AMD Ryzen 3600 PC stürzt ab

Valiant987

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Hallo,

mittlerweile habe ich meinen PC mit Ryzen 3600, 32 GB Ram, Vega 56, MSI Tomahawk B450, bereits ein halbes Jahr. Ich hatte ihn bisher allerdings noch nicht allzu oft genutzt (wöchentlich) und dann eher zu leichten Aufgaben.
Nun wollte ich ein paar Videos mithilfe von DaVinci Resolve schneiden, allerdings schmiert mir der PC nach ca. 2 min im Programm ständig ab, der Bildschirm wird schwarz und das System fährt nach 2 sek wieder von selbst hoch. Zuerst dachte ich, es könnte an der Grafikkarte liegen und habe dann per Task-Mananger die einzelnen Teilbereiche verfolgt, während ich das Programm habe laufen lassen. Dabei war ich überrascht, dass die Grafikkarte bei der Auslastung stets im unteren Prozentbereich getrudelt ist, dagegen der Prozessor schnell auf 100% Auslastung. Daher gehe ich davon aus, dass der Absturz auf den Prozessor zurückzuführen ist. Liege ich damit richtig?
Was kann man dagegen machen?

LG Valiant
 
Vielleicht ein Temperatur Problem? Kontrolliere mal die Temperatur und den richtigen Sitz des Kühlers.
 
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Welchen RAM nutzt du genau? Vllt. sehr scharfe Timings, welche bei starker Last zu einem instabilen System führen.
 
Markchen schrieb:
Könnte auch sein, dass Dein unbekanntes Netzteil erstmals richtig in Anspruch genommen wird.

Dann würde eher der PC gar nicht mehr reagieren oder neustarten.

Denke eher an ein Software-Problem. Treiber usw. .

Und @TE, so oder so - bitte die Hardware etwas genauer beschreiben.
 
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Moin,

einfach ausgehen... das ist zu 99% das Netzteil... Spannung bricht ein... PC schaltet sich ab.

Gruß
thornhill
 
Könnte Netzteil sein, tippe aber auch auf ein Temperatur-Problem. Klingt nach einem Emergency-Shutdown.
Wenn das Netzteil rausknallt kommt eigentlich kein re-boot nach 2 Sekunden. Zumal bei einem Netzteil Defekt / Kurzschluss der Netzschalter umspringen würde / müsste.


Also Temperatur / Lüfterkontrolle

thornhill schrieb:
Moin,

einfach ausgehen... das ist zu 99% das Netzteil... Spannung bricht ein... PC schaltet sich ab.

Dann würde auch der Netzschalter am Netzteil umspringen da irgendeine Schutzschaltung auslösen würde.
 
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Valiant987 schrieb:
Dabei war ich überrascht, dass die Grafikkarte bei der Auslastung stets im unteren Prozentbereich getrudelt ist, dagegen der Prozessor schnell auf 100% Auslastung.

Wie sehen denn die Temps. während der Anwendung aus? Werde mal was genauer.
 
Sun_set_1 schrieb:
Könnte Netzteil sein, tippe aber auch auf ein Temperatur-Problem. Klingt nach einem Emergency-Shutdown.
Wenn das Netzteil rausknallt kommt eigentlich kein re-boot nach 2 Sekunden. Zumal bei einem Netzteil Defekt / Kurzschluss der Netzschalter umspringen würde / müsste.


Also Temperatur / Lüfterkontrolle



Dann würde auch der Netzschalter am Netzteil umspringen da irgendeine Schutzschaltung auslösen würde.

Käse, keiner spricht von Kurzschluss.

Wenn das netzteil nicht mehr strom liefern kann, bricht einfach nur die spannung ein und der PC schmiert ab und startet sich neu.

Ausserdem ist der Netzschalter NUR ein Handschalter, da springt gar nix an dem kleinen schalterchen. Die Schutzbeschaltung ist im Netzteil mit einem kleinen chip ausgeführt.
Der Schalter am Netzteil ist weder eine Sicherung noch eine Art Schutzschalter.

