News Belgien erläutert: Warum Spiele mit Beuteboxen Glücksspiele sind

mfJade

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#2
Naja, dann gibts halt keine entsprechenden Spiele mehr für den kleinen belgischen Markt. Wie die indizierten Spiele bei uns. Geoblock rein und gut. Wenn allerdings die EU das Urteil ebenfalls übernimmt sieht das schon besser aus.

#DankeEA
 

Kettla

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#3
Das sind gute Nachrichten.

Ich hoffe, andere Länder, vor allem Deutschland, ziehen nach.
 
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#4
Gefordert wird [...] im Falle der Zuwiderhandlung Geld- und Gefängnisstrafen zu verhängen. [...] strafrechtliche Verfolgung zunächst der Anbieter, in einem zweiten Schritt aber auch die Verfolgung aller Personen, die am Betrieb der Spiele beteiligt sind. Entsprechende Anzeigen bereitet die Kommission bereits vor.
Wow, danke Belgien und viel Erfolg. :)
 

RAZORLIGHT

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#5
Und Deutschland ist immernoch die Stellungnahme die sie für Ende März angekündigt haben schuldig...

Wie verkommen dieses Land geworden ist, ist nicht mehr feierlich.
 
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#6
Belgien legt ja los wie die Feuerwehr :D

Gefällt mir aber. Diese Geschäftsmodelle sind zum Kotzen und nutzen Manipulation ohne Rücksicht auf die Kunden um sie auszupressen. Besonders wenn das an Minderjährige gelangt ist das höchst problematisch.

Hoffentlich ziehen andere Länder nach.
 

Unnu

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#7
Aua. Da hauen die Belgier mal voll drauf. Einmal Rundumschlag. Und das Ganze auch noch als Forschungsergebnisse.
Auch wenn das via Geolock erstmal gehandhabt werden kann, wenn das Schule macht in Europa, dann muss sich insbesondere EA sehr, sehr warm anziehen.
 

tOTT1

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#8
Hab mir immer schon an den Kopf gefasst, wenn ich gesehen habe, dass Minderjährige ihr ganzes Geld in ein Spiel stecken.

Dann müssten Spiele wie: LoL, Rocket League, etc. auch behandelt werden.
 

cor1

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#11
Belgien ist mir gerade äusserst sympathisch geworden. Jetzt soll bitte noch die EU gleich hinterherziehen und dann haben wir dieses unsägliche Krebsgeschwür "Beuteboxen" hoffentlich bald wieder los.
 
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#12
Da kann ich nur sagen alle Achtung. Die geschilderten Ergebnisse klingen für mich erstmal in höchstem Maße sinnvoll, nachvollziehbar und richtig.

allerdings sind die angebrachten Voraussetzungen sehr niedrig um als Glücksspiel durchzugehen und ich vermute dass jegliche Art von Belohnungssystem quasi da drunter fällt, wenn eine klare Progression dabei nicht gegeben ist, einschließlich sämtlicher Spiele die in irgend einer Art lootbasiert sind. Sprich jegliches ARPG das einen Onlinemodus hat wohl auch. Schließlich ist auch hier der Loot komplett Random und birgt einen Prestige-Wert.

Man nehme nur Path of Exile, das ich nach wie vor jederzeit als Musterbeispiel für ein gutes F2P-Spiel hernehmen würde:
Einige Items sind dort so unglaublich selten und damit auch im wert exorbitant, dass die meisten Spieler sowas noch nichtmal bei einem anderen Spieler gesehen haben. Solche Items zu haben birgt natürlich dann einen sehr hohen Prestige-Wert. Frage mich ob hier das ganze dann auch greift. Einen vom Spiel und Publisher gebotenen offiziellen Weg um an diese Items zu kommen indem man echtes Geld investiert, gibts allerdings nicht. Weder die zig verschiedenen Ingame-Währungen noch die Items selbst kann man für echtes Geld kaufen und die tatsächliche Ingame-Währung die man kaufen kann, kann nicht gehandelt werden sondern lediglich für Skins oder Features wie mehr platz im lager oder besondere Fächer genutzt werden. Ja auch für "Lootboxen" mit Skins drin aber diese kommen kurze zeit später in der Regel auch in den normalen direktverkauf.

