Angebliche Urheberrechtsverletzung, wie verfahren?

Soweit ich weis hat der Rechteinhaber meist wenig Ahnung davon und bekommt dank des Anwalts dann nur ein Teil des Gewinns so hat mir das damals mein Anwalt erzählt. Die suchen sich quasi solche Sachen diese sind sehr lukrativ.
 
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@Metalveteran : Du hast mehrfach gewissermassen nach Belegen gefragt/gesucht, dass man dir NICHTS nachweisen kann (IPv4, Telekomtechniker). Mal angesehen davon, dass ein Telekomtechniker schon rein beruflich zurückhaltend unverbindlich sein muss (er kann weder für die ganze Telekom sprechen noch gerichtsgültige Aussagen machen): es ist nicht an dir, deine Unschuld zu beweisen bzw. dafür zu sorgen, dass dir nichts nachgewiesen werden kann.

Es ist an der Gegenpartei, dir dein allfälliges Fehlverhalten nachzuweisen.

Daraus ergibt sich (unter der Voraussetzung, dass das Spiel zu keinem Zeitpunkt von dir in einem P2P-Netzwerk gehostet worden ist):

Ob mit oder ohne anwaltliche Unterstützung, per Einschreiben gegenüber NIMROD den Sachverhalt vollumfänglich bestreiten und explizit erwähnen, dass du keine Unterlassungserklärung abgeben wirst. NIMROD eine Frist setzen zu erklären, ob sie das Verfahren eskalieren (=vor Gericht weiterverfolgen) oder ruhen lassen wollen.
Du kannst dann aufgrund Ihres Schreibens immer noch einen Anwalt einschalten.
 
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@Metalveteran
Benutzt du, oder hast je benutzt, irgendeinen dieser sog. Torrent-Clients?
UTorrent, BitTorrent, qBittorrent o.ä. ...
Die sind ja per se nicht illegal und können auch für legalen Datenaustausch benutzt werden, aber auch im Filesharing essentiell.
Denn auf P2P/Filesharing bezieht sich der Vorwurf ja offenbar.
Wenn ja, vielleicht ist da bei der Nutzung mal was schief gelaufen und deshalb bist du denen ins Netz gegangen, ob berechtigt oder unberechtigt.
 
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Nutzt du denn überhaupt ein P2P Netzterk?
Wenn ja, dann kann es gut sein, dass du auf einen gefakten Link vielleicht gekommen bist?

@über mir hatte die gleiche Frage
 
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UTorrent, BitTorrent, qBittorrent ich wußte garnicht das es das noch gibt :):) wenn ich das lese erinnere ich mich an ICQ, Pager, Röhrenfernseher usw usw
 
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Also ich würde gar nichts machen. Die angeblichen Anwälte sind komplett zum kaputt-lachen. Auf keinen Fall einen weiteren Anwalt einschalten, sobald er Geld kostet. Hoffentlich ist dein Termin mit WBS dann kostenlos.

Da wird nichts kommen vermutlich. Wer sollte auch so ein beschissenes Spiel runter- und hochladen. Wenn deine IPv4 DS-Lite oder CGNAT ist und du dann nur aufgrund der IP und nicht der IP+Portmap ausfindig gemacht wurdest, dann ist das schon ein richtiges Stück.

Und es zeigt dann auf, das man nicht nur nach der IP gehen sollte. Natürlich sehen die IP-Scanner den Port des DS-Lite oder CGNAT nicht, das sieht nur der Telko-Anbieter. Auch komplett dreist einfach vermutlich alle der gleichen IP anzuschreiben.

Bin mal gespannt wie es weiter geht. Aber es ist bereits zum Anfang komplett lächerlich und Popkorn. 🤣
 
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TomH22 schrieb:
Das ist ohne genaue inahltliche Kenntnis des Abmahnschreibens ein mutiger Tipp.

Nein, da ist nichts mutig, da wird zu 99% nichts mehr kommen evt. 1-2 weitere schreiben der Prozessaufwand lohnt sich deswegen nicht.

Da braucht man auch keine Kentnisse vom Inhalt...

Aber prahlt weiter mit euren halbwissen
Ergänzung ()

Artanis90 schrieb:
Also ich würde gar nichts machen. Die angeblichen Anwälte sind komplett zum kaputt-lachen. Auf keinen Fall einen weiteren Anwalt einschalten, sobald er Geld kostet. Hoffentlich ist dein Termin mit WBS dann kostenlos.