Mit dem Schalter wird das Netzteil nur Allpolig vom Netz getrennt, der wird auch nicht Mechanisch zurückgesetzt oder sowas.

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Kontrolliere mal deine CPU Temperatur unter Last, wenn die Okay sind dann wir es das Netzteil sein was einfach zu klein dimensioniert ist und/oder die angeschriebene Leistung nicht Liefern kann.
 
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Danke erst einmal für das vielfache Feedback. Hier weitere Daten zu meinem System:

CPU: AMD Ryzen 3600/ CPU-Kühler: Alpenföhn Ben Nevis 140W/ Grafikkarte: ASUS AMD VEGA 56 8 GB AREZ Strix/ RAM: Crucial Ballistix Sport LT 3200 MHz, DDR4, DRAM, 32GB, 16GBx2/ Speicher: Samsung Evo 970 NVMe SSD1 TB/ Netzteil: be quiet! Sstem Power B9 600W ATX 2.4

Ich werde jetzt nochmal auf Temperaturen überprüfen...
 
Dabaur schrieb:
Käse, keiner spricht von Kurzschluss.

Doch. Ich. Weil ich bezweifle das ein NT nicht genügend Strom für eine 65W CPU liefern kann.

Ja, es ist TDP und nicht die tatsächliche Stromaufnahme, trotzdem besteht ne Korrelanz. Jede 125W verbraucht mehr Strom als eine 65W TDP CPU. Daher nenne ich das hier mal so und daher kann man das auch als Indikator nennen.

Und da seit 20 Jahren die Netzteile auf viel höhere Lasten (125W+) konzipiert sind, halte ich das einfach für maximal unwahrscheinlich.

Somit bleibt für mich, wenn überhaupt, eine Schutzschaltung die bei einem Kurzschluss auslöst.

Wenn das netzteil nicht mehr strom liefern kann, bricht einfach nur die spannung ein und der PC schmiert ab und startet sich neu.

Wenn das Netzteil nicht genügend Strom für eine 65W CPU liefern könnte, würde der PC meiner bescheidenen Meinung nach viel Häufiger abschmieren. Im übrigen auch bei Spikes. Weil, das ist das schöne an Strom - entweder ganz oder garnicht. Wenn eine gewisse Spannung oder Stärke nicht geliefert werden kann, wird sie nicht geliefert. Und der Ryzen 3000 wäre mit seinen Spikes müsste (meine Meinung) dann viel häufiger ausgehen.

Ausserdem ist der Netzschalter NUR ein Handschalter, da springt gar nix an dem kleinen schalterchen. Die Schutzbeschaltung ist im Netzteil mit einem kleinen chip ausgeführt.

Käse.

Es gibt zig Schutzschaltungen in einem modernen Netzteil. Und die müssen auch nicht per Chip implementiert werden. Wüsste bei den meisten gar nicht wie. Einzig bei Temp-Abschaltung, da hier nen Sensor ausgelesen wird und bei Schwellenüberschreitung eine Notabschaltung eingeleitet wird.

Aber nehmen wir den Überspannungsschutz.

Ähnlich wie bei der Strombegrenzung deaktiviert eine Schaltung in den Spannungszweigen bei Erreichen bestimmter Schwellenwerte das Netzteil. Nen Chip ist dazu doch völlig unangebracht. Es handelt sich um eine physische Schaltung.

Schutzschaltungen sind konzeptuelle Soll-Bruchstellen die einen Shutdown verursachen, hoffentlich ohne dass es zum Kurzschluss / Defekt am Bauteil selbst kommt.

Der Schalter am Netzteil ist weder eine Sicherung noch eine Art Schutzschalter.

Das hab ich auch nicht geschrieben. Ich habe geschrieben dass er auf "Aus" springt, sollte eine Schutzschaltung auslösen. Zumindest bei CE-Zertifizierten Netzteilen sollte dies so sein. Das der Schalter der Schutzschalter wäre habe ich nicht geschrieben und auch nicht gemeint.

Einzig bei dem von dir beschriebenen Power-Loss würde er nicht rausknallen. Aber das schließe ich aus o.g. Gründen (keine Power-House CPU) eigentlich aus.

