Nochmal zum RAM: Natürlich "reichen" 1GB für Vista (ob Home oder Business oder Ultimate ist dabei übrigens
vollkommen wurscht). Es ist nur elendig langsam. Vor allem, weil für die Grafik nochmal 64-256MB davon draufgehen. Der Unterschied zu 2GB ist enorm. Vista mit 1GB RAM fühlt sich - egal mit was für einer CPU - an wie ein Windows XP mit 256MB. Quälend. Auf Dauer muss man für sinnvolles Arbeiten den Medion-PC also
um 2GB aufrüsten, weil eine simple Erweiterung nicht möglich ist.
aber sonstige Software durch Freeware/Open Source ersetzt
da liegt doch der Hund begraben. Du kannst nicht einfach irgendwelche Software die was kostet durch freeware ersetzen und dann mitem Preis argumentieren.
Doch, wenn die Freeware besser ist als die kommerzielle vorinstallierte. Ich schmeiße ein Drecks-PowerDVD mit 2-Kanal-only sofort runter und ersetze es durch ein VLC, das schneller, vielseitiger und funktionsreicher ist. Das vorinstallierte Office scheint ja nur eine Testversion zu sein, auch die kriege ich kostenlos direkt von Microsoft. Gute kostenlos Backup-Software (jedenfalls mit Sicherheit besser als die vorinstallierte) gibt es ebenfalls wie Sand am Meer. Uswusf.
Wie ich vorher schon gesagt habe: Der Preis geht einigermaßen i.O., aber jeder, der ein kleines bisschen Ahnung von PCs hat, kann es sich immer noch viel besser und günstiger selber zusammenstellen.
Zum Medion-Service: Mir scheint, die Leute, die den Medion-Service zu loben, haben noch nie einen Dell- oder IBM-Service erlebt -- oder generell richtig guten PC-Service (wahrscheinlich jedenfalls auch noch keinen Medion-Service). Bei Medion wird der PC abgeholt, wenn irgendetwas nicht funktioniert (weil der Telefon-"Service"
keinen blassen Schimmer hat und nicht geschult ist) und kommt nach ein paar Wochen wieder. Manchmal repariert, manchmal nicht. Für die Dauer des Austauschs sitzt man komplett auf dem Trockenen ohne PC.
Guter Service heißt für mich: Schon am Telefon herausfinden, was betroffen sein kann und möglichst am Telefon lösen. Wenn das nicht geht (wg. Hardwaredefekt) anbieten entweder die einzelne Komponente zum Eigeneinbau zu verschicken oder den PC abholen und nach ein paar Tagen repariert wieder.
Für Leute mit einem kleinen bisschen Ahnung ist eine Einzel-Zusammenstellung daher sozusagen der Ideal-Fall: Die defekte Komponente wird eingeschickt - je nachdem was es ist, kann man mit dem PC während der Dauer noch weiter arbeiten (bzw. schon vor dem erfolgten Austausch Ersatz besorgen). Der Händler um die Ecke hat dagen für den vollkommen Unbedarften auch wieder den Vorteil, dass die defekte Komponente i.d.R. sofort getauscht wird (bzw. man mit der Komponente einzeln vorbei kommen kann), und die Leute da i.d.R. Ahnung haben.
Bleibt das Argument, dass auch in diesem Medion-PC wieder jede Menge (Geld kostendes) Zeug drin ist, dass die meisten Leute nicht brauchen. Bisher habe ich hier kein Gegenargument dazu gefunden.
Also: Der vollkommen Unbedarfte kauft meiner Meinung nach am besten beim Händler um die Ecke (super Service und auch nicht teurer als bei Medion), wer etwas Ahnung hat kommt auf Dauer fast immer mit selbst zusammengestellten Komponenten besser weg.