Ja, aber das kapieren hier manche mit ihrem Halbwissen nicht und stürzen den Thread-Ersteller in unnötige Kosten …

Solche Leute raten auch, wenn man angezeigt wird, bei der Polizei auszusagen …
 
Und Leute wie Du sitzen auf ihrem Sofa, geben schlaue Tipps und sind weg, wenn es den Threadersteller richtig Geld kostet.
Deine Frau sollte zudem wissen, dass Rechtsberatung nicht in einem solchen Forum erfolgen darf.
 
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Artanis90 schrieb:
Da wird nichts kommen vermutlich. Wer sollte auch so ein beschissenes Spiel runter- und hochladen.
Weil da mittlerweile auch Fallen gestellt werden. Das ist dann irgendwo geindext als neues Taylor Swift Album oder so. "Oh, guck mal -> klick"

Am Ende ist die Diskussion mühselig, weil sowieso jeder immer abstreitet etwas getan zu haben, selbst wenn er genau weiß, dass er es war. Denn man sucht ja Tipps um sich rauszuwieseln. Diese gibt es aber nicht.

Die IP Speicherung der ISPs ist schon zuverlässig, auch bei CGNAT, wo sich mehrere Leute eine IPv4 teilen, kann der ISP innerhalb der Speicherfrist so eine Anfrage rechtssicher beantworten.
 
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h00bi schrieb:
Weil da mittlerweile auch Fallen gestellt werden. Das ist dann irgendwo geindext als neues Taylor Swift Album.#
Genau, da werden bei allen Inhalten Fallen und versteckte Weiterleitungen gestellt. Deswegen meinte ich ja die angeblichen Anwälte komplett zum kaputt-lachen.

h00bi schrieb:
Die IP Speicherung der ISPs ist schon zuverlässig, auch bei CGNAT, wo sich mehrere Leute eine IPv4 teilen, kann der ISP innerhalb der Speicherfrist so eine Anfrage rechtssicher beantworten.
Meinst du die angeblichen Rechtsanwälte haben die Telkoanbieter überhaupt kontaktiert? Müssen sie eigentlich, da sie die einzigen sind, die die Daten haben? Oder gibt es weitere Speicherungs- und Abfrageorte?

Schon lustig, dass es diesen Abmahnquatsch, daher auch Popkorn, noch immer gibt. Das war schon vor Jahren und Jahrzehnten zum kaputt-lachen. Jetzt darf man wieder und weiter lachen.
 
h00bi schrieb:
Klar. Dass hier einige mutmaßen, dass der ISP dann einfach alle Nutzer des entsprechenden Gateways zum fraglichen Zeitpunkt an den vermeintlichen Rechteinhaber meldet, ist schon ziemlich verrückt.

Aber seit #31 wissen wir doch ohnehin, dass es sich um einen waschechten Telekom-Anschluss in blau handelt. Also nichts mit CGNAT, da gibt es echtes Dual-Stack.

Naja, man liest halt lieber das, was man lesen will.
 
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Incanus schrieb:
Und Leute wie Du sitzen auf ihrem Sofa, geben schlaue Tipps und sind weg, wenn es den Threadersteller richtig Geld kostet.
Deine Frau sollte zudem wissen, dass Rechtsberatung nicht in einem solchen Forum erfolgen darf.

Ich sitze im Büro, und doch darf sie, da sie ja Anwältin ist. Laien wie du einer bist dürfen das hingegen nicht... Sie hat lediglich allgemein Informiert und keine spezifische auf den Threadersteller bezogene Rechtsberatung geleistet.
Würde sie das machen, wären die Stundensätze, die sie verlangt, teurer als die Gegenseite zu bezahlen.
 
Web-Schecki schrieb:
Klar. Dass hier einige mutmaßen, dass der ISP dann einfach alle Nutzer des entsprechenden Gateways zum fraglichen Zeitpunkt an den vermeintlichen Rechteinhaber meldet, ist schon ziemlich verrückt.
Was aber eine unwichtige Nebensächlichkeit ist.
 
Hier ist zumindest noch ein Link, der nicht von einem Anwaltsportal stammt:

https://tarnkappe.info/artikel/rech...es-den-autobahn-polizei-simulator-322632.html

Natürlich gibt es neben der „Abmahnindustrie“ auch die entsprechende Gegenseite (wie z.B. WBS) die mit der Abwehr von Abmahnungen Geld verdient.