Ich hatte in meinem Leben bisher zwei Kurze am NT. Einmal bequiet, einmal Corsair. Bei beiden musste ich anschließend den Schalter manuell wieder umlegen. Was in Erinnerung geblieben ist, da es nach Umlegen die Sicherung rausgehauen hat.
Ergänzung ()

Nachtrag:

Zu obigem Post:

Also wenn ein 600W bequiet keinen Ryzen 3600 mit ausreichender Spannung versorgen kann, schenke ich jedem hier im Thread nen Döner.
 
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Der Temperaturtest hat folgendes ergeben:
Test 1: Der PC ist bei 57°C CPU-Temperatur ausgegangen
Test 2: Der PC ist bei 70°C CPU-Temperatur ausgegangen
 
Sun_set_1 schrieb:
Es gibt zig Schutzschaltungen in einem modernen Netzteil. Und die müssen auch nicht per Chip implementiert werden. Wüsste bei den meisten gar nicht wie.

Danke, diese Aussage reicht voll und ganz dass du leider nicht wirklich Ahnung hast wie Netzteile im Detail funktionieren und wie die Schutzschaltungenn wirken und ausgeführt sind.

Zum anderen war zu dem Zeitpunkt noch nicht klar was für ein Netzteil eingebaut war/ist als wir geantwortet haben. Und ja stell dir vor Netzteile altern auch und sind mit zunehmendem alter nicht mehr so leistungsfähig wie wenn sie neu sind.

Und selbst bei neuen kann man ein Montagsmodell erwischen, selber schon erlebt. Getauscht und alles läuft obwohl die Leistung mehr als ausreichend war.
 
Gehe mal zum Testen ins Bios und gebe der CPU etwas mehr Core (Power). Gehe ich davon aus dass Du einen

Boxed-Kühler verwendest? Und nochmals - was für einen RAM benutzt Du?
 
@Valiant987

Die sind zu niedrig für einen Temp-Shutdown.

Poste bitte mal ein Bild Ereignisanzeige. Start -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> System

Da müsste nach einem Shutdown eine Meldung mit einem roten Ausrufezeichen sein. Diese anklicken, Eriegnisanzeige auf Vollbild und dann mal Screenshotten / Posten pls.
Ergänzung ()

Dabaur schrieb:
Danke, diese Aussage reicht voll und ganz dass du leider nicht wirklich Ahnung hast wie Netzteile im Detail funktionieren und wie die Schutzschaltungenn wirken und ausgeführt sind.

Danke dafür. Ich gebs an PC Welt weiter, von denen ich die Passage wie Schutzschaltungen umgesetzt sind (nämlich als seperate Schaltung in den jeweiligen Schaltkreisen), kopiert hatte.

https://www.pcwelt.de/ratgeber/Funktionsweise-von-Schaltnetzteilen-Ratgeber-Netzteil-314348.html


Gemein, so ohne Quellenangabe. Ich weiß, aber richte das dann bitte an den Diplom-Ingenieur, der den Artikel geschrieben hat. Im Artikel steht auch ganz klar Anhand der Beispiele Temperatur- und Überspannungsschutz, wie solche Schutze geregelt sind. Temp: Auslesen Sensorwerte (ja, das passiert per Chip) Überspannungsschutz etc. durch physische Schaltungen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Überspannungsschutz


Dazu auch:
Dabaur schrieb:
Die Schutzbeschaltung ist im Netzteil mit einem kleinen chip ausgeführt.

Ich finde das beweist eher deinen Vorwurf gegen mich. Denn "die Eine" wie Du es hier geschrieben hast, gibt es defacto im Netzteil nicht. Ein NT hat immer mehrere und verschiedene Schutzschaltungen. Und die werden nicht in einem Chip zusammengeführt. Gerade da viele phyische Schaltungen sind, die jeweils vor bzw nach den betroffenen Bauteilen existieren müssen. Aber beweise mir bitte das Gegenteil, wenn ich mich irre.

Bin kein Elektro-Techniker, habe ich mich nur mal aus Interesse über mehrere Stunden eingelesen. Gut möglich, das ich damals was übersehen habe.

