Betrug auf Kleinanzeigen

sensaifail

Lt. Commander
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Sep. 2013
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Moin,
ich habe zuletzt ein Handy auf ebay kleinanzeigen erworben, der Verkäufer machte über Telefon einen relativ angenehmen Eindruck.
Ich hatte also Bezahlt (VK, ja jetzt weiß ich das ich lieber PayPal nutzen sollte) und erhielt die Mail mit der Bestätigung, das das Handy ankäme.... die lange Lieferzeit schob ich auf den Poststreik.... als das Handy nach zweieinhalb Wochen nicht da war rief ich an und gab noch eine Frist.... der Verkäufer beharrt seit jeher darauf, das es losgeschickt wurde. Der Bon wurde nach nachfragen nicht gefunden. Nun fühle ich mich über den Tisch gezogen.... ich erwarte morgen das 5. Telefonat....
Was kann ich da machen? gibt es eine Möglichkeit das Geld wieder zu bekommen?

Lg
 
Das war wohl Lehrgeld.

Was willst du da machen, natürlich könntest du da den Rechtsweg bestreiten, ob du das willst ....
 
Versand (von Consumer zu Consumer) ist Sache des Käufers. Ich denke das du selbst schuld bist wenn du keinen versicherten Versand wolltest. Das weiß man vorher.

Und du hast auch keinen Käuferschutz. Bist also meiner Meinung nach echt am Arsch.

Denn kannst du nachweisen das er dich betrügt? Nein.

Dein Geld siehst du wohl nicht wieder. Meiner Meinung nach selbst schuld und auch ein Lehrgeld. Denn Ebay weist extra auf alles hin.

Ist auch BBG §447 bindend denk ich. (Der Versand)

Gruß

Ps: Keine Rechtsberatung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn unversicherter Versand ausgemacht war, hat er aber keinen Nachweis.
 
Der Bon wurde nach nachfragen nicht gefunden

Er muss schon nachweisen dass er es verschickt hat!

Das wäre doch so eine Lücke wo ein Anwalt stutzig werden könnte.

Das problem ist du weißt nicht ob er er wirklich getan hat oder nicht. Das ist am Schwierigsten, vielleicht hat er es, oder es ist wirklich verschollen, vielleicht hat er es nicht.

Normalerweise als legitimer verkäufer würde man einen Kassenzettel nicht einfach so zerbrösseln aber nicht alle sind von Anfang an wie sagt man das so schön, verkäufer.

Da vergessen einige schon nach dem abschicken die sorgfalt der Verpackung, Hauptsache das Geld ist da.
Ergänzung ()

Wenn unversicherter Versand ausgemacht war, hat er aber keinen Nachweis.

logo, dann nicht.
 
Eben. Ich denke der TE ist hier einfach am kürzeren Hebel.

Darf ich fragen um was für eine Summe es geht?
 
Joa gut, dachte sChon daas es darauf hinaus läuft.
Wird als lehrgeld abgestempelt und bei die akten gelegt......
waren 70 euronen (uuund jetzt kein "ddas ist zu viel fuer vk", den fehler hab ich auch grade seeeehr schmerzhaft feststellen müssen)
 
Der Verkaeufer muss es nunmal nachweisen. Auch bei unversichertem Versand. Das ist, buchstaeblich, sein Problem. Er kann sich nicht damit herauswinden, dass der Kaeufer unversicherten Versand wollte. Die Wahl des Versandes durch den Kaeufer entbindet nicht von der Nachweispflicht durch den Verkaeufer.

Wie man diesen Nachweis erbringen will, ist dem Verkaeufer ueberlassen, z.B. durch einen Zeugen...
 
DDM_Reaper20 schrieb:
Wie man diesen Nachweis erbringen will, ist dem Verkaeufer ueberlassen, z.B. durch einen Zeugen...

Ein Kumpel der dabei war und den Versand bestätigen kann. Für die meisten kein Problem so etwas zu organisieren :)
 
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