Zock schrieb:
Es ist schon Wahnsinn das man sich davor nicht schützen kann und alleine schon die 850€ sind verdammt viel Geld.
Man kann sich davor schützen, indem man nicht am Internet teilnimmt. Ansonsten gehört es zu den allgemeinen Lebensrisiken, es ist ein Irrglaube, dass es eine „Vollkasko“ Gesellschaft geben könnte, die einem vor allen Risiken schützt.
 
Metalveteran schrieb:
Naja, habe jetzt bei WBS jetzt mal ein Beratungsgespräch in Anspruch genommen, die rufen mich morgen an (heute bin ich verhindert).

Das wird teuer. WBS wird dir ein schlechtes Angebot machen und dann noch versuchen, dir irgendwelche Pakete für "zukünftige" Urheberrechtsverstöße anzudrehen. Such dir einen ganz normalen Anwalt in deiner Nähe, nicht die erstbeste Social-Media-Kanzlei.
 
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Syntax_41 schrieb:
Nein, da ist nichts mutig, da wird zu 99% nichts mehr kommen evt. 1-2 weitere schreiben der Prozessaufwand lohnt sich deswegen nicht.
Es werden immer mal wieder Leute rechtskräftig wegen Filesharing Urheberrechtsverletzungen zu Schadenersatz verurteilt. Ob die Quote 1% oder höher ist, weiß ich nicht. Klar kann man abwarten und darauf hoffen, dass es im Sande verläuft. Darauf verlassen sollte man sich nicht. Klar, wer gleich einen Anwalt nimmt, wird ohne Rechtssschutzversicherung nicht kostenlos herauskommen. Wer nichts tut, zahlt mit Glück nichts, mit Pech aber mehr, als bei einer proaktiven Strategie. Das hat noch nichts mit juristischem Wissen zu tun, sondern ergibt sich aus den öffentlich verfügbaren Informationen zu dem Thema.

Ich habe übrigens zu keinem Zeitpunkt dem TE in die eine oder andere Richtung geraten, sondern mich auf Beantwortung überwiegend technischer Fragen zu IP Adressen fokussiert.
 
Alternativ: stelle deine Frage für kleines Geld hier - hat mir schon des Öfteren geholfen: https://www.frag-einen-anwalt.de/
"Meine" Anwälte da - als ich noch keine Rechtsschutz hatte - haben in der Regel auch die Gegenseite kontaktiert - und schon war Ruhe.
 
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Syntax_41 schrieb:
Wenn man keine Ahnung hat, wie du sie ja nicht hast, dann ist er merkwürdig.
Hm, meinst du nicht, es gibt Gründe, warum die allgemeine Empfehlung ist, dass man es eben nicht aussitzen soll? :)
Gibt ja sogar Berichte von Usern, welche die erste Abmahnung dieser Kanzlei ausgesessen haben und anschließend weitere Abmahnungen bekommen haben. Also die "vergessen" einen nicht einfach so.

Gibt halt immer leute wie ihn mit halbwissen.
Und du hast die Weisheit mit Löffeln gefressen, weil...?
 
Als jemand der von einer solchen Abmahnung schon einmal betroffen war, kann ich dir nur mein Beileid aussprechen...

Wenn ich eines daraus gelernt habe dann, dass ich nie wieder Torrents benutzen werde, nicht einmal für Linux Isos oder legale Transfers.

Das "witzige" an meinem Fall war nämlich, dass diese korrupte Ratte von Anwalt, die mich damals verklagt hat, zwar meine IP Adresse und den Zeitpunkt hatte an dem der Torrent lief, aber eiskalt gelogen hat, WAS zu diesem Zeitpunkt übertragen wurde! Der hat eben einfach behauptet, ich hätte damals irgendwelchen Mist verteilt, den seine "Kanzlei" vertritt. Das ging damals tatsächlich vor Gericht, also darauf verlassen, dass da nichts mehr kommt, würde ich mich nicht.

Hätte ich damals in irgendeiner Form beweisen können, dass dieser Drecksack Beweismittel gefälscht hat, hätte ich jeden Cent auf meinem Konto darauf verwendet, diese Abschaum der Gesellschaft seine Zulassung zu kosten! (Leider konnte ich das natürlich nicht...)

Also aus Erfahrung würde ich sagen: ja, Anwalt nehmen.
Bei mir lief es letztendlich so, dass die geforderte Schadensersatzzahlung deutlich gemindert wurde. 250€ waren es glaube ich... Und die Unterlassungserklärung fiel auch weg.
 
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