Atomkraft?

Was haltet ihr von Atomkraft und der Austeigepolitik?

  • Atomkraft? Nein, danke!

    Stimmen: 60 8,8%
  • Atomkraft finde ich richtig, zumal sie die Umwelt mehr schohnt als irgendwelche Kohlekraftwerke

    Stimmen: 394 57,9%
  • Deutschland sollte die Reaktoren abschalten, dafür aber auf erneuerbare Energieen setzten

    Stimmen: 226 33,2%

  • Umfrageteilnehmer
    680
Status
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florian.

Wo wiederspricht sich die Aussage des Emissionshandel, mit der Aussage das CO2 nicht gespart wird?
Ich habe es lediglich in Erinnerung gerufen, weil immer wieder die letzte KKW Bastion CO2 genommen wird.

Von einem Ausstieg heute kann auch gar nicht die Rede sein, wenns frühestens 2021 soweit ist, bis auf die paar KKWs die früher abgeschaltet werden sollen, dann aber zur Freude unserer Energieversorger länger am Netz bleiben dürfen.

Da jetzt die CDU die nächsten Jahre an der Macht bleibt ist es nur eine Frage der Zeit bis dieser Atomaustieg beendet wird.
 
rentabel sind Solaranlagen

Solaranlagen sind doch alles andere als rentabel, die Dinger werden doch massiv subventioniert.
Die Energiekonzern sind gezwungen den Strom davon zu hohen Preisen einzukaufen um ihn dann wieder für den normalen Strompreis zu verkaufen.
 
<NeoN> schrieb:
Die Energiekonzern sind gezwungen den Strom davon zu hohen Preisen einzukaufen um ihn dann wieder für den normalen Strompreis zu verkaufen.

genauso wie finnland und der strom aus dem neuen KKW.
 
aus dem neuen KKW.

Im KKW werden die Subventionen mit der Zeit aber kaum beim Faktor 3 liegen. Außerdem habe ich nix zu KKW's gesagt sondern lediglich bestritten, dass Solarzellen rentabel seien.

na die werden den Strom nicht teurer einkaufen als sie ihn verkaufen.

Na klar, weil sonst kein Schwein sich ne Solarzelle kauft.
Ohne die Subvention würden sich die Dinger nichtmal amortisieren bevor sie kaputt sind.
 
<NeoN> schrieb:
Na klar, weil sonst kein Schwein sich ne Solarzelle kauft.
Ohne die Subvention würden sich die Dinger nichtmal amortisieren bevor sie kaputt sind.

Die Aussage bezog sich auf Atom, bei Solar ist es klar.

Da sind die Größenordnungen ganz anders, nen paar Solarzellen zu Subventionieren (~1%) oder Atomkraftwerke (25%) übrigens hab ich vor Etlichen Seiten eine Statistik Gepostet welche Besagt das Atomstrom aus Neuen anlagen 5 Cent Kostet aber fjmi mag ja nur seine Quellen ;)
 
H3rby schrieb:
Sinnvoll wäre den Menschen das Bewußtsein zu stärken, Energie zu sparen!!

Fußgängerzone - Frage: Wo kommt Ihr Strom her?

Antwort: Aus der Steckdose!



Die Leute achten vielleicht beim Neukauf von z. B. Küchengeräten, Wäschetrockner und co. auf den Energieverbrauch, da dort halt die Energieklasse ausgeschrieben werden muss, aber es wird niemand freiwillig einen 5 Jahre alten Fernseher auf den Müll geben weil die neuen Flachbild-TV weniger Strom brauchen als alte Röhren-TV.

Das ist genauso wie mit dem Verkehr - unsere Fahrzeugflotte in Deutschland ist im Durchschnitt über 8 Jahre alt. Der Durchschnitts-Familienvater kann sich vielleicht ein 3 Jahre alten Gebrauchten holen und die EU will auf Biegen und Brechen einen CO2-Ausstoß der die Hersteller hauptsächlich dazu bringen wird die Preise noch weiter zu erhöhen -> statt dem 3 Jahre alten Gebrauchten wird sich das Volk bald nur noch >5 Jahre alte Gebrauchte leisten können (wenn überhaupt). D. h. unterm Strich wird das Durchschnittsalter unserer Kisten nur noch mehr steigen, statt sinken.
 
