News Anker Solix Solarbank Max AC: 7-kWh-Speicher für die Solaranlage liefert 3.600 Watt

Falc410 schrieb:
Und was der IR Dongle genau ausliest weiß ich nicht. Ich würde vermuten, dass es so ist wie du sagst, aber der Shelly hat doch 3 Induktionsklammern die zwischen dem Zähler und den Sicherungen sitzen, somit sieht der doch auch nur was von außen an Strom reinkommt. Wo ist da der Unterschied zur Zählervariante?
Die Klemmen zählen in beide Richtungen(deshalb ist es auch wichtig sie richtig herum zu montieren).
Ich habe in der Oberfläche vom Shelly dann z.B. stehen

Phase A 100W
Phase B 300W
Phase C -600W(Hier kommen 800W aus dem Wechselrichter und Geräte die an dieser Phase hängen verbrauchen 200W)

Dadurch kann ich berechnen dass ich 200W zuviel einspeise und entsprechend die Einspeiseleistung um 200W verringern.

Die Werte aktualisieren sich jede Sekunde
Ergänzung ()

Renegade334 schrieb:
Bei zu niedriger Einspeisung kann es sogar deine Ersparnis verringern, weil du wieder Netzstrom beziehst.
Passiert dir mir Smart Meter auch wenn du den Verbrauch nicht jede Sekunde anpasst, was einerseits bestimmt nicht so gut für den wechselrichter selbst ist und bei vielen Modellen oft auch gar nicht so schnell geht.

Daher lieber mit gemittelten Werten der letzten 10s rechnen und immer etwas mehr einspeisen als benötigt
 
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Taxxor schrieb:
Passiert dir mir Smart Meter auch wenn du den Verbrauch nicht jede Sekunde anpasst, was einerseits bestimmt nicht so gut für den wechselrichter selbst ist und bei vielen Modellen oft auch gar nicht so schnell geht.

Daher lieber mit gemittelten Werten der letzten 10s rechnen und immer etwas mehr einspeisen als benötigt
Doch, der Wechselrichter passt sich bei mir deutlich häufiger an, auch wenn die App nur alle 3 Sekunden aktualisiert. Besonders schnell geht es bei einer Kabelverbindung zwischen Smart Meter und Wechselrichter/Akku.
Das ist auch kein Problem. Das Netzteil in Elektronikgeräten macht das Gegenteil noch schneller.

Aber mit 10 Sekunden kann man leben. Das ist auf jeden Fall besser als Einspeisung nach Zeitplan.
 
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Taxxor schrieb:
Solarflow 800 nehme ich an, da du das smartmeter von Zendure erwähnt hast? Den plane ich auch, aber dann direkt mit einem erweiterungsakku. Dann bin ich inkl Panels und Kabel aber auch schon bei 1300€
Bei mir ist der SolarFlow 800 Pro geworden, da ich 4 MPPT wollte um beim Balkon auch seitlich noch welche anbringen zu können. Hinzu kommt, dass mein Balkon maximal ungeeignet ist und alle Halterungen die ich gefunden habe, nicht kompatibel waren und pro Halterung ca. 100€ extra gekostet hätten. Als dann ein Nachbar meinte er hat noch neue flexible Module übrig, habe ich diese günstiger von ihm bekommen. Dadurch ist der Ertrag leider nicht so gut (weil sie halt im 90 Grad Winkel hängen) aber die Montage war kein Problem und weder die Hausverwaltung noch sonst wer, kann meckern.

Kosten bisher:
Zendure SolarFlow 800 Pro: 400€
4 Module a 200W vom Nachbarn: 300€
2 Erweiterungsmodule a 200W: 250€
Kabel: 50€
Zendure 3CT: 70€
Einbau vom Elektriker (voraussichtlich): 130€

Ergibt dann auch 1200€. Ob sich die Erweiterungsbatterie bei mir lohnt, weiß ich erst wenn ich das Smart Meter installiert habe. Ich vermute aber eher nicht. Habe die Anlage mit 800W erst eine Woche in Betrieb, die beiden zusätzlichen Ost- / West Module kommen erst noch. Die 800W Südseite produziert jetzt an einem guten Tag maximal 3,5 kWh, im Durchschnitt würde ich sagen, kommen eher 2-2,5 kWh raus. Da würde ich den Erweiterungsakku gar nicht voll bekommen. Wäre vielleicht interessant wenn ich einen dynamischen Stromtarif habe - aber das geht im Moment halt auch nicht leider.

