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NewsAnker Solix Solarbank Max AC: 7-kWh-Speicher für die Solaranlage liefert 3.600 Watt
Unabhängig davon, ob sich ein Akku preislich rechnet, stört mich eher der ganze Firlefanz mit irgendwelchen Apps, Internetzugang etc.
Ich würde ich mir nur einen ganz simplen Plug&Play-Akku hinstellen.
Sprich: der Akku müsste irgendwo in Stromzählernähe an eine Steckdose ran und ferner via Kabel an das IR-Lämpchen vom Stromzähler angeschlossen werden. Ganz ohne Apps / Software / Internetverbindung etc.
Völlig eigenständig müsste der Akku dann laden/entladen, je nachdem ob Verbrauch/Einspeisung.
Eigentlich ist ja der ganze Kram mit diesen privaten Speichern Mist. Jeder kocht sein eigenes Süppchen.
Im Sommer ist der Akku morgens um 8 schon voll und um die Erzeugungsspitze im Stromnetz mittags bei voller Sonneneinstrahlung abzufedern steht keine Leerkapazität mehr zur Verfügung.
Auch die ganzen überdimensionierten Geräte, die zum Teil gar nicht mehr komplett ausgenutzt werden können, stehen im Sommer voll geladen im Keller rum und altern in aller Ruhe vor sich hin.
Schön wäre es doch, wenn man keine privaten Batterien für den eigenen Keller kaufen würde, sondern Anteile an einer Großbatterie, die draußen vor den Stadttoren steht. Gekoppelt mit meinem eigenen Stromzähler könnte ich virtuell meinen eigenen Strom speichern (je nach gekauftem Anteil der Großbatterie), real ist meine Investition aber Teil einer größeren, netzdienlichen Anlage, die die Energiewende voranbringt.
Problem ist natürlich, dass es für so etwas erstmal den politischen Willen geben müsste. Da sehe ich momentan eher schwarz(-rot).
Im Sommer ist der Akku morgens um 8 schon voll und um die Erzeugungsspitze im Stromnetz mittags bei voller Sonneneinstrahlung abzufedern steht keine Leerkapazität mehr zur Verfügung.
Also ich mag meinen 15kWh Akku im Keller.
Ich kann leider nicht immer tagsüber waschen und spülen, da läuft am Abend durchaus ne Spüma, 2x Waschmaschine während ich ne Runde zocke und meine bessere Hälfte TV schaut und bügelt. Da bleibt natürlich oft genug was übrig, wenn die PV wieder anspringt und im Winter stelle ich die Entladetiefe gezielt auf 50%, damit die Notstrom noch ne Weile laufen kann. Mit 21kWp wird der Akku auch im Winter meist voll, im Schnitt hatte ich im schlechtesten Monat Januar 14kWh pro Tag Ertrag (440 kWh gesamt in Januar).
Der Akku kostet ca. 3400€ und hält (hoffentlich) 10 Jahre. Bei 30 Cent/kWh und 7kWh Entnahme pro Nacht hat er sich in 4-5 Jahren amortisiert
Ich lade den Akku über die Mittagszeit, wenn meine 60% Grenze greift. Bei 21kWp also max 12,6kW Einspeisung, der Rest geht verloren. Von April bis September hab ich oft 2-4kW zu viel für ein paar Stunden, das reicht dann für den Akku.
Ich verbrauche aber auch oft mehr als 7kWh, es kommt vor, dass der Akku komplett leer wird (durch die Sauna z.B.). Wie genau sich das rechnet, wird sich zeigen.
Toll im Winter kämpft man eh schon um jedes Watt bei der Erzeugung um überhaupt den Eigenbedarf zu decken, das rechnet sich so schon nicht bei dem Preis aber mit Heizungfunktion aktiv 10x nicht.
Warum sollte das Sinn ergeben?
Warum schaltet man die PV-Anlage ab wenn man den Strom entweder nicht selbst nutzt oder der Akku bereits voll ist?
Welchen Nachteil habe ich durch die Einspeisung?
Darf ich einen smart meter in meinem Zählerschrank einbauen?
Deshalb schrieb ich in Punkt 3 ja entweder Nulleinspeisung oder eben durchlassen ins Netz. Aber den Smart Meter brauchst du eben, denn sonst musst du den Speicher auf quasi Dauerentladung (z.b. 400W) stellen um deine Grundlast zu decken. Dann würde er sich aber auch ins Netz entladen.