Nun ja, da wir zwangsläufig unsere ganzen Ansprüche etwas herunterschrauben werden müssen wenn wir zukünftigen Generationen eine annehmbare Zukunft ermöglichen möchten, sehe ich das als wirklich annehmbares Übel wenn sich der Durschnitts-Mensch nicht mehr alle 3 Jahre ein Auto wird leisten können. Abstriche müssen wir alle machen, ob wir wollen oder nicht. Immer mehr Luxus und Verbrauch bei gleichzeitig steigendem Umweltschutz geht nicht.
 
Richtig. Wobei man da eher auf den Luxus verzichten sollte als auf den Umweltschutz, nur das machen leider viel zu wenig Menschen und wird auch von keiner Regierung (die sind ja nicht blöde und wollen wiedergewählt werden..) praktiziert werden.

Und da Kinder eh out sind, kann man mit dem Blick auf die Zukunft auch nicht argumentieren, den Leute ist meisten ja schon morgen egal, geschweige denn die restliche Zeit ihres eigenen Lebens, da interessiert es die Meisten einen feuchten Dreck, was mit ihren (bzw. allg. mit) Kindern passiert.

Aber das ist ein anderes Thema.


Lösungen gehen hier deswegen entweder nur so, dass die Erzeugung kaum Menschen stört, also viel Strom auf begrenzter Fläche erzeugt wird (Kernenergie), der Eigenverbrauch gedeckt wird auf kleinster Fläche (jedes Gebäude mit Solarzellen oder sowas, was aber mit Fabriken?) oder die Energie in menschenleeren Gebieten erzeugt wird (Offshore, Wüste).
 
Ein weithin kaum beachtetes Problem des Atomstroms besteht auch darin, dass die Reaktoren stark vom Kühlwasser der anliegenden Flüsse abhängig sind.

Durch den Klimawandel schmelzen nun aber die ALpengletscher immer schneller ab.
Diese Gletscher sind aber die Hauptquelle des Wasserzuflusses in die Flüsse.

Im Rekordsommer 2006 (?, oder war der in einem andern Jahr) mußten einige Atommeiler ihre Stromerzeugung bereits deutlich reduzieren, da das Wasser in den Flüssen zu warm war.

Sind die Gletscher in den Alpen komplett abgeschmolzen, was in den nächsten Jahrzehnten passieren wird, werden höchstwahrscheinlich Flüsse wie Rhein und Rhone aber auch viele Nebenflüsse, zumindest zeitweise komplett trocken liegen.

In dieser Zeit werden die AKWs viel weniger Leistung bringen.
Da die AKW für sehr lange Zeiten von einigen Jahrzehnten ausgelegt sind, muß auch dies in die Überlegungen mit eingebunden werden.

Außerdem ist die Beschaffung des Brennstoffes bei weitem nicht CO2-neutral und besonders kostengünstig.
Bei Abbau und Transport werden ebenfalls erhebliche Mengen an CO2 ausgestoßen
http://www.zeitpunkt.ch/index.php?id=5&tx_ttnews[tt_news]=78&tx_ttnews[backPid]=5&cHash=9f088c66e3

Meiner Meinung nach muss so schnell wie möglich eine Alternative zu Atomstrom gefunden werden, da die "regenerativen" Energien. (Ein absurdes Wort :) ) das Problem der Speicherung haben.

FÜr den Anfang würde ich auf Kraft-Wärme Kopplung setzen und vor allem mehr Geld in entsprechende Forschungen investieren.
 