Meine Vermutung ist aber, dass bei Balkonkraftwerken mit 800-1000W ein 2-3 kWh Akku ausreichend ist.
 
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Falc410 schrieb:
4 Module a 200W vom Nachbarn: 300€
2 Erweiterungsmodule a 200W: 250€
Okay das ist natürlich nicht gerade günstig, aber der Aufbausituation geschuldet. Mit „normalen“ Panels bekommst du dafür 3000-4000W und dann sähe die Rechnung mit dem Zusatzakku auch wieder anders aus.

Bei der Leistung deiner Module wärst du aber auch mit der Plus ausgekommen, die 6 Module a 200W hätte man ja alle mit Y-Steckern auf zwei Anschlüsse legen können, die sind ja für 750W geeignet.

Allerdings ist der Preisunterschied zwischen Plus und Pro so gering, dass die Y-Stecker in Summe teurer gewesen wären
 
Taxxor schrieb:
Bei der Leistung deiner Module wärst du aber auch ohne die Pro ausgekommen, die 4 Module a 200W hätte man ja alle mit Y-Steckern auf einen einzigen Anschluss legen können, die zwei anderen dann auf den zweiten
Das habe ich zuerst auch gedacht, aber dann habe ich mich (auch dank KI) ein bisschen eingelesen und festgestellt, dass es doch nicht so leicht ist. Die Module und der Wechselrichter haben ja gewisse Spezifikationen. Hinzu kam noch, dass die Module dann deutlich vom Datenblatt abgewichen sind und ich sie jetzt in Reihe schalten musste, da sonst der Isc zu hoch gewesen wäre (ein Modul hat 11.2A und der Zendure kann maximal 22.5A auf einem MPPT). Die Ost- und Westmodule sind jetzt geplant an MPPT 3 & 4 einzeln zu betreiben - falls die genug Volt liefern (Zendure braucht wohl mindestens 14V und meine aktuellen haben 18.5V angegeben, aber ob die neuen dasselbe haben werden, keine Ahnung). Falls die andere Werte haben, kann ich sie immer noch per Y-Kabel anschließen, aber in Reihe geht halt nicht bei Ost- West.

Aber ja, die Module sind leider deutlich teurer, aber ging halt nicht anders leider. Dafür brauchen die keine Halterung sondern werden einfach mit "Kabelbindern" fest gemacht, da sie nur 3 kg wiegen.

Und du darfst als Balkonkraft doch nur 2000W maximal insgesamt haben dachte ich. Normale Panele sind von der Größe her identisch wie mein, also ich hätte auch nur 800-1000W an der Südseite gehabt (gibt ja welche mit 500W). Dann halt nur 2 Panele anstatt 4 kleine.
 
Taxxor schrieb:
Die Klemmen zählen in beide Richtungen(deshalb ist es auch wichtig sie richtig herum zu montieren).
Ich habe in der Oberfläche vom Shelly dann z.B. stehen

Phase A 100W
Phase B 300W
Phase C -600W(Hier kommen 800W aus dem Wechselrichter und Geräte die an dieser Phase hängen verbrauchen 200W)

Dadurch kann ich berechnen dass ich 200W zuviel einspeise und entsprechend die Einspeiseleistung um 200W verringern.

Die Werte aktualisieren sich jede Sekunde
Ergänzung ()


Passiert dir mir Smart Meter auch wenn du den Verbrauch nicht jede Sekunde anpasst, was einerseits bestimmt nicht so gut für den wechselrichter selbst ist und bei vielen Modellen oft auch gar nicht so schnell geht.

Daher lieber mit gemittelten Werten der letzten 10s rechnen und immer etwas mehr einspeisen als benötigt

Erklär mir doch bitte, wie das funktionieren soll bei dir?

Also wenn ich auf Phase 1 mit meiner Solarbank 800W "einspeise" und mein kleiner Ofen in der Küche auf Phase 2 800W verbraucht, zeigt mir mein Smartmeter genau 0 Watt Netzbezug an und nicht "800W werden auf P1 eingespeist (für die ich nix bekomme) aber 800W auf P2 werden vom Netz gezogen (die mich knapp 30c/KWh kosten).

