News Basteln am DIY-PC: Fluch oder Segen?

also den Nikolaus PC finde ich hässlich, diese Aquarium-Gehäuse sind nicht meins.

Kaputt gemacht habe ich am PC bisher noch nichts, nur mal eine Tastatur bei meinem alten Laptop durch ein umgekipptes Glass mit Brause gekillt. Hatte ich gleich eine Rechfertigung für eine Ersatztastatur mit Hintergrundbeleuchtung.

Nerven tut mich beim PC die Installation von dem CPU Kühler und das Verbinden der Kabel an den System Panel Header.
 
Kaputt gegangen ist mir noch nichts, Missgeschicke trotzdem passiert. Bei der Grafikkarte den Stromanschluss vergessen z. B.

Unangenehm war, als ich für einen Freund den PC zusammen gebaut hatte und der sich nicht anschalten ließ. Da es um ein paar Hundert Euro ging, war ich kurz aufgeregt. Dann hab ich mir das Netzteil angeschaut. Nachdem ich zwischen I bzw. 0 die richtige Einstellung gefunden hatte, fuhr der PC hoch. Und ich war erleichtert :D
 
Der Nikolaus PC bekommt eine 2/10 von mir, dem ganzen RGB Gedöns kann ich nichts mehr abgewinnen.

Mein größter Fauxpas ist tatsächlich schon über 20 Jahre her, den ersten Aldi PC als quasi diy Kiste versucht aufzurüsten.

Als 10/100Mbit RJ45 der neueste Scheiß am Markt war, hatte ich die PCI Karte dazu in den ISA geprügelt. War ja logisch, da die zuvor verbaute Koax-Karte ja auch dort verbaut war 😊.
Platz nach hinten war genug da, aber die Kontakte an der PCI Karte waren dezent verkratzt.

Teurer Lerneffekt damals als armer Schüler, seitdem ist aber nie wieder was größeres passiert.
 
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Der einzige Nachteil an einem Fertig-PC:
Die begrenzte Garantiezeit von 2 Jahren, obwohl die Komponenten in der Regel je nach Teil bis zu 10 Jahren Garantie haben laut dem Hersteller.

Andernfalls spricht nichts dagegen. Selbst der kleine Aufpreis den PC nicht bauen zu missen, in der Regel um die 50€, empfinde ich als okay.
 
Fails: Für ein System für die Verwandtschaft mit damals frisch veröffentlichter Ryzen Gen3 Plattform gleich drei Mainboards bestellt, weil ich in der Tabelle mit dem CPUless-Biosupdate verrutscht war und mit dem werkseitig installiertenm Bios nada bootete. Tut mir heute noch etwas leid für den armen Postler, aber auf diese Amd Leihcpus zum Biosupdate hatte ich dann doch keinen Nerv ;-)
 
Anfang der 90er hat sich mal ein Diskettenlaufwerk (mein letztes 5,25") buchstäblich in Rauch aufgelöst, wobei das wohl einfach Pech war. Genau wie die Festplatte, die wenige Tage später die spanabhebende Datenverarbeitung geprobt hat - Headcrash. Ich habe dann glaube ich für 800 DM eine neue mit 320 MB gekauft.
 
Der PC aus dem Gewinnspiel wurde absolut akkurat gebaut. Dafür ist mir das generelle Erscheinungsbild (Design) zu steril. Es fehlt ihm einfach an Charakter.
 
Hatte mal vergessen, vom CPU Kühler den Schutz abzuzuiehen. Das war so eine durchsichtige Folie auf der Kontaktplatte. Hatte mich gewundert warum die CPU immer so warm wurde
 
Am PC zu basteln ist für mich ne Hassliebe. Ich liebe es grundsätzlich aber beim Zusammenbau könnte ich das eine oder andere mal schon die Geduld verlieren (PCIe-Slot Auswurfhebel an dem man fast nicht mehr rankommt und man ein Problem hat wenn er abbricht) und deswegen hasse ich es auch ein bisschen.
 
Wenn ich bei Null anfangen würde und bei einem Komplett-PC alle meine Wunschteile zur Wahl hätte und es kaum Aufpreis gäbe, würde ich mir das Teil zusammengebaut kaufen.

In der Praxis kauft man die Teile auf unterschiedlichen Seiten, je nach Bestpreis. Danach gibt es nur noch vereinzelte Upgrades. Einschicken wäre viel zu aufwändig und teuer.
 