TenDance schrieb:
Welchen Nachteil habe ich durch die Einspeisung?
Darf ich einen smart meter in meinem Zählerschrank einbauen?
Ohne Smart Meter wird dein Akku auch in das Netz entladen, wie oben beschrieben. Oder du hast zu wenig eingestellt, dann wird etwas bezogen. Daher -> Smartmeter, wie das von Shelly z.B.
Ob du das einbauen ‚darfst‘ weiß ich nicht, zur Not muss eben ein Elektriker her. Wenn du es kannst, kannst es auch selber machen.
Können ja, dürfen eher nein. Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur durch den Netzbetreiber oder ein in ein Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden. Wie so oft geht es um die Haftungsfrage. Ohne Rechnung eines eingetragenen Elektrikers hast du keinen Nachweis über eine fachgerechte Installation nach den geltenden VDE-Normen. -> Im Schadensfall kann die Versicherung sich querstellen. Komplett egal ob deine Installation den VDE Normen entsprach und irgendwas mit dem Schaden zu tun hatte. (Soweit mein Kentnisstand. Ich wäre begeistert, wenn mich jemand eines besseren belehren würde)
Eigentlich ist ja der ganze Kram mit diesen privaten Speichern Mist. Jeder kocht sein eigenes Süppchen.
Schön wäre es doch, wenn man keine privaten Batterien für den eigenen Keller kaufen würde, sondern Anteile an einer Großbatterie, die draußen vor den Stadttoren steht. Gekoppelt mit meinem eigenen Stromzähler könnte ich virtuell meinen eigenen Strom speichern (je nach gekauftem Anteil der Großbatterie), real ist meine Investition aber Teil einer größeren, netzdienlichen Anlage, die die Energiewende voranbringt.
Problem ist natürlich, dass es für so etwas erstmal den politischen Willen geben müsste. Da sehe ich momentan eher schwarz(-rot).
Aha, schon vergessen, das Robert Habeck auch überhaupt gar keinen Strom-Speicherplan für Deutschland hatte?
Klar, grüner Wasserstoff sollte es reißen, aber es gab so gut wie keine Fördermittel dafür, obwohl dt. Technik (Siemens u.a.) in den Startlöchern stand und nur gebaut werden wollte. Davon abgesehen wäre/ist Wasserstoff als Stromspeicher immer mit die teuerste Speicherart.
Aber es war ja auch kein Geld + Plan für Batteriespeicher (und Netzausbau) da, obwohl das Material dafür sofort kaufbar verfügbar war/ist.
Es ist also egal, welche Partei gerade an der Bundes-Strommacht ist.
Der schlaue Bürger hilft sich also selber und das ist in gewisser Weise auch gut so!
Denn ohne die ganzen Netzentgelte, Umsatzsteuer, Energiesteuer, Netzspeicherkosten, Konzessionskosten produziert + speichert man eben nur zu rd. 30% des üblichen privaten Bruttostrompreises! Schaut mal auf Eure letzte Stromrechnung vom Versorger!
Die geschätzt rd. 1,6 Billionen an Kosten für die klimaneutrale Heizungsumstellung in Deutschland (in Gebäuden) in den nächsten Jahren wollen ja auch irgendwie finanziert sein. Geschätzte Gesamtkosten (DIHK) bis 2045 für die ganze Energiewende rd. 4,8-5,4 Billionen Euro.
Ohne Moos nix los!
Ergänzung ()
Bccc1 schrieb:
Ohne Rechnung eines eingetragenen Elektrikers hast du keinen Nachweis über eine fachgerechte Installation nach den geltenden VDE-Normen. -> Im Schadensfall kann die Versicherung sich querstellen. Komplett egal ob deine Installation den VDE Normen entsprach und irgendwas mit dem Schaden zu tun hatte. (Soweit mein Kentnisstand. Ich wäre begeistert, wenn mich jemand eines besseren belehren würde)
Machen wir es einmal anders herum!
Zeige uns, dass sich Gebäude-Versicherungen wegen fehlender Elektrikerrechnungen bei der Regulierung quer gestellt haben!
Mir ist nämlich in meiner langjährigen Praxis kein solcher Fall bekannt geworden.