Wenn das so funktionieren würde, wie du sagst, würde die Solarbank nur den Verbrauch einer Phase abdecken und nicht den Verbrauch im gesamten Haushalt^^
 
Wierzbonski schrieb:
Also wenn ich auf Phase 1 mit meiner Solarbank 800W "einspeise" und mein kleiner Ofen in der Küche auf Phase 2 800W verbraucht, zeigt mir mein Smartmeter genau 0 Watt Netzbezug an und nicht "800W werden auf P1 eingespeist (für die ich nix bekomme) aber 800W auf P2 werden vom Netz gezogen (die mich knapp 30c/KWh kosten).
Was hast du für ein Smart Meter? Genau das sollte es nämlich anzeigen.
Bezug und Einspeisung für jede Phase.

So z.B. bei meinem Shelly, in dem Haus ist gerade außer der Heizung auf Phase A nix aktiv, wenn ich jetzt auf Phase B ein BKW anschließen würde, das voll läuft, würde dort eine Active Power von ca -800W stehen.
IMG_4717.png

Die "Total Active Power", wie man sie dann z.B. im Home Assistant auslesen kann, stünde dann bei -500, das ist der Wert um den ich meine Einspeiseleistung dann anpassen müsste.

Damit das Energiedashboard vom Home Assistant ordentlich funktioniert, muss man diese Total Active Power dann noch in zwei Einzelwerte auftrennen, da hier keine Negativwerte verwendet werden, sondern man entweder einen Positivwert für Netzbezug(Total Active Power wenn Wert >=0) oder einen Positivwert für Netzeinspeisung(Total Active Power ohne Vorzeichen wenn Wert <0) hat. Der jeweils andere Wert ist dann immer bei 0.

Aber die Bezeichnung "Netzbezug" ist an der Stelle halt irreführend, denn physikalisch gesehen habe ich trotzdem einen Netzbezug von 300W, das Dashboard interessiert aber nur der Bezug, für den man tatsächlich bezahlt, und der ist bei 0.

Wierzbonski schrieb:
Wenn das so funktionieren würde, wie du sagst, würde die Solarbank nur den Verbrauch einer Phase abdecken und nicht den Verbrauch im gesamten Haushalt^^
Ein BKW deckt natürlich nur den Verbrauch einer Phase ab, alles was an den anderen beiden Phasen hängt, ziehst du aus dem Netz. Immer. Das kannst du auch gerne mit ner Stromzange nachmessen^^
Wie sollten die 800W, die du in eine Steckdose einspeist, die an Phase B hängt, auch zu einem Gerät kommen, das an Phase A hängt?

Aber da moderne Digitalzähler saldierend sind, werden die Werte aller drei Phasen miteinander verrechnet und nur das was dabei am Ende rauskommt, wird vom Zähler gezählt.

Speist du über eine Stunde lang konstant 800W auf Phase A ein und verbrauchst dabei konstant 800W auf Phase B und 1000W auf Phase C, dann hast du physikalisch 1,8kWh aus dem Netz bezogen, aber bezahlen musst du nur für 1kWh weil das der Wert ist, um den der Zähler ansteigt.
 
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Taxxor schrieb:
Also ich kenne keinen persönlich, der für seine Elektroinstallation im Eigenheim, die oftmals gut und gerne 30 Jahre und älter ist, noch Rechnungen hat, genauso kenne ich keinen bei dem im Schadensfall jemals eine verlangt worden wäre.
Auch der Typ, der bei uns regelmäßig die VDE Schulungen macht, kennt keinen^^
Du, ich will hier keinen "katholisch machen", das ist nur meine Meinung als ehemalige ausgebildete Elektrofachkraft. Kann jeder machen wie er will, war nur als netter Hinweis gemeint. 😉

Ich habe ja auch nicht von Elektroinstallationen von vor 30 Jahren geredet, es ging ja darum ob jetzt jemand das aktuell machen sollte. Wenn bisher niemand etwas an Nachweisen sehen wollte, ist das ja prima - aber ich weiss auch wie das bei Versicherungen läuft, die suchen jeden Strohhalm um nicht zahlen zu müssen wenn die Schadensumme bestimmte Höhen überschreitet. Da wäre so etwas ein gefundenes Fressen, da jeder weiss und auch immer wieder darauf hingewiesen wird, das Elektroarbeiten nur vom Fachmann durchgeführt werden dürfen. Ich habe schon so viele Sachen gesehen, die Leute ohne Ausbildung verzapft haben, da war nichts nach Vorschrift gemacht und es graust einen, wenn man das sieht. Ich habe bei uns im Haus auch alle Böden selber gelegt und bin damit zufrieden. Ein Fachmann würde da aber sicher so einiges finden, was nicht gut gemacht ist. Der Unterschied ist nur, dass bei Fehlern im Bodenlegen niemand zu Schaden kommt, stirbt oder die Hütte abbrennt - bei Strom ist das alles möglich.