Besonders interessiert mich aber, wie ein per Chip gelöster Überspannungschutz beispielsweise die hohen Ströme, die bei einem Kurzschluss entstehen, vor, bzw nach, den betroffenen Bauteilen abfangen und dabei auch nicht kaputt gehen soll. Das finde ich ungemein interessant. Denn so ein Chip müsste ja zentral an alle Kreise angeschlossen und gleichzeitig vor allen Kreisen geschaltet sein, da er die Spitzen ja physikalisch abfangen können muss, bevor sie das Bauteil erreichen bzw. nachdem sie es verlassen.

1. Wie ist das physikalisch möglich?
2. Wie ist es gelöst, dass dieser Chip dabei nicht kaputt geht?
 
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Hier auf Computerbase in einem Artikel wurde mal ganz schön aufgelistet was für ICs dafür verbaut wurden.
ICs können mehrere Sense Leitungen haben und mit der Integrierten Schaltung im Chip verarbeiten und mit den Ausgängen steuern.
Entsprechend haben solche Schutz ICs div Funktionen für X Kanäle OC,UC, OV, UV etc

Etwas ähnliches wie hier wird da verwendet zb.
https://www.elektroniknet.de/elektr...nnungs-ueberstromschutz-controller-26459.html

Es geht hier nicht um x100V Überspannung dann ist so oder so alles gebraten.
 
Ein System Power 600W und dann noch in der Billigstvariante B9 gepaart mit einer grotting Asus Vega56?
Hat das Netzteil überhaupt zwei Kabelstränge für die Grafikkarte? Wenn nicht dann wäre der erste Kandidat für Probleme mit Lastwechseln/Lastspitzen der Vega
 
Keine Geduld! schrieb:
Gehe mal zum Testen ins Bios und gebe der CPU etwas mehr Core (Power). Gehe ich davon aus dass Du einen

Boxed-Kühler verwendest? Und nochmals - was für einen RAM benutzt Du?

Nein ich benutze wie oben beschrieben einen Alpenföhn Ben Nevis 140W, RAM habe ich auch oben genau beschrieben.

Danke für deinen Tipp. Zuerst hat er mir jedoch noch ein paar Kopfschmerzen bereitet. Hier, was seit gestern passiert ist:

1. Als ich ins BIOS gehen wollte habe ich mich wahrscheinlich dumm angestellt und bin bei einem schwarzen Bildschirm gelandet.
2. Nach etwas herumprobieren habe ich gemerkt, dass ich nicht weiterkomme und habe mich entschlossen bei der Gelegenheit das BIOS upzudaten (hatte noch die Vorgängerversion)
3. Gott sei Dank war es dann aus mit dem schwarzen Bildschirm und ich bin noch mal richtig ins BIOS gegangen. Dort habe ich dann meine CPU konfiguriert und die Core-Frequent auf 4,1 GHz gesetzt und meinen RAM, der auf um 2400 MHz gesetzt war auf 3200 im Overdrive-Mode angehoben.
4. Nach Neustart des Systems DaVinci Resolve geöffnet und zwei kurze Videos zusammengefügt und den Renderprozess gestartet - kein Shutdown.
5. Zur Sicherheit rendere ich gerade noch ein ein etwas längeres Video (1/2 h), das läuft gerade im Hintergrund. Die Kerne laufen alle unter voller Last und die CPU-Temperatur liegt bei konstant 74°C.
6. Mittlerweile ist der Rendervorgang abgeschlossen

Da alles zu funktionieren scheint möchte ich mich herzlich bei jedem einzelnen Kommentar bedanken!
Da viele ja am Netzteil den Fehler sahen, welche bessere Variante müsste ich denn dann zukünftig wählen?

Vielen Dank noch einmal!

Schönen Tag,
Valiant
 
Beim nächsten Netzteil würde ich (wenn es BeQuiet ist) ein Pure Power oder Straight Power Modell nehmen. Aber für deine aktuelle CPU sollte auch das jetzige Netzteil mehr als ausreichen.
 
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