Blackfirehawk schrieb:
Keiner Spielt competive mit Framegen
Natürlich unterscheidet sich ein BF oder CoD im competiven Gedanken von einem counterstrike..
Der fov wird aufgedreht für mehr periveres Sichtfeld auf den großen Karten während CS mehr CQC ist.
Der Grundgedanke mehr FPS = lower Input latency und Reaktionszeit bleibt trotzdem bestehen.
Unter 60fps 1% lows bekommst du übrigens Paketloss weil sowohl bei BF als auch CoD die eingehenden Server Pakete und deren Verarbeitung an die FPS gekoppelt sind
Es spielt keiner mit Framegen weils ja noch kaum/keine nennenswerte Games damit gibt.
Glaub mir, die Leute werden lieber mit 240fps Framegen spielen, als pure 60 FPS ohne.
Alleine schon weil die breite Masse am Ende mit Mittelklasse GPUs ausgestattet ist und es besser ist, einen bspw. 240Hz Monitor mit 3/4 Fakeframes aufzufüllen, als mit 60 FPS zu zocken.
Der Inputlag steht dabei nicht einmal mehr in einem relevanten Verhältnis zu dem Geruckel, was man mit 60 FPS erleben wird, wenn man ansonsten 240 gewohnt ist.
Hab das auch erst in Killing Floor 3 erlebt, ohne Framegen hat das so abartig geruckelt und mit Framegen dann schön butterweich. Übrigens auch vom Mouseinput "Gefühl" her.
Da hab ich die Grafik mal ohne Framegen runtergeschraubt um überhaupt auf 120 FPS zu kommen und dann wars immer noch nicht gut genug.
Bei einem Shooter sind saubere und weiche Animationen bedeutend wichtiger als der Input, bekommt man Beides ist es Optimal. Muss man aber eines auswählen, dann macht Framegen aktuell einen Pflicht Eindruck.
Wir reden halt nicht mehr von den Spiele Engines, die auch mit reinen 60 FPS sauber laufen, sondern von den Renderpipelines wo der Inputlag fast schon an letzter Stelle steht und erst nach dutzenden Grafiken verarbeitet wird, weshalb überhaupt erst sowas wie Nvidia Reflex nötig ist, weil der Basiswert in den meisten neuen Spielen im Input schon sicher 5 mal höher ist, als es damals noch unter DirectX 9.0 oder älter der Fall war.
Bspw. läuft auf meinem System ein CS 1.6 mit 90 FPS bedeutend flüssiger, als ein Counter Strike 2 mit 400 und Reflex, übrigens auch bezogen auf Inputlag.
Da liegt nämlich der Hund begraben. Wenn ich überleg damals in Overwatch gab es auch kein Reflex und man hat den Inputlag klar gespürt, trotzdem hat man sich daran gewöhnt und abgeliefert, trotzdem läufts mit Reflex besser.
Weil am Ende des Tages sind sogar 40 Ms Inputlag weniger spürbar, als der Unterschied zwischen 5 und 40 Millisekunden Ping im Netzwerk.
Edit:
Momentan dürfte auch außer der Call of Duty Engine kaum noch eine auf Inputlag fokussiert sein und das geht dann wieder am Ende auf Kosten der Grafikleistung.
Eine Sache die auch zu beachten gilt ist, dass Framegeneration nativ über einen Grafikchip grundsätzlich besser läuft und weniger Verzögerungen hat, als eine Zwischenbildberechnung auf einer CPU in einem Fernseher, die über sehr langsame Software abgewiegelt wird.
Ist beim Ton ja auch das exakt Gleiche.
Wir haben uns alle an das extrem langsame Windows und Software Audio gewöhnt, wo ganz klar Verzögerungen im Ton zu hören sind und dutzende Audioquellen einfach vollständig fehlen, die schon in den 90ern vorhanden waren, während es Heutzutage noch immer für Latenzfreie Produktion zwingend Linux und entsprechende Audio Treiber erfordert, die nativ auf der Soundkarte laufen und nicht über extrem langsame, dafür ungeeignete Prozessoren und Windows Software.
Dabei ist das Gehör das schnellste Sinnesorgan im menschlichen Körper und wir reden jetzt allen ernstes darüber, ob 20-30-40 ms Inputlag schlimm ist, während wir Töne hören, die weit über 100ms verzögert sind oder überhaupt nicht vorhanden.
Bestes Beispiel: