Atomkraft?

Was haltet ihr von Atomkraft und der Austeigepolitik?

  • Atomkraft? Nein, danke!

    Stimmen: 60 8,8%
  • Atomkraft finde ich richtig, zumal sie die Umwelt mehr schohnt als irgendwelche Kohlekraftwerke

    Stimmen: 394 57,9%
  • Deutschland sollte die Reaktoren abschalten, dafür aber auf erneuerbare Energieen setzten

    Stimmen: 226 33,2%

  • Umfrageteilnehmer
    680
Status
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Man(n) muss halt nur bedenken, wenn es keine KKW mehr geben würde...

Strom vom Ausland einkaufen--> Macht man sich wieder abhängig... siehe ÖL:freak:

 
wieso sollte man strom einkaufen nur weil es keine KKW mehr gibt? bis dorthin ist der ausfall dieser schon längst wet gemacht.
 
@Sandy_75
Alternativenergie schafft hochwertige Arbeitsplätze im Inland.
AKW abschalten oder auslaufen lassen vernichtet keine Arbeitsplätze, im Gegenteil.

Warum ist den Strom anders, abgeblich, teuerer zu produzieren?
Weil mehr Arbeit drinnen steckt!
 
Sind Arbeitsplätze in einem AKW keine hochwertigen Arbeitsplätze?

Also manche "Argumente" sind schlecht gewählt. Auch muss man darauf achten, dass es im Moment wirklich noch billiger ist, den Strom aus Frankreich einzukaufen, als ihn hier andersweitig zu produzieren. Da muss einfach noch etwas geschehen in Zukunft.

Auch kann man nicht mit Sicherheit sagen, dass das Abschalten von AKWs keine Arbeitsplätze vernichtet. Wenn dann einfach der Strom z.B. aus Frankreich importiert wird, stimmt das nämlich nicht.

Also müssen hier in DTL Alternativen her, den Strom aus dem Ausland zu kaufen ist wirklich keine.
 
Es geht nicht um billig oder teuer, sondern um die mittelfristige Zukunft für die nächsten 50 Jahre!
Der Strom kann nicht einfach aus Frankreich importiert werden....oder glaubst du, die haben Strom für ganz Europa?
Nicht einmal die Leitungen dafür wären so ohne weiteres machbar.
Bei uns scheitert jetzt schon seit Jahren eine 380KV Stromautobahn am Widerstand der Anrainer...

Uran kommt auch nicht aus Deutschland, wg. siehe Öl...
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Kernkraftwerk arbeiten derzeit 313 Eigenpersonalmitarbeiter sowie ca. 150 Fremdfirmenmitarbeiter.

quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Brunsbüttel

soviele arbeiter sind die ~450 dann nicht!.


bzw. solange nicht der staat über AKWs herrscht gehe ich nicht davon aus, dass diese sicherer werden. kostet doch jede kontrolle und jede erneuerung geld. und das will niemand einfach so ausgeben.

auch im verlinkten bsp. wurde der reaktor zu spät abgeschaltet, kein wunder kostet das doch geld...
 
Frankreich könnte eine Exportquelle daraus machen und einfach mehr AKWs bauen.. Die Leitungen dafür wären eher das kleinere Problem.

Und Uran könnte aus DTL kommen, in der DDR wurde er sogar im größeren Stil abgebaut. Ebenso haben wir kleine Ölquellen in der Nordsee, jedoch reicht deren Förderungsgröße nicht für uns aus.

@ fjmi:

In DTL gibt es 17 Kraftwerke. Auch habe ich keine Ahnung, wie das Verhältnis der Arbeitskräfte für die Instandshaltung und Zulieferung aussieht. Darüber könnten wir hier höchstens Spekulieren.

Das mit der Sicherheit ist allerdings ein wichtiges Thema, wobei ich mir unsicher bin, welche Art der Haltung besser wäre. Der Staat ist sicherlich auch nicht derjenige, der gerne viel Geld für etwas ausgibt.

Bei uns scheitert jetzt schon seit Jahren eine 380KV Stromautobahn am Widerstand der Anrainer...