Es steht auch in den Versicherungs-AGB meines Wissens kein solcher Passus (verbotene Eigenarbeit o.ä.) und ich hatte viele solcher Verträge in der Hand.
So ein smartmeter zieht max. 5 Watt Eigenverbrauch, meist 2,5 Watt oder weniger = Brandrisiko <0,000001%.
Aber klar, man kann den Leuten auch einreden, das Wechseln eines 230V-Steckers am Endgerät darf man auf gar keinen Fall alleine bewerkstelligen, sonst verlöre man den Versicherungsschutz für das ganze Haus.
Alles Märchen aus 1001 Nacht oder Fallballspiele mit einer Relevanz von 1:10.000.000.
Mehr Mut zur Eigeninitiative!
Deutschland packt an!
Ohja bitte! Stellt das Ding bei -10Grad draußen hin.
Und nach einem Winter segnet die Kiste das zeitliche.
Die arme Kundschaft die unwissend auf solche Angaben vertraut...
Also zumindest die Solix 3 hat eine Akkuheizung verbaut. Bei mir in der Garage hat die bei etwa 10°C den Akku deutlich hochgeheizt, da die Akkus sonst nur begrenzt Leistung laden können. Entladen soll auch bei niedrigen Temperaturen gehen.
Wenn die Heizfolie zu lange braucht um den Akku zu erwärmen, wird ein Teil direkt ins Netz eingespeist oder, bei maximaler Einspeisung, die Solarleistung reduziert.
Ergänzung ()
R O G E R schrieb:
Also 3,6 reicht völlig für ein Haus.
Außer du schmeißt alles gleichzeitig an.
Was selten der Fall ist.
Hmm also bei mir sind die aktuell 8 ganz ok.
PC, Multimedia im Wohnzimmer und Beleuchtung sind halt meist abends an (zusätzlich zur Grundlast), wenn solar die Grundlast nicht mehr deckt. Im Winter sind die Nachtzeiten auch länger. Da mache ich den Speicher regelmäßig leer. Ich überlege auf 11kWh aufzurüsten, was ein Modul mehr wäre.
Wir arbeiten aber auch spät und sind daher oft bis 12 oder 1 Uhr Nachts wach. Da ist der Verbrauch aus den Akkus natürlich auch höher.
Die Grundlast alleine zieht schon einiges über Nacht aus dem Akku. Mit 3,6kWh wäre bei mir vermutlich um 3 oder 4 Uhr der Akku leer.
Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur durch den Netzbetreiber oder ein in ein Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden.
Das gilt für Arbeiten vor dem Zähler, alles dahinter kann mWn jede beliebige Elektrofachkraft erledigen, in meinem Fall auch ich als Elektroniker für Betriebstechnik selbst.
Solange am Ende alles gemessen und dokumentiert ist, sehe ich da kein Problem.
Und bei nem SmartMeter Einbau gibts nicht mal großartig was zu messen, die Strommessung funktioniert berührungslos und das Gerät selbst braucht lediglich nen Anschluss an die drei Phasen, die man von einer beliebigen Sicherung abgreifen kann.
Klar kann man jetzt noch ne Isolationsmessung für die 3x 10cm Kabel von der danebenliegenden Sicherung zum SmartMeter machen, man kann es aber auch übertreiben.
Ich mage die Sachen von Anker, aber die Preise sind schon immer gesalzen.
amüsant ... das E-Bike, was direkt mit der Haushaltssteckdose verbunden wurde ... mit 220V geladen wird...
Immerhin wird dann der Aufpreis nicht fürs bessere Marketing ausgegeben. Naja, China und Marketing. Ich muss da automatisch an einen Sitzmöbel denken, der passend zum "Stuhl", die bezeichnung "Kot" trug. Sogar die Farbe stimmte.
Ich habe nen Akku von Anker, der lebt sogar heute noch. Und ich hatte USB-C Charger, der hat vermutlich mein Notebook gegrillt hat, als genau dieser Teil vom Netzteil sein Geist aufgegeben hat. 100% sicher bin ich mir aber auch nicht. Der Ausfall des Notebooks, wie aber auch der toten USB-C buchse vom Netztteil, lagen doch sehr nahe(1 Tag) zusammen. Kann auch zufall gewesen sein. Aber seit dem ist ANKER nicht mehr direkt meine erste Wahl.
