HisN schrieb:
SSDs, LAN ... gute Idee für PCIe 4 :-)
Ja, aber der doch vor allem in Unternehmen, die Heimanwender profitieren praktisch gar nicht davon. Fast in jedem Thread wo jemand nach eine NVMe SSD fragt oder eine kaufen will, kommen Kommentare das SATA auch reichen würde, weil man bei den meisten Anwendungen einfach nicht so einen Vorteil spürt, der den Aufpreis rechtfertigen würde.
SoDaTierchen schrieb:
es gibt genug Leute, die tatsächlich auf PCIe 4.0-SSDs warten. Gerade im Unternehmensumfeld
Eben im Unternehmensumfeld, dafür wurde es ja auch primäre entwickelt. Schön das AMD dies nun auch im Consumermarkt bringt, aber man sollte auch hier nicht die doppelte Performance erwarten, nur weil man die doppelte Datenrate hat.
Schaby schrieb:
die nächsten AMD Cpus min. 24 Lanes bieten.
Von denen aber 4 für die Anbindung des Chipsatzes verwendet werden, außer man kauft sich
so ein ASRock A300M-STX Board, aber bei dem kleinen Formfaktor gibt es gleich gar keine PCIe Slots.
cypeak schrieb:
graka mit x16 anbindung, 2x nvme x4 laufwerke und schon sind 24 lanes weg.
Nein, denn es sind ja nicht wirklich 24 Lanes von der CPU, sondern eigentlich nur 20, aber der X570 soll ja wohl nochmal bis zu 16 PCIe 4.0 zusätzlich bieten.
DarkerThanBlack schrieb:
Bei doppelter Brandbreite also nur 30% mehr Datentransfer. Finde ich jetzt nicht so überzeugend.
Dies ist aber auch erst die erste Generation und bei SATA 6Gb/s war es auch so, die ersten wie die Crucial C300 haben nur so 360MB/s lesend geschafft. Und wie MichaG schon schrieb:
MichaG schrieb:
Die ersten SSDs mit PCIe 3.0 x4 waren ja auch noch lange nicht am Limit. Vor vier Jahren war die Samsung SM951 mit 2.150 MB/s die schnellste M.2-SSD für Verbraucher. Inzwischen kratzen die Spitzenmodelle am praktischen Limit mit ~3.500 MB/s.
Außerdem wird es schon schwer diese Transferraten überhaupt praktisch abzurufen, denn dazu braucht man schon sehr, sehr lange Zugriffe, keine Ahnung ob Windows diese überhaupt erlaubt, oder eben sehr viele parallele Zugriffe. CrystalDiskMark macht ja nicht zufällig beim Test der sequentielle Transferraten inzwischen auch 128k bei 32 parallelen Zugriffen, statt einen langen wie in den früheren Versionen.