Wenn die Ab und Zu Stromausfälle haben, würden die so eine Leitung sogar selber bauen...


PS: Zum Thema GAU:

Hier muss man nicht nur die Möglichenkeiten bei AKWs berücksichtigen. Auch z.B. ein Vulkanausbruch mit seinen Aschewolken (dichter als Wolken, somit dürften die Solaranlagen damit wirkungslos werden) und das extremer werden des Wetters (mehr Sturmzeiten, somit weniger potenzielle Tage für Windkraftanlagen müssten zumindest mal im Hinterkopf sein. Sicherlich ist das eher unwahrscheinlich, aber Tschernobyl passiert ebenso nicht sehr häufig.

Wie schon mal geschrieben, ich bin sicherlich nicht gegen EE, und in Zukunft muss der größte Teils des Strom daraus resultieren. Aber ganz so einfach, wie hier teils dargestellt, ist es sicher nicht.
 
ich weiß nicht ob es leute gibt die den sachverhalt nicht verstehen aber noch einmal:

zwischen einem stromausfall und einem GAU mit radioaktiven austritt ist ein unterschied.

für deine haltlosen (meiner meinung dämlichen) hypothesen hast du keine quellen und wirst sie auch nicht so schnell auftreiben.
vulkan und asche... wäre mir neu, dass das ganz europa betrifft. außerdem solltest du einmal unsere beiträge lesen in denen NIE die rede von flächendeckenden photovoltaikanlagen ist.

NIE DIE REDE! noch einmal: der anteil an der derzeitigen stromproduktion ist vernachlässigbar und wird es wohl auch bleiben.

dein extremer werdendes wetter - dafür eine quelle? oder für die ausfälle?
derzeit alles nur mutmaßungen um möglichst irgendetwas gegen EE zu schreiben?

außerdem gibt es sturmfeste anlagen und solche die in den meisten auch noch strom produzieren können. ABER das ist noch nicht alles, wegen der geringer fortgeschrittenen forschung wird es wohl nur eine frage der zeit sein bis das auch vollständig im griff ist.

und wenn nicht sind eben ein paar windräder im eimer, na und?


übrigens gibts ab und zu stromausfälle allerdings nur wegen unwetter und von selber bauen ist keine spur. für mich wiedereinmal nur hohle phrasen die da geklopft werden.
abgesehen davon gibts etliche gegenstudien die eine derartige leitung nicht für nötig erachten.


sicherheit: der staat mag sparen, aber immerhin ist der staat einigermaßen in der hand der bürger, ein raffgieriger konzern ist das nicht.
 
wie lassen sich erneuerbare Energien Regeln?

außer bei Wasser sieht es da ganz Düster aus.


abgesehen davon das man nicht eben mal zig Millionen Quadratmeter Solarpannels Baut, geht eine Umstellung nicht von Heute auf morgen.
Das Braucht Jahrzehnte.

Aber wir brauchen Jetzt Strom und nicht erst 2050.
und 2020 brauchen wir auch noch strom,
noch dazu um einiges mehr als Heute.

Also kann man die Atomkraftwerke nicht einfach abschalten.
ohne das der Strompreis steigt, die wirtschaft abschwächt, Alle Jammern das sie kein Geld mehr haben.
 
@florian

Dein Argument ist genau richtig, dazu kommt die teure "Produktion" von Öko Strom.

Ich habe es hier schon 100 mal erklärt das bspw. Strom aus Solarenergie in der Produktion 10 mal so teuer ist wie Atomstrom.
Nocmal: In der Erzeugung. (hat nix mit Einspeisevergütung zu tun)
Die AKWs die momentan laufen sollte man bis zum Ende ihrer Laufzeit nutzen, wenn man die günstigste Lösung sucht.
Es gibt viele Argumente für Öko Strom und gegen AKWs und Kohle, aber nicht das Kostenargument.

http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_factsheets.pdf

Seite 13, Abbildung 1, Die Stromgestehungskosten der erneuerbaren Energien.

Die Quellen für die Stromgestehungskosten der erneuerbaren im Vergleich zu AKWs hab ich schon gepostet.