Was selbst bei vermeintlich harmlosen Arbeiten passieren kann, wenn man keinen Plan davon hat, kann man zBsp hier sehen: https://www.ifs-ev.org/vom-leinoel-zum-loescheinsatz/
 
M@tze schrieb:
aber ich weiss auch wie das bei Versicherungen läuft, die suchen jeden Strohhalm um nicht zahlen zu müssen wenn die Schadensumme bestimmte Höhen überschreitet. Da wäre so etwas ein gefundenes Fressen, da jeder weiss und auch immer wieder darauf hingewiesen wird, das Elektroarbeiten nur vom Fachmann durchgeführt werden dürfen.
Im Gegenteil, Du weist überhaupt nicht, wie das im Schadensfall bei den Versicherungen abläuft!
 
Finde die Lösung interessant.
Aber gegenüber dem Marstek auch zu teuer.

Mein Setup ..
9,9 kw Anlage aus 2017
SMA Wechselrichter
SMA Sunny Home Manager 2
EMH ED300L Zähler
Optischer Lesekopf mit Tasmota SML und Shelly/Ecotracker Emulation
myPC AC Elwa E Heizstab
Marstek Venus 3 - 5,12

Der Marstek wird durch die Ecotracker Emulation getriggert.
Das funktioniert wunderbar.

Bis 2/3 Uhr nachts kann ich die (3Fam Haus ~ 800-1000 Watt) Grundlast fast decken mit den gedeckelten 800W Ausgangsleistung.

Danach springt sichtlich der Netzbezug an.

Wollte mir jetzt eigentlich einen zweiten Marstek kaufen.
Der ist aber innerhalb von 2 Wochen auch um > 100 € teurer geworden.

Mit einem zweiten Marstek könnte ich an sonnigen Tagen quasi komplett die Grundlast decken.
Nur die Peaks beim kochen/waschen/trocknen wären dann Netzbezug. Was ok wäre.

Der Heizstab wird durch eine Node Red Instanz gesteuert (HA Add-On)

Als Laie super unübersichtlich.
Man muss sich schon tief einlesen um das selbst in die Hand zu nehmen.

Geschäftsführer schrieb:
Sprich: der Akku müsste irgendwo in Stromzählernähe an eine Steckdose ran und ferner via Kabel an das IR-Lämpchen vom Stromzähler angeschlossen werden. Ganz ohne Apps / Software / Internetverbindung etc.
Völlig eigenständig müsste der Akku dann laden/entladen, je nachdem ob Verbrauch/Einspeisung.

Es geht - zumindest ohne Cloud. Ersteinrichtung wird trotzdem über die App laufen müssen. Zumindest hab ichs so gemacht. Aber seitdem nie wieder rein geguckt.
Klick Mich

Falc410 schrieb:
Einfacher und günstiger wäre es mit so einem IR-Dongle an den Zähler zu gehen aber Bayernwerk rückt bei mir die PIN nicht raus. Ich habe bereits Beschwerde eingelegt und kann dann zur Schlichtungsstelle gehen, aber das dürfte Monate, wenn nicht Jahre dauern bis die mal in Gang kommen. Diese Firma gehört einfach verboten - mein Vater hat auch seit Jahren (seit einer eine PV Anlage hat) nur Probleme mit denen.

Wuff, das ist hart.
Uns wurde jetzt auch ein Zählerwechsel angekündigt.
Hoffe die N-Ergie ist da freundlicher.
Beim Zählerwechsel vor Jahren hab ich den PIN anstandslos bekommen.

Ich drück die Daumen.[/url]
 
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Wenn Du Dich einliest wirst Du feststellen müssen, dass mehr als 1 Venus E nicht mehr mit einem Lesekopf und/oder einer shelly Emulation betrieben werden können. Das setzt zwingend ein marstek-smartmeter voraus, damit sich die 2 (oder mehr) Speicher nicht gegenseitig laden/entladen.

Da Marstek der billigste Anbieter auf dem deutschen Markt ist, sind natürlich alle anderen für Dich "zu teuer". Aber im Gesamtpaket (Hardware, Software, Service) sind andere Anbieter durchaus auch zu empfehlen.
 
