Ich baue seit sicher 20 Jahren die Rechner selber, schon allein um genau zu wissen, was alles verbaut ist. Wie bei so einigen hier war mein erster eigener PC ein Fertig-PC, der dann aufgelistet werden musste, um spielen zu können. Ich erinnere mich daran, die Festplatte gegen damals gigantische 12GB ausgetauscht zu haben, um überhaupt Baldur's Gate spielen zu können.
Das erste Misgeschick meiner Computer-Karriere war wohl das Himmeln eines C=64: Den konnte man durch Brücken zweier Pins des Userport resetten. Dafür hab es auch Einstecktlösungen, aber sowas hatte ich damals nicht. Also habe ich es mit Draht versucht und die falschen Pins gebrückt. Der C=64 musste zur Reperatur und kann nur ganz vielen gesockelten Chips wieder zurück...
Und das zweite Mißgeschick: ich hatte eine R9 270X, die im Gehäuse immer extrem warm wurde. Also habe ich die Seitenwand offen gelassen. Das reichte im Sommer nicht, also stellte ich einen 140mm-Lüfter hochkant auf das Netzteil, der da Luft auf die Grafikkarte blies. Obwohl der nicht fest geschraubt war und nur da lose rumstand funktionierte das Recht gut.
Also habe ich den an der Seitenwand angeschraubt. Den Rechner eingeschaltet um zu sehen, ob alles läuft, was es auch tat.
Gut, also Seitenwand wieder ans Gehäuse, und ein hässliches Geräusch sagte mir, dass das Gehäuse-Lüfter-Kabel mit dem Grafikkarten-Lüfter eine heftige Begegnung ausfochten. Das Kabel gewann, der Lüfter verlor einen Flügel und eierte fortan Recht beleidigt vor sich hin.
Gut, die R9 270X hatte ich für kleines Geld gebraucht gekauft, da war die Hemmschwelle nicht hoch, also baute ich den Kühler ab und bestellte in den Weiten des Internets Ersatz.
Mir den neuen Lüftern läuft die Karte bis heute...