Ich denke schon, das eine ver 10 fachung der Stromgestehungskosten insgesamt zu einem Energiepreisanstieg führen werden. Dieser trifft dann die Einkommensschwachen.
Steht nirgends, nur so ne These von mir. (Steht bestimmt irgendwo).

@ fjim

Überleg dir mal ob du hier weiter diskutieren willst. Dann würde ich an deiner Stelle auf deinen aggressiven Ton verzichten.
 
DugDanger schrieb:
Eine Kilowattstunde Strom aus AKWs oder Kohlekraftwerken kostet ca. 5 cent

Eine Kilowattstunde Strom aus Solarenergie kostet ca. 50 cent

Eine Kilowattstunde Strom aus Wasserkraftanlagen kostet ca. 20 cent


http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_factsheets.pdf
(Stand Mai 2007)
Dies sind die "echten" Kosten der Energieerzeugung, ohne Subventionen usw. Also die Kosten, welche ein Unternehmen tragen muss, um Energie aus der jeweiligen Technologie zu gewinnen.

Nun, die tatsächlichen Kosten für Kernenergie ist bei weitem höher. Die Kosten für die Endlagerung des Atommülls sind hier nicht berücksichtigt worden.
 
nope die Rückstellungen für die Endlagerung sind da schon drinn
 
@florian
sag mal, raffst du es nicht?

keine will sie von heute auf morgen abschalten, oder gar durch 'solarzellen' ersetzen, das untersellen immer nur die prokernkraftposter.

also poste doch was sinnvolles/neues am besten mit quelle denn die ewig gleiche leier nervt.

wenn du wissen willst wie sich das regeln lässt, musst du dich nur informieren. nachdem es bereits JETZT funktioniert, erscheint es seltsam warum es in zukunft nicht mehr funktionieren sollte.


DugDanger schrieb:
Ich habe es hier schon 100 mal erklärt das bspw. Strom aus Solarenergie in der Produktion 10 mal so teuer ist wie Atomstrom.
dann wurde dir doch schon sicher 100 mal geantwortet, dass solarstrom nur einen geringen anteil an EE hat.

DugDanger schrieb:
@ fjim

Überleg dir mal ob du hier weiter diskutieren willst. Dann würde ich an deiner Stelle auf deinen aggressiven Ton verzichten.

na dann ists ja gut, ich würde das nicht. übrigens liest sich mein nick dann doch anders.

wer mit kosten argumentiert soll sich doch die folgekosten diverser verschmutzungen ansehen, abgsehen von den nicht abschätzbaren endlagerkosten
und den kosten bei einem gröberen unfall.

p.s. wenn verantwortung nur eine geldfrage ist, dann sollte man sich fragen was verantwortung überhaupt bedeutet.
 
Zuletzt bearbeitet:
echt? wie werden denn jetzt die Privathaushalte vom Energieversorger geregelt?

ach ja Beispiel Österreich:
Der Bau wird mit bis zu 75% subventioniert,
der Strompreis nochmal mit 100%

wenn die Solartechnik heute schon gut wäre dann müsste man sie nicht so Massiv Subventionieren.

@fjmi

Hat dir deine Mutter nicht beigebracht zu Fremden Menschen höflich zu sein?
Das ist dein 2. Beitrag hinter einander indem du diejenigen Beleidigst die deine Meinung nicht Teilen.
 
das tut mir natürlich schrecklich leid, wenn du dich beleidigt fühlst ... mich trifft es auch hart wenn ich schon min. 5* das selbe schreibe und es offensichtlich nicht gelesen wird.

aber scheinbar kann ich es nicht oft genug wiedreholen: das thema photovoltaik spielt jetzt und warscheinlich auch in der nahen zukunft keine große rolle. insofern spielt es auch keine rolle wieviel subventioniert die werden.


weiters habe ich bereits mehrmals angeführt, dass die wenigsten für ein sofortiges abschalten sind, sondern für eine geregelten ausstieg. das bedeutet zb keine milliarden in forschung zu stecken.

p.s. glücklicherweise hatte ich nicht nur eine mutter die mir etwas beibringen konnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
GordonGekko schrieb:
nope die Rückstellungen für die Endlagerung sind da schon drinn

Nein, sind sie nicht. Höchstens die paar armseigen Kröten, welche die Kraftwerksbetreiber für die Endlagerung bezahlen, aber nicht die tatsächlichen Kosten für die Sicherung der Endlager. Die zahlt der Steuerzahler...
 
