Blackscreen nach Bios Update

Nach Absprache mit Mindfactory und MSI habe ich meinen Rechner heute komplett eingeschickt.
Sie sehen es genau gleich sprich das das Bios jetzt korrupt ist bzw nicht richtig funktioniert.
Ein Mitarbeiter meinte per Mail das das Mainboard getauscht wird.
Sry aber viele Tipps sind so sinnlos weshalb ich nicht drauf einging.
Was hat irgendwelche Software oder Treiber mit dem Problem zu tun.
Beste war jemand der mir empfahl die Schrauben des Kühlers lockerer zu machen lol....Der Rechner lief 5 Monate ohne Probleme und nach dem Bios Update kommt die Katastrophe, was hat das jetzt im entferntesten mit dem Kühler zu tun..ernsthaft?
Es ist offensichtlich das das Bios Update das Mainboard zerschossen hat.
Ich schlage mich nicht mehr damit rum da es nicht meine Schuld ist und ich nicht mehr weiter weis.
Deshalb ging mein Rechner jetzt an Mindfactory zurück.
Mein einziger Fehler war es Perfektionist zu sein und immer die aktuellste Software (zB Bios)haben zu wollen.
Wenn man sein 10tes Bios Update in seinem Leben macht kommt man eben nicht darauf das es mal schief laufen könnte.
 
Andere für die Hilfe kritisieren, alles besser wissen und nicht in der Lage sein, ins Dos zu booten um das MB zu flashen...
Dann frag halt einfach nicht.
 
Ich wünsche dir viel Glück mit der Reparatur, aber das es nicht dein Verschulden ist, das wird bei MF denke ich anders gesehen. Denn der Nachweis, ob es ein Bedienfehler oder ein vorhandener Hardwarefehler war, wird schwer, und da die Hardware dann bei MF ist, bist du in der schlechteren Position. Würde mich freuen, wenn du uns darüber informierst, was dabei rausgekommen ist.
 
Ich muss in den ersten 6 Monaten der Gewährleistung gar nichts beweisen.
 
Steht nicht im Disclaimer jeweils drin wer bei einem schief gegangenen BIOS-Update haftet?...Mir war bisher immer so das man das IMMER auf eigene Gefahr macht, auch wenn es die richtige Datei ist.

Trotzdem viel Erfolg!
 
Berlinrider schrieb:
Steht nicht im Disclaimer jeweils drin wer bei einem schief gegangenen BIOS-Update haftet?...Mir war bisher immer so das man das IMMER auf eigene Gefahr macht, auch wenn es die richtige Datei ist.

Trotzdem viel Erfolg!

Wie auch immer, hab keine andere Möglichkeit gehabt als den Rechner einzuschicken.
Meiner Meinung nach ist MSI schuld, ich habe mit MFlash den vorgeschriebenen Weg korrekt ausgeführt.
Was kann ich für das ganze als Nutzer?
Ich habe nichts falsch gemacht.
Warum sollte man nicht das neