e-ding schrieb:
Das war wohl niemand aus Deutschland!
och, die panikmache hab ich am rande auch miterlebt
mit schreckensszenarien kann man eben aufsehen erregen und machtstrukturen festigen.
fakt ist: im moment gibt es keine sauberere energiequelle, die dazu noch wirtschaftlich ist. wie das ganze in einigen jahrzehnten aussieht, ist eine ganz andere frage.
mich würde mal interessieren, wie sich diese "umweltaktivisten" (ich hab nichts gegen umweltschutz, aber diese fanatiker übertreibens ... ähnlich wie peta oder diverse sekten

) aufregen würden, wenn man die alternativen durchsetzen würde:
- atomkraftwerke weg, dafür öl-/kohlekraftwerke in doppelter anzahl bauen
- die landschaften mit windkraftanlagen zubauen
- die flüsse stauen für wasserkraftnutzung
- auf jedes dach photovoltaik-anlagen
das gejammer kann ich jetzt schon hören: warum kostet die kilowattstunde 60ct? die zocken uns doch nur ab! die luftverschmutzung ist ja nicht auszuhalten! warum haben die die schöne gegend verschandelt? warum muss ich die kosten für die solaranlage selbst tragen und bekomme die nicht komlpett vom staat bezahlt? und und und ...
das ist ja das, weswegen man diese aktivisten nicht ernst nehmen kann: sie wollen was ändern (gut), haben aber nur halbgare konzepte (nicht gut), die in unserer gesellschaft nicht durchführbar sind und deren ergebnis ebenfalls probleme mit sich bringt.
es gibt nichts umsonst und es gibt keine lösung ohne nachteile. alles andere ist träumerisches gefasel von alternativen weltverbesserern ohne realitätsbezug oder vorbildung.... und es nervt.
genau wie dieser dämliche hype über den "von menschenhand herbeigeführten klimawandel" ... lächerlich. der klimawandel kommt - wenn wir einen einfluss darauf haben, dann nur einen geringen in der form, dass er statt in 1000 schon in 500 jahren zum tragen kommt.
und dafür die kraftfahrzeuge verantwortlich zu machen (nett, auch so kann man wieder geld machen

), vergisst man, dass es knapp 7 milliarden menschen auf der welt gibt, die permanent sauerstoff verbrauchen und co2 produzieren. dazu noch die massentierhaltung .... da fallen die paar (1 mrd) autos nichtmal ins gewicht.
wenn man in diesen dimensionen denkt und sich auch mal klarmacht, dass dieser planet schon ein kleines bisschen länger exisitert, als man selbst hier lebt, hat man als engagierter atomkraftgegner allerdings das problem, dass man kein ziel mehr hat. warum sollte man noch was ändern wollen? warum sich nen job suchen oder ne familie gründen? vor dieser erkenntnis konnte man sein tristes leben wenigstens mit irgendwelchen demos ausfüllen .... daher gilt auch hier der grundsatz:
es kann nicht sein was nicht sein darf.
schade nur, dass unter diesen aktionen und ansichten immer die anderen leiden müssen.
versucht mal, nicht nur euer eigenes kleines leben als maßstab zu nehmen und WIRKLICH global zu denken (s.o.). aber die schuld bei anderen suchen, ist natürlich immer das einfachste. zumindest für naive geister