Bei meinem eigenen PC verbaue ich die Komponenten selbst, da ich spezifische Sonderwünsche habe, die sich sonst nicht zu einem vertretbasren Preis realisieren lassen z.B. 60TB Speicherplatz im RAID6.
Und natürlich wird bei einem Upgrade einer Komponente (z.B. GPU) nicht immer der ganze PC getauscht. Manche Komponenten halten einfach deutlich länger als andere.

Für den normalen Durchschnittsuser, der kleinere Probleme nicht selbst beheben kann bzw. sich nicht herumärgern will empfehle ich jedoch stark den Kauf von OEM PCs, am Besten gleich noch mit Garantiepaket.
 
Ich baue seit sicher 20 Jahren die Rechner selber, schon allein um genau zu wissen, was alles verbaut ist. Wie bei so einigen hier war mein erster eigener PC ein Fertig-PC, der dann aufgelistet werden musste, um spielen zu können. Ich erinnere mich daran, die Festplatte gegen damals gigantische 12GB ausgetauscht zu haben, um überhaupt Baldur's Gate spielen zu können.

Das erste Misgeschick meiner Computer-Karriere war wohl das Himmeln eines C=64: Den konnte man durch Brücken zweier Pins des Userport resetten. Dafür hab es auch Einstecktlösungen, aber sowas hatte ich damals nicht. Also habe ich es mit Draht versucht und die falschen Pins gebrückt. Der C=64 musste zur Reperatur und kann nur ganz vielen gesockelten Chips wieder zurück...

Und das zweite Mißgeschick: ich hatte eine R9 270X, die im Gehäuse immer extrem warm wurde. Also habe ich die Seitenwand offen gelassen. Das reichte im Sommer nicht, also stellte ich einen 140mm-Lüfter hochkant auf das Netzteil, der da Luft auf die Grafikkarte blies. Obwohl der nicht fest geschraubt war und nur da lose rumstand funktionierte das Recht gut.
Also habe ich den an der Seitenwand angeschraubt. Den Rechner eingeschaltet um zu sehen, ob alles läuft, was es auch tat.
Gut, also Seitenwand wieder ans Gehäuse, und ein hässliches Geräusch sagte mir, dass das Gehäuse-Lüfter-Kabel mit dem Grafikkarten-Lüfter eine heftige Begegnung ausfochten. Das Kabel gewann, der Lüfter verlor einen Flügel und eierte fortan Recht beleidigt vor sich hin.
Gut, die R9 270X hatte ich für kleines Geld gebraucht gekauft, da war die Hemmschwelle nicht hoch, also baute ich den Kühler ab und bestellte in den Weiten des Internets Ersatz.
Mir den neuen Lüftern läuft die Karte bis heute...
 
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Ich bastel nicht mehr gerne. Eig. nervt mich alles am PC bauen. Ich mach das eig. nur so weil das günstiger ist und ich halt weiß was drinnen ist, Upgrades zumindest ein bisschen planen kann und mich nicht auf irgend einen OEM beim Support verlassen will.

Ich komm gut klar und geht auch alles schnell genug, (Ich mach das halt auch schon ne Weile) aber ich muss an meinem PC zum Glück quasi nie basteln. (weder Hardware noch Software)
 
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1992 waren bei mir die "Computer" schon offen im Schrank verbaut, einfach durchs Studium und die Rumbaselei.
Und das halte ich bis heute so, einzige Ausnahme war 1999 bis 2003, wo ich praktisch alle paar Wochen durch verschiedenste Gehäuse und deren Umbauten die Hardware immer mit umzog.
Damals war ich auf Messen unterwegs um meine Gehäusekreationen auszustellen, praktisch waren sie dann im er auch gleich für wahnsinnig gutes Geld weggekauft.

Ich bin der Typ, nix sehen, nix höhren und massig aufgeräutem Platz ohne BlingBling.
Mein aktuell 7800x3d samt 4080s erkennt man nur am Bildschirm das er läuft, auch unter vollast, so solls sein.
 
Den ersten PC für die Schule zirka 2005 bekommen. War ein fertiger PC von einem lokalen Händler. Da die Kiste schnell zu langsam wurde für diverse Spiele habe ich mich im jungen Alter bereits mit Hardware und Selbstbau beschäftigt. Vom ersten Azubi Gehalt habe ich mir dann erstmalig einen komplett neuen PC selbst zusammengebaut. Während des Studiums habe ich viel mit gebrauchter Hardware gearbeitet und den einen oder anderen PC im Bekamntenkreis gebaut. Nach dem Berufseinstieg bin ich dann auf Konsole umgestiegen, weswegen einige Jahre Hardware und PC Bau gar kein Thema war. Letztes Jahr hat es allerdings wieder in den Fingern geguckt. Konsolen sind einfach limitiert und langweilig geworden. Deswegen wieder ein komplette neues System gebaut und ich bereue es nicht. Nächstes Jahr gibt es wahrscheinlich ein GPU Upgrade. Vielleicht die erste Nvidia nach 20 Jahren.
 