Also ich habe mir jetzt ein Smart Meter von Zendure (genau so wie Shelly Pro 3EM) besorgt und mir mehrere Youtube Videos angeschaut. Der Einbau sieht sehr leicht aus, aber ich habe weder passende Kabel noch eine Kripex Abisolierzange, noch würde ich mich jetzt trauen das an die vorhandenen Sicherungen anzuschließen. Die Induktionsklemmen würde ich noch hinbekommen, aber mehr auch nicht. Wenn man sich da ein bisschen auskennt, kann man das sicher selbst machen. Aber ich muss mir einen Elektriker suchen - nur nimmt halt niemand so kleine Aufträge an die in 30 Minuten erledigt sind und möchte dann noch paar hunderte Euro für den Einbau.
Einfacher und günstiger wäre es mit so einem IR-Dongle an den Zähler zu gehen aber Bayernwerk rückt bei mir die PIN nicht raus. Ich habe bereits Beschwerde eingelegt und kann dann zur Schlichtungsstelle gehen, aber das dürfte Monate, wenn nicht Jahre dauern bis die mal in Gang kommen. Diese Firma gehört einfach verboten - mein Vater hat auch seit Jahren (seit einer eine PV Anlage hat) nur Probleme mit denen.
Aber Bottom-Line ist halt, ohne Speicher und ohne Smart-Meter lohnt sich eine kleine PV-Anlage m.M.n. nicht. Ich kann zwar jetzt einen Zeitschaltplan erstellen und muss meine Grundlast schätzen (speise z.B. Nachts jetzt 50W konstant ein) aber oft ist es halt so, dass die Batterie Mittags schon voll ist und ich dann auf einmal 500W produziere die ich nicht verbrauchen kann.
Nein, bitte nicht. Ich kenne mich damit aus und habe das mal in der Ausbildung gelernt, habe aber kein aktuelles Zertifikat das ich sowas machen dürfte - daher mache ich das auch nicht. Höchstens, dass ich das Ganze umbaue und dann meinen lokalen Elektriker kommen lasse, der das Ganze dann abnimmt.
Klar, kann einem egal sein, aber wenn mal irgendwas passiert und du dann nicht mit einer Rechnung nachweisen kannst, dass das von einer Elektrofachkraft eingebaut wurde, zahlt dir keine Versicherung einen Cent, selbst wenn deine Arbeit vielleicht gar nicht ursächlich für das Problem war. Und dann ist das Geheule groß, bloß weil man sich in der Vergangenheit die paar Euros sparen wollte… 🤷🏻♂️
Klar, kann einem egal sein, aber wenn mal irgendwas passiert und du dann nicht mit einer Rechnung nachweisen kannst, dass das von einer Elektrofachkraft eingebaut wurde, zahlt dir keine Versicherung einen Cent, selbst wenn deine Arbeit vielleicht gar nicht ursächlich für das Problem war.
Also ich kenne keinen persönlich, der für seine Elektroinstallation im Eigenheim, die oftmals gut und gerne 30 Jahre und älter ist, noch Rechnungen hat, genauso kenne ich keinen bei dem im Schadensfall jemals eine verlangt worden wäre.
Auch der Typ, der bei uns regelmäßig die VDE Schulungen macht, kennt keinen^^
Und ob mein Vater als Schlosser vor 10 Jahren mal an einer Wand ne weitere Steckdose installiert und an der Dose abgegriffen hat, die 1985 der mittlerweile verstorbene Elektriker gesetzt hat, weiß nachher auch niemand.
Selbst wenn es ne alte Rechnung gibt, steht da oft nicht jede einzelne Steckdose mit Standort drauf, ein Messprotokoll gibts in 99% der Fälle schon mal sowieso nicht und wenn nur eins wo drei Zeilen und "iO" drin stehen, weil die meisten nicht mal ein VDE-Messgerät besitzen und eine Versicherung kommt auch nicht zu dir und zählt jede einzelne Steckdose im Haus nach und checkt das mit der Anzahl auf der Rechnung ab.
Viele Elektriker bei uns kommen auch gar nicht erst, wenn es heißt "nur Abnahme", die wollen das schon alles selbst machen und in Rechnung stellen.
