Azubi-Pflicht?

Ich würde auch ein offenes Gespräch mit dem Ausbilder oder dem Chef suchen.
Wenn es einem Spaß macht, ist es schön wenn man umsonst ins Ausland oder mal nach draußen darf, wenn es jedoch keinen Spaß macht, würde ich auch mit dem Ausbilder reden.

In meiner ehemaligen Firma war es auch so das man wenn man möchte ins Ausland durfte, aber vorher gefragt wurde, war im elektronischen Bereich. Bei uns durfte man jedoch auch die Freundin mitnehmen auf kosten der Firma und konnte sich anschließend Urlaub nehmen und in dem Land bleiben. War aber auch eher richtung
Amerika, selten richtung Polen oder Russland.
Und wir hatten natürlich mehrere Mitarbeiter in dem Bereich, bei 2 Mitarbeitern ist die Auswahl ja nicht so groß, vorallem wenn einer gezwungenermaßen muss.

In einer Beziehung fänd ich es auch problematisch oft bzw. länger weg zu sein, je nachdem wie das Verhältnis ist. Aber auch ohne Beziehung kann man Probleme damit haben.
Ich verstehe den TE zumindest voll und ganz.

Also such einfach mal ein Gespräch.
 
Dafür habe ich gar kein Verständnis, dass jemand wie der TE eine solche Chance nicht wahrnehmen will; auch dass man sich in diesem Alter auf gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten beziehen soll, finde ich in höchstem Masse unverständlich, wenn man solche Chancen bekommt. In der Regel wird sich, wenn man diese Chancen wahrnimmt, das auch später auszahlen, weil man sich Achtung und Respekt in seiner Firma verschafft, wenn man solche Aufgaben zuverlässig und einsatzbereit löst.

Wenn man sich bei sowas , das ich persönlich wirklich nicht für unzumutbar halte, querstellt oder überfordert zeigt, wird man für die Zukunft auch dementsprechend eingeschätzt und schafft es niemals ganz oder zumindest weit nach oben.

Das heißt aber jetzt noch lange nicht, dass der TE für solche Einsätze nicht vielleicht versuchen sollte, mehr für sich herauszuschlagen; Urlaubsausgleich oder mehr Geld oder sonst was; aber das eben nicht mit der Begründung, dass einem so etwas zu eigentlich zu stressig ist, sondern man sollte zeigen, dass man das gerne macht, aber vielleicht doch für erhöhten Einsatz auch irgendeine erhöhte Gegenleistung bekommen möchte.

Wenn einem diese Einstellung abhold ist, sollte man seinen künftigen Job besser als Beamter oder Gewerkschaftssekretär oder sonst wo suchen !
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist ja jedem selbst überlassen was man möchte, vielleicht hat der TE ganz andere Ziele, möchte nach der Ausbildung die Firma wechseln etc.
Vielleicht denken die in der Firma sich auch schön wir haben ne billige Arbeitskraft die die Arbeit erledigt, die der Festangestellte nicht machen möchte und dem wir viel mehr dafür zahlen müssten.
Man kann die Situation immer von zwei Seiten sehen.
Und ich finde nicht das man sich wenn man 20 ist nicht auf Ruhezeiten beziehen kann, es gibt ja schließlich Gründe dafür das es solche gibt und ich glaube kein normaler Mensch ausser natürlich Workaholics hätten Lust am Tag 14 Stunden oder länger auf der Arbeit zu sein.
 
@ Smash

Nun ja, eine Firma mit 1000 Mitarbeitern sieht einen Azubi, den man für solche Aufgaben einsetzt, mit Sicherheit nicht als "billige" Arbeitskraft ! Bei dem Aufwand, den solche Einsätze erfordern, kommt es auf eine angemessene Bezahlung zusätzlich sicher nicht an !

Und klar, muss jeder selber wissen, was er will ! Ich habe ja nix gegen jemanden, der in diesem Alter auf Ruhezeitenmentalität und Streßfreiheit macht, aber wie gesagt, da gibt es genügend Berufe, die sich für eine solche Mentalität besser eignen; die freie Wirtschaft mit ihrem (notwendigen) Leistungs- und Wettbewerbsprinzip wohl eher nicht !
 
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