre. Aber wir dümpelten lieber mit DOS noch einige Jahre rum. Ich kannte den Mac in den 80ern eigentlich nur aus Film und Fernsehern, da er in Amerika scheinbar weit verbeitet war.
Das liegt vielleicht auch daran, dass Apple ausschließlich Hardware in Kombination mit Software verkauft hat, was in den 80er-Jahren extrem teuer war.

Das war ein riesiger Nachteil, da man Microsoft das Feld überlassen hat. Bei Microsoft musste man lediglich das neue Betriebssystem installieren und nicht zwingend die gesamte Hardware tauschen, was den Markteintritt für viele deutlich einfacher gemacht hat.
 
Hab Apple immer als prätentiös und überteuert wahrgenommen. Der goldene Käfig entspricht auch nicht meinem Basteldrang.

Hatte selber noch nie was von Apple, hab aber meine Mutter mit iPad, iPhone und Apple TV ausgestattet und finde v.A. den Komfort und die Verarbeitungsqualität gut. Musste allerdings ein top erhaltenes Altgerät in den Schrank legen, weil der Store darauf nichts mehr installieren wollte.
 
Mein erstes Apple-Produkt: iPod Nano 1.Gen 1GB
Mein letztes Apple-Produkt: iPod Nano 1.Gen 1GB

Mein letzter Arbeitgeber hat mir ein iPhone als Geschäftshandy aufgezwungen, welches ich jeweils nur zum Auflanden wieder hervorgehoben habe.

Ich hasse Apple, ich kann es nicht beschönigen.
 
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