Zukunft ist doch entscheident:
1. Kinder(die Leute heute wollen ja auch eine Rente)
2. Uran ist sehr begrenzt. nach einigen Berechnungen nur bis 2030
3. Die Urangewinnung ist nicht deckend, so wird der Überverbrauch durch Abrüstung gedeckt.
4. Damit steigt der Uran Preis
 
Bei derzeitigem verbrauch und bekannten Quellen reicht das Leicht zu Fördernde Uran noch 500 Jahre
Schwerer zu Förderndes Uran reicht noch 2000 Jahre.
Wie bei jedem Rohstoff gilt aber dass immer wieder Neue Quellen gefunden werden.

Also über Knapp werdendes Uran braucht man sich keine Sorgen machen.



Die Ölvorkommen haben wir nach nicht mal 100Jahren fast Leergepumpt.
Bei Uran müssen wir schon sehr viele Neue Kraftwerke Bauen das wir dass auch hinbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst wenn es nur 100 Jahre wären, würden die Energiereserven viel länger halten, da die Laufzeit von Uranstäben relativ lang ist. Des Weitern könnte Atomkraft die Einleitung in ein neues Zeitalter werden.
 
der geringe anteil (~12% bundesweit) erneuerbare energien haben mit sicher den größten anteil am preis.

dafür steht im artikel ein grund den eon angibt:

"Eon verwies darauf, dass zahlreiche Versorger ihre Strompreise anzögen."
also es gibt keinen grund für eon, außer, dass andere teuer werden, das nenn ich wettbewerb bei dem der kunde profitiert :rolleyes:

wer sich den strommix von eon ansieht (etwas weiter unten bundesweit):
http://www.eon-bayern-vertrieb.com/...ivatkunden/Strom/Stromkennzeichnung/index.htm

"Der Energiemix in Deutschland setzt sich im Durchschnitt aus 29 % Kernkraft, 59 % fossilen und sonstigen Energieträgern sowie 12 % erneuerbaren Energien zusammen."

dem fällt auf, dass 1. kernkraft nicht soviel anteil hat wie man erwarten könnte UND, dass 88% des stromes aus nicht erneuerbaren quellen stammt.

im ersten text liest man gleich danach folgendes:
"Es ist die allgemeine Marktentwicklung in Deutschland, die auch von gestiegenen Beschaffungskosten geprägt ist." Den Gaspreis will Eon hingegen nach der angekündigten Erhöhung im Dezember um zehn bis zwölf Prozent im Februar um vier Prozent senken.

--> @ florian, wenn du schon unterstellst es könnte auch die erneuerbare energie teuer werden (warum sollte das nochmal zum jahreswechsel der fall sein, teuerer wind?)
dann wüsste ich gerne warum der strom teurer wird wenn fast 90% des stromes aus quellen stammt wovon zumindest gas (fossi+sonstigel= 59%)billiger wurde
 
wenn du mir nun noch erklärst was es mit diesem satz auf sich hat!
denn wir gesagt, von Atomstrom steht in der quelle nichts.
wieso kündigte eon eigentich eine preiserhöhung des atomstroms an?

(warum sollte das nochmal zum jahreswechsel der fall sein, teuerer wind?)
Preiserhöhungen werden meist in einem rutsch weitergegeben.

wovon zumindest gas (fossi+sonstigel= 59%)billiger wurde
Ich kenne den Gasanteil nicht auswendig, aber der größte teil wird wohl Stein/Braunkohle sein.
Wurden die auch billiger?


Wenn man bedenkt das bei Konventionellen Kraftwerken die Stromherstellung um die 5cent kostet, und bei regenerativen Energiequellen weit im 2 Stelligen bereich, dann kann man sich den Rest denken.

Dann verursachen 12% Ökostrom vielleicht einen Herstellungskosten anteil von 20-30%.
wohingegen 10% Gas nur einen Herstellungskosten anteil von vielleicht 7% ausmacht.
 
seltsam nur, dass eon selbst angibt, dass sie den preis erhöhen weil die anderen das tun.

wären die bezugspreise für sie höher, dann wäre das der erste grund der herausposaunt wird -> war bisher immer so.
 
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