Ergänzung ()
Falc410 schrieb:
Aber Bottom-Line ist halt, ohne Speicher und ohne Smart-Meter lohnt sich eine kleine PV-Anlage m.M.n. nicht. Ich kann zwar jetzt einen Zeitschaltplan erstellen und muss meine Grundlast schätzen (speise z.B. Nachts jetzt 50W konstant ein) aber oft ist es halt so, dass die Batterie Mittags schon voll ist und ich dann auf einmal 500W produziere die ich nicht verbrauchen kann.
Sie lohnt sich bei entsprechendem Grundverbrauch auch ohne Speicher. Also wenn man 2-300W Grundverbrauch hat, dann verschenkt man auch nicht so viel. Und die Speicher sind ja das teure, ohne Speicher hauste dir 2 500W Module für 150€ hin, nen 75€ Wechselrichter, bisschen Kabel und bist für unter 300€ fertig.
Das amortisiert sich sehr schnell, selbst wenn du nur ein Drittel von dem nutzt, was du produzierst.
1kWp rechnet sich in Deutschland ja ungefähr mir 1000kWh im Jahr die man produziert. Selbst wenn du davon also nur 333kWh selbst nutzt und nicht aus dem Netz nehmen musst, sind das je nach Stromtarif 90-100€ im Jahr.
Mit Speicher könntest du von den 1000kWh vielleicht 800 nutzen(im Sommer ist der Speicher ja oft Vormittags schon voll und man speist entweder den Großteil ein oder produziert durch SmartMeter nur noch seinen Grundverbrauch bis man zuhause ist).
Das sind ~470kWh mehr Einsparung im Jahr, also zwischen 120 und 130€ zusätzlich. Dafür kostet der nötige Speicher in ausreichender Größe von mal wenigstens 3-4kWh inkl SmartMeter aber auch gut 1000€, die Amortisationszeit steigt also von 2,5-3 Jahren auf 7-8 Jahre.
Wenn wir mal soweit sind, dass man die Kombi aus Wechselrichter inkl 4kWh Akku für 300€ bekommt, dann sieht die Sache schon anders aus.
Wenn man nen Speicher ohne Smart Meter hat, kann man ihn aber auch schon so einstellen, dass er dann nachts seine 100W oder so abgibt und Nachmittags wenn man nach hause kommt die vollen 800W einspeist. Dann hat man erstmal noch etwas Bypass von der Sonne und Abends gehts dann auf 100W runter.
Sofern man das Smart Meter nicht wie bei vielen aktuell geschenkt bekommt und selbst 100€ dafür zahlen muss, amortisiert sich das ggü einer manuellen Zeiteinstellung ziemlich langsam, denn die 100€ muss man erstmal durch zuviel eingespeiste Leistung verbraten.
Aber das wäre für mich persönlich kein Grund, aufs SmartMeter zu verzichten, alleine schon weil ich gerne volle Kontrolle habe und mir im Dashboard dann gerne anschaue, dass ich nix verschenke^^
Ergänzung ()
Falc410 schrieb:
Einfacher und günstiger wäre es mit so einem IR-Dongle an den Zähler zu gehen
Aber kann man damit die eingespeiste und bezogene Leistung pro Phase auslesen?
Ich dachte alles was so ein Teil kann ist dir den generellen Verbrauch den der Zähler auch am Display anzeigt, weiter zu geben, also wenn du einspeisen würdest, würde da einfach ein Bezug von 0 stehen.
Das hilft dir aber ja nix bei der Einstellung eines BKW, denn du musst ja deinen "Negativbezug" kennen
Ich hab knapp 400€ bezahlt für 2 kWh inkl. Wechselrichter. Aber ja, dauert es dann länger bis es sich amotisiert hat, aber ich hätte trotzdem gerne einen hohen Eigenverbrauch.
Im Moment habe ich eben den fixen Zeitplan bei dem Nachts 50W eingespeist werden und tagsüber etwas mehr. Trotzdem denke ich mir, kann man das alles intelligenter machen.
Und was der IR Dongle genau ausliest weiß ich nicht. Ich würde vermuten, dass es so ist wie du sagst, aber der Shelly hat doch 3 Induktionsklammern die zwischen dem Zähler und den Sicherungen sitzen, somit sieht der doch auch nur was von außen an Strom reinkommt. Wo ist da der Unterschied zur Zählervariante?