Es gibt nur eine Ausnahme, wo man sagen könnte, Spieler haben durch den Einsatz von Echtgeld einen direkten Vorteil gegenüber jenen die nichts zahlen: neben den normalen Lager-Tabs gibt es die genannten Premium-Tabs und die bieten die Möglichkeit die Inhalte direkt auf Handelsplattformen öffentlich zu machen. (http://poe.trade und auf der Website von Path of Exile selbst) Das erleichtert das Handeln ungemein aber ist kostenlos eben nicht zu bekommen. Fällt denke ich aber erst ins Gewicht wenn man mal als fortgeschrittener Spieler zu bezeichnen ist und diese Premium-Tabs sind zum einen Dauerhaft und zum anderen nur einmalig zu bezahlen, 6 stück davon für 200 von der Ingame-Währung regulär - was 20$ entspricht.
Oder man upgraded für jeweils 15 Punkte die bestehenden normalen tabs, womit man für einmalig 5$ (50 punkte) schon 3 davon bekommen kann. Finde ich Fair und muss ja niemand machen.
 
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BOBderBAGGER

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#13
Besonders wenn das an Minderjährige gelangt ist das höchst problematisch.
dass Minderjährige ihr ganzes Geld in ein Spiel stecken.
EU weites Verbot von solchen "Features" in allen Produkten für Minderjährige
Wie immer bei der Diskussion werden die minderjährigen vorgeschoben.
Minderjährige können sich nur sehr schwer verschulden, richtig schlimm wird es wenn solche Sachen an sucht anfällige "Erwachsene" geraten, 1500€ im Dispo aber ein 10er Pack lootboxen geht immer. Diese Menschen sind übrigens auch diejenigen die für den Großteil der einnahmen durch solche Systeme verantwortlich sind.
 

tOTT1

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#15
Wie immer bei der Diskussion werden die minderjährigen vorgeschoben.
Minderjährige können sich nur sehr schwer verschulden, richtig schlimm wird es wenn solche Sachen an sucht anfällige Erwachsene geraten, 1500€ im Dispo aber ein 10er Pack lootboxen geht immer. Diese Erwachsenen sind übrigens auch diejenigen die für den Großteil der einnahmen durch solche Systeme verantwortlich sind.
Aber gegen das Glücksspiel für Erwachsene kannst du rechtlich schlechter vorgehen.
Jeder der über 18 Jahre alt ist, ist in Deutschland selbständig für sein Handeln verantwortlich.
 

Roche

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#16
Ich kaufe solche Spiele einfach nicht und fertig. Und wenn die Entwickler der Meinung sind, das zukünftig in jedes Spiel integrieren zu müssen, dann zock ich halt all die vielen Spiele, die ich bereits besitze nochmals durch.
Haben mir bisher Spaß gemacht und werden es auch wieder tun.
 

Kettla

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#17
Hab mir immer schon an den Kopf gefasst, wenn ich gesehen habe, dass Minderjährige ihr ganzes Geld in ein Spiel stecken.
Das geht doch mit 7 Jahren schon los bei den Kindern.

Vor allem wenn sie sich das von ihrem älteren Bruder abgucken.

Dann müssten Spiele wie: LoL, Rocket League, etc. auch behandelt werden.
Ich denke und hoffe, dass da alle Spiele auf die Liste kommen, die solch ein Mist anbieten.
 

cor1

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#18
Aber gegen das Glücksspiel für Erwachsene kannst du rechtlich schlechter vorgehen.
Jeder der über 18 Jahre alt ist, ist in Deutschland selbständig für sein Handeln verantwortlich.
Das stimmt aber so mal hinten und vorne nicht. In StGB § 284 steht, dass öffentlich veranstaltete Glückspiele verboten sind. Genau deswegen gibt es ja auch das sogenannte "Glücksspielmonopol" in Deutschland. Nach meinem Rechtsverständnis müsste also - FALLS Deutschland Beuteboxen tatsächlich irgendwann als "Glücksspiel" einstufen würde - die Publisher tatsächlich eine Lizenz erwerben, so absurd das nach heutiger Gesetzeslage auch klingen mag. Genau deswegen sind Online-Glücksspiele in Deutschland auch verboten.

Jetzt ist aber eben die Frage, ob Beuteboxen genau so bewertet werden.
 
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dienst

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#19
Das ist Mal eine Ansage. Ich bin gespannt, was da in Zukunft noch passiert. Jedenfalls scheinen die Publisher da nicht rechtzeitig eine Lobby aufgebaut zu haben.
 
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#20
Aber gegen das Glücksspiel für Erwachsene kannst du rechtlich schlechter vorgehen.
Jeder der über 18 Jahre alt ist, ist in Deutschland selbständig für sein Handeln verantwortlich.
Nein ist er nicht. Sonst wär es dir ja auch gestattet, diverse "Kräuter" anzubauen für den Eigenbedarf.
Mit Logik oder dergleichen braucht man hierbei nicht ansetzen.
 
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