ThomasK_7 schrieb:
Aber es war ja auch kein Geld + Plan für Batteriespeicher (und Netzausbau) da, obwohl das Material dafür sofort kaufbar verfügbar war/ist.

Warum sollte er für Batteriespeicher dies tun? Dies hier ist immer noch eine Marktwirtschaft. Realität ist dass ein vielfaches der im Bau befindlichen Batteriekapazität einfach auf Zulassung wartet, die Anträge liegen alle bei den Netzbetreibern.
Wann wo wieviel Batteriespeicher benötigt und gebaut wird ergibt sich aus dem Markt, hier regeln Börsenpreise und redispatch-Kosten etc.

Genau andersherum ergibt das Sinn: wenn eine Bundesregierung hier derzeit anders eingreift außer mit "Mensch Netzbetreiber, wenn ihr nicht Gas gebt mit der Zulassung setzt es Strafen", DANN dürfte man meckern. Das ist nämlich eine nicht-benötigte und damit unzulässige Subvention.

Was wiederum Sinn ergeben hätte: einen Plan für Grünen Wasserstoff oder gleich Methan-Synthese - damit die von Habeck geplanten Gaskraftwerke als Ersatzneubau auch künftig global emissionsfrei und vor allem unabhängig von Diktatoren und globalen Spinnern betrieben werden können. Da war der Energieplan noch nicht weit genug.
 
TenDance schrieb:
Warum sollte er für Batteriespeicher dies tun?
Weil mein Beitrag eine Reaktion auf die Aussage der Nutzerin Tina_L in #82 war, das sie wegen den fehlenden Batteriespeichern inkl. dazugehörigen Gesetzen politisch schwarz(-rot)" sieht und ich aufzeigen will, dass unter rot-grün sich in dieser Hinsicht auch nichts getan hatte. Es gab ja noch nicht einmal einen Speicher-Plan.

Wenn der Markt das regeln soll, dann werden wir auch in Zukunft sehr hohe Spitzenstrompreise haben, denn so ein Speicher lässt sich aktuell nur mit Spitzen-Differenzpreisen lukrativ betreiben und die Netzbetreiber werden nur so viel in Speicher direkt investieren, damit ihr Netz nicht zusammenbricht.
 
TenDance schrieb:
Warum sollte er für Batteriespeicher dies tun? Dies hier ist immer noch eine Marktwirtschaft. Realität ist dass ein vielfaches der im Bau befindlichen Batteriekapazität einfach auf Zulassung wartet, die Anträge liegen alle bei den Netzbetreibern.
Wieso sollte man die zulassen? Der Versorgungssicherheitsbericht der Bundesnetzagentur geht von einem Null-Wachstum bei Speichern von heute bis 2035 aus. Zumindest ist das das Zielszenario laut Modellierung. Wenn man das erfüllen möchte - und Frau Reiche arbeitet offensichtlich darauf hin, dann darf man natürlich auch nicht genehmigen oder zulassen - im Gegenteil ist es zur Zielerreichung unabdingbar, den Rahmen zu schaffen, der diese Ziele ermöglicht.
 
ThomasK_7 schrieb:
Wenn Du Dich einliest wirst Du feststellen müssen, dass mehr als 1 Venus E nicht mehr mit einem Lesekopf und/oder einer shelly Emulation betrieben werden können.

Über Umwege schon.
Akku 1 voll --> Node Red --> Schaltet Steckdose von Akku 1 ab und von Akku 2 an
Akku 2 laden bis voll --> Akku 2 entladen bis leer --> Node Red --> Schaltet Steckdose von Akku 2 ab und Akku 1 an.
Akku 1 wird entladen.

Geht alles. It´s not a Hexenwerk. :D

ThomasK_7 schrieb:
Da Marstek der billigste Anbieter auf dem deutschen Markt ist, sind natürlich alle anderen für Dich "zu teuer". Aber im Gesamtpaket (Hardware, Software, Service) sind andere Anbieter durchaus auch zu empfehlen.

Welche denn?
Bitte um Beispiele die mit der Shelly Emulation problemlos umgehen können.

Danke
 
Wenn "problemlos umgehen können" Deine eigene beschriebene Lösung (=nicht parallel) beinhaltet, wohl alle.
 
Ja aber nenn doch mal Beispiele die "bessere Hardware/Software/Service" haben.

Dann guck ich mir die gerne an.

Der Anker aus dem Post ist es mit der Cloud Anbindung wohl eher nicht.
 
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