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NewsAMD Zen 6 auf AM5: Nicht nur Ryzen-9000-Platine mit 64-MB-BIOS fit für Zen 6?
Gibt da grundsätzlich zwei Gründe, warum die Hersteller nur so viel Speicher verbauen, wie unbedingt nötig. Einmal wollen die Hersteller jeden Dollar bei den Herstellungskosten einsparen. Auch wenn der größere Baustein pro Stück nur wenige Dollar mehr kosten würde, macht es bei den hohen Stückzahlen an Mainboards dann durchaus Millionen an eingesparten Dollar aus. Zumal viele Nutzer (bspw. von OEM- oder Prebuild-PC) ohnehin kein CPU-Upgrade durchführen, das Potential der Untersütztung von mehreren CPU-Generationen also gar nicht genutzt wird.
Der andere Grund ist die Geschwindigkeit und damit die Bootdauer. Denn als Speicherbausteine kommt in der Regel NOR-Flash zum Einsatz, der per SPI (Serial Peripheral Interface) angebunden ist. DIese Kombination ist vergleichweise lahm. Schreibend sind auf NOR-Flash nur <= 2 MB/s drin, weswegen selbst das Flashen eines 32 MB UEFI ne ganze Weile dauert. Auch lesend beim Bootvorgang ist nicht sonderlich schnell. Dort liegen die praktisch erreichbaren Datenraten bei 1-3 MB/s mit Standard-SPI und bestenfalls 30-40 MB/s (Quasi-SPI mit 4 Datenleitungen, höher Bustakt). Größerer Speicher erhöht also die Bootzeit durchaus merklich.
Die Gerüchte dazu basieren auf den vergangenen Sockeln, wo AM3 mit DDR3, AM4 mit DDR4 und AM5 mit DDR5 kam. Aber das ist weder eine Regel, noch passt es immer. Hatte ja auch mal AM1, hatte ich selbst, der mehr oder weniger parallel zu AM3 lief und eben auch mit DDR3 kam.
Und FM2/FM2+ gab es auch noch, hatte ebenso DDR3 Arbeitsspeicher.
Dadurch hatte man eine Korrelation ohne zwanfsläufiger Kausalität. Natürlich benötigt heutzutage ein neuer DDR-Standard einen neuen Sockel, aber ein neuer Sockel muss nicht zwangsläufig neuen DDR unterstützen. Sobald ein Sockelwechsel nötig wird, wird dieser auch vollzogen, dazu muss nicht unbedingt auf die neueste DDR-Variante gewartet werden, auch wenn dieser Wechsel den meisten Sinn bringt.
Ich wollte zuerst sagen, dass man auch PCIe 5.0x4 SSDs verwenden kann, aber dein Argument bezieht sich ja darauf, möglichst viel Speicher zu verwenden, und nicht unbedingt mehr Leistung. Bei diesen Modellen liegt man ab €80-90/TB.
@Araska Ja, das sollte Alles ohne Sockelwechsel machbar sein. Denn nichts davon braucht zusätzliche Datenleitungen, also auch keine Änderungen am Pinout von CPU und Sockel, sondern spielt sich letztlich nur auf Protokollebene ab, oder zu welcher Komponente auf dem Board welche PCIe-Lane führt.
So lange die Leiterbahn das von der Signalqualität mitmacht, kann der Speichercontroller über die Leitungen zu den RAM-Steckplätzen auch CUDIMM ansprechen oder über die PCIe-Lanes zum Chipsatz 5.0 statt 4.0 "reden".
Ein ein neuer Name macht es allerdings übersichtlicher. Erst recht, wenn man schnelleren Speicher braucht um die maximale Leistung bei ZEN6 zu erreichen.
Ich hoffe sehr, dass AMD und die Boardpartner aus dem Chaos mit zu kleinen BIOS-Bausteinen aus der AM4-Ära gelernt haben.
Mindestens sollten auch die B650/X670 sowie B850/X870 Platinen mit 32 MB Chip die dann kommenden (ZEN 6-) CPUs vollständig unterstützen und zwar nicht auf Kosten von Optik/Funktionsumfang, so wie damals.
Für Nutzer älterer CPUs sollten die Boardpartner aktuelle BIOS-Versionen anbieten, die die alten CPUs auch noch unterstützen und hier im Zweifel auf Kosten der Unterstützung neuer CPUs. Dank Backflash (sofern vorhanden) können diejenigen später einfach umsteigen.
Zumal, und ich wiederhole mich da, die 600er-Chipsätze sich in nichts von den 800er-Chipsätzen unterscheiden.
Nur die angeflanschen Zusatz-Chips weichen voneinander ab.
"Zum aktuellen Zeitpunkt kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass es am Ende eines Mainboards der 800er-Serie und nicht der 600er-Serie oder sogar neuer Platinen mit Sockel AM5 wie die neuen MAX-Modelle bedarf."
Mindestens sollten auch die B650/X670 sowie B850/X870 Platinen mit 32 MB Chip die dann kommenden CPUs vollständig unterstützen und zwar nicht auf Kosten von Optik/Funktionsumfang.
Gerade bei Letzterem könnten die Boardhersteller mal nen Gang zurückschalten. D braucht es keine aufwendigen, durchgestylte Grafik mit Bildern und Animationen.
Im UEFI verbringt man mal bei der Inbetriebnahme des PC oder nach einen UEFI-Update ein paar Minuten für seine 2-3 Einstellungen und das war es. Ist ja nicht so, dass man regelmäßig stundenlang im UEFI "arbeitet", wofür es optisch ansprechend sein muss.
Es muss auch nicht direkt nen reiner Textmodus sein wie bei Serverboards oder dem klassischen BIOS, aber es kann durchaus schlichter gehalten werden. Dann ist auch mehr Platz im Speicherchip für wichtige Dinge, wie eben ein umfangreicherer CPU-Support oder sinnvolle Funktionen.
Gerade bei Letzterem könnten die Boardhersteller mal nen Gang zurückschalten. D braucht es keine aufwendigen, durchgestylte Grafik mit Bildern und Animationen.
@Araska Das hab ich beim alten AB350M Pro4 von ASRock in meinem Zweit-PC auch alles. Das hat im UEFI im Header auch ein ASRock-Logo und eine Farbgestaltung für die Corporate Identity. Ein gute User Experience hat es auch, da Alles übersichtlich gehalten ist.
Es ist nur nicht mit Bling Bling überladen, so dass trotz 16 MB Speicher Support für alle CPUs von Zen 1 bis Zen 3 (inkl. der X3D) ins UEFI-Image passen. Lediglich der Support für Bristol Ridge (8-9 Jahre alte Excavator-basierte CPUs für AM4) ist irgendwann rausgeflogen.
Die neuen CPU Mircocodes passen auch in das bisherige 32MB BIOS. Die Hersteller müssen nur ein bisschen basteln dafür und evtl. den Support für alte CPUs fallen lassen (mit einer neuen BIOS Version).
So läuft das schon seit Jahren - war damals das gleiche mit den 16MB BIOS.