Interessant, dass so viele das Verlegen der Kabel als nervig empfinden. Ich mein, ist doch so ziemlich das einzige, wo man noch halbwegs selber was "tun" muss. Der Rest ist ja idR. nur noch (teures) Lego.

Ich finds z.B. geil, wenn ich später ein sauberes Ergebnis erzielt habe. Unter dem Vorsatz hab ich auch meine erste Hardtube-Wakü gebaut. Ist nicht perfekt geworden, bin nach der ganzen Fuddelei aber immer noch happy damit.

Hier hab ich allerdings auch etwas geschummelt, die Kabel sind gekauft (also auch nur teures Lego). "Früher" hab ich die auch noch selber gesleevt.🙂‍↕️
 

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Ausser dass ich einen gefühlt langen Kampf mit den "Verschlüssen" der Seitenteile meines Fractal Meshify hatte, gibt es da nicht viel. Hat was gedauert bis ich geschnallt hatte, dass man an den "Verschlüssen" einfach die Seitenteile aus dem Gehäuse zieht.
Ansonsten hat mir 2011 mein Kater (er war wohl der Meinung ich spiele zuviel Everquest 2) an die Seite meines Gehäuses gepieselt und zwar durch die seitl. Lüfteröffnung bis aufs Mainboard. War ne hübsche Sauerei, aber zum Glück ohne Kurzschluss.
 
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Der Fluch sind bekloppte CPU-Kühler-Montage-Mechanismen wie beim Dark Rock Pro 4 und dieser schei* 8 PIN CPU Power Kabel an dem man beim an- und abstöpseln rumfummeln muss. Sonst geht eigentlich der Rest voll klar.
 
Snake-G-Town schrieb:
Der einzige Nachteil an einem Fertig-PC:
Die begrenzte Garantiezeit von 2 Jahren, obwohl die Komponenten in der Regel je nach Teil bis zu 10 Jahren Garantie haben laut dem Hersteller.
Was hat bitte "nur" 2 Jahre Garantie, wenn jede Komponente 3+ hat?
SSDs: 5 Jahre, RAM: 10 Jahre, PSU: 6-10 Jahre, Lüfter/Kühler: 5 Jahre +...

Mal abgesehen, dass bei allen DIY PCs, vielleicht 14 Komponenten defekt waren (bei Lieferung, Montagsmodelle oder Eigenverschuldung, sind nach Jahren in Betrieb nur 2 SSDs, 2 Mainboards, 1 Netzteil, ca. 8 RAM Paare, 2 Grafikkarten, 4 CPUs (13xxx, 14xxx) und am häufigsten Lüfter, ausgefallen.
Auch nach 8 Jahren wardas PSU von BeQuiet! S8fort ersetzt, sogar Arctic Lüfter die so unfassbar preiswert sind, ist tauschen kein Problem.
 
Sehr schöne Geschichten. Seit 25 Jahren Baue ich meine PCs selbst zusammen. Bisher nie Probleme beim Einbau gehabt.
Aber schon 2 Netzteile die nach ein paar Jahren beim Einschalten mal geknallt haben und Gott sei dank den Rest des PCs nicht mitgenommen hatten.

Und dann noch ein sehr sehr ärgerliches Missgeschick nicht beim Bauen sondern beim späteren Wechseln einer Festplatte in meinem HTPC. Ich hatte vergessen, dass bei dem Mainboard die SATA Stecker eine AluWippe haben die die Stecker zusätzlich fixiert. Man muss die zusammendrücken damit man den Stecker lösen kann.
TJA und ich habe gezogen und mir auch nichts bei gedacht, dass es etwas schwerer ging, ist ja alles sehr eng und die Hand kommt nicht richtig ran, also fühlt sich das auch nur schwerer an....
Und dann hatte ich den SATA Sockel des Mainboards mit abgezogen :grr:
Und lies sich auch nicht wieder befestigen. Naja war noch ein weiterer Sockel frei, aber später für HDD 4 musste dann extra eine PCIe Erweiterungskarte dazu.
 
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