Natürlich spielt es eine Rolle wieviel man eine Technologie subventioniert die nie einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leisten wird.
Das ist rausgeschmissenes Geld.

@ Wiesel.

Das die Kosten für die Endlagerung in jedem Fall getragen werden müssen ist aber klar. Und wie hoch oder niedrig die dann tatsächlich sind weiß einfach niemand.
 
genau deshalb ist es auch unmöglich die kosten abzuschäten. insbesonders dann wenn die allgemeinheit dafür aufkommen muss (!) ganz zu schweigen vom risiko eines unfalls den auch die allgemeinheit tragen muss.

die paar solarzellen werden uns auch nicht in den ruin stürtzen verglichen mit den subventionen für kernkraft. abgesehen davon bin ich auch gegen eine subventionierung von photovoltaikzellen nicht jedoch gegen forschung.

Schau dir mal an wie lächerlich die leistung der ersten AKWs war und wieviel sie jetzt produzieren.

wikipedia:AKW

Das erste zivile Kernkraftwerk der Welt wurde 1954 im russischen Obninsk erfolgreich in Betrieb genommen, es hatte eine elektrische Leistung von 5 MW. Ein Jahr später wurde 1955 in Calder Hall (England) ein weiteres Kernkraftwerk errichtet, welches 1956 mit einer Leistung von 55 MW ans Netz ging

Die derzeit leistungsstärkste Windkraftanlage (Stand Dezember 2007) ist die E-126 von Enercon mit 6 MW installierter Leistung.
mit dem unterschied der mögichen folgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
fjmi schrieb:
ich weiß nicht ob es leute gibt die den sachverhalt nicht verstehen aber noch einmal:

zwischen einem stromausfall und einem GAU mit radioaktiven austritt ist ein unterschied.

Nach ach, hat wer das Gegenteil behauptet?

fjmi schrieb:
für deine haltlosen (meiner meinung dämlichen) hypothesen hast du keine quellen und wirst sie auch nicht so schnell auftreiben.

Sorry, aber schon geschehen. Hat nicht mal 5 Sekunden gedauert, schaffst auch du mit einer Suchmaschine deiner Wahl. Also extra für dich: Dammbruch und Vulkanausbruch.

Wichtige Stellen:

"Durch Dammbruch verursachte Katastrophen" und
"Die Aschewolken stiegen 30 Kilometer hoch und verdunkelten tagelang den Himmel"

Und Stromausfälle gibt es nur wegem Unwetter? Schon mal was von einem Kurzschluss gehört, oder einem Brand in einem Umspannwerk oder sowas in der Art? Also wenn deiner Meinung nach meine Aussagen hohle Phrasen sind, dann sind deine Kommentare... Darf sich jeder selber was zu denken.

keine will sie von heute auf morgen abschalten, oder gar durch 'solarzellen' ersetzen, das untersellen immer nur die prokernkraftposter.
Und wo?

also poste doch was sinnvolles/neues am besten mit quelle denn die ewig gleiche leier nervt.

Warum nur er und nicht auch du?

wer mit kosten argumentiert soll sich doch die folgekosten diverser verschmutzungen ansehen, abgsehen von den nicht abschätzbaren endlagerkosten
und den kosten bei einem gröberen unfall.

Weißt du die Kosten von dem einen noch dem anderen?


Und das die Leute hier nicht dagegen sind, im Laufe der nächsten Jahre unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit auf EE umzustellen, müsstest sogar du inzwischen mitbekommen haben. Und wenn du dir meinen Beitrag oben nochmal durchliest, verstehst du ihn vielleicht auch und kannst ordentlich darauf antworten. ;)
 
Momentan sind es 30 Mrd Rückstellungen
Frankreich rechnet mit kosten von 15 Mrd
 
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