Habe jetzt ein Angebot von einem Elektriker bei Kleinanzeigen bekommen der es mir relativ günstig einbaut (der erste wollte noch 200€ für nicht mal 30 Minuten arbeit...puh) und ich bin da wie du, ich will die Kontrolle und ein schönes Dashboard und viele Werte sehen ^^
Außerdem geht es ja nicht nur um Kosteneinsparung, jede kWh die ich verbrauche muss nicht durch ein Kraftwerk erzeugt werden.
Solarflow 800 nehme ich an, da du das smartmeter von Zendure erwähnt hast? Den plane ich auch, aber dann direkt mit einem erweiterungsakku. Dann bin ich inkl Panels und Kabel aber auch schon bei 1300€
Ein Shelly3 EM sitzt aber schon im Zählerschrank
Also ich habe mir jetzt ein Smart Meter von Zendure (genau so wie Shelly Pro 3EM) besorgt und mir mehrere Youtube Videos angeschaut. Der Einbau sieht sehr leicht aus, aber ich habe weder passende Kabel noch eine Kripex Abisolierzange, noch würde ich mich jetzt trauen das an die vorhandenen Sicherungen anzuschließen. Die Induktionsklemmen würde ich noch hinbekommen, aber mehr auch nicht. Wenn man sich da ein bisschen auskennt, kann man das sicher selbst machen. Aber ich muss mir einen Elektriker suchen - nur nimmt halt niemand so kleine Aufträge an die in 30 Minuten erledigt sind und möchte dann noch paar hunderte Euro für den Einbau.
Einfacher und günstiger wäre es mit so einem IR-Dongle an den Zähler zu gehen aber Bayernwerk rückt bei mir die PIN nicht raus. Ich habe bereits Beschwerde eingelegt und kann dann zur Schlichtungsstelle gehen, aber das dürfte Monate, wenn nicht Jahre dauern bis die mal in Gang kommen. Diese Firma gehört einfach verboten - mein Vater hat auch seit Jahren (seit einer eine PV Anlage hat) nur Probleme mit denen.
Aber Bottom-Line ist halt, ohne Speicher und ohne Smart-Meter lohnt sich eine kleine PV-Anlage m.M.n. nicht. Ich kann zwar jetzt einen Zeitschaltplan erstellen und muss meine Grundlast schätzen (speise z.B. Nachts jetzt 50W konstant ein) aber oft ist es halt so, dass die Batterie Mittags schon voll ist und ich dann auf einmal 500W produziere die ich nicht verbrauchen kann.
IR-Dongle sind leider auch oft mit Verzögerung. Selbst mit Smart Meter schafft es die Anlage nicht vollständig schnell wechselnde Lasten, wie z.B. PCs, komplett abzufangen. Je mehr Verzögerung man hat, umso ungenauer wird die Regelung.
Ohne Smart Meter ist es quasi wie du sagst. Man kann zwar grobe Grundlasten nach Zeitplan einstellen, aber das wird nie 100% zu deinem Verbrauch passen. Bei zu niedriger Einspeisung kann es sogar deine Ersparnis verringern, weil du wieder Netzstrom beziehst.
Einen Elektriker für solche Kleinstarbeiten zu finden ist sicher schwierig, außer man verbindet es mit weiteren Modernisierungen.
Eine Abisolierzange braucht man nicht, aber man bekommt die notfalls für wenig Geld. Genug Elektriker arbeiten aus Gewohnheit mit Cutter für Mantel und Zange oder Seitenschneider für die Isolation vom Leiter.
Solange man in der Lage ist den Arbeitsbereich stromlos zu schalten und starre Leiter zu verbinden (oder flexible Leiter mit Aderendhülsen) ist es eigentlich nicht kompliziert, aber eine Grundkenntnis sollte schon vorhanden sein. Schließlich muss man auch die passenden Sicherungen zum abgreifen mit den richtigen Phasen auswählen (Drehstrom oder Herd bietet sich da oft an). Man kann nicht davon ausgehen, dass 3 Sicherungen nebeneinander auch 3 verschiedene Phasen sind, oder welche es sind.
Einfacher ist es, wenn du einen Elektriker oder eine andere Elektrofachkraft kennst, der dir das machen kann. Auch wenn die normal nicht mit Hauselektrik arbeiten, können die verkabeln
Wenn du nie mit Elektrik zu tun hast, fehlen dir ja auch Spannungsprüfer, isolierte Schraubendreher und andere Werkzeuge, die die Arbeit sicherer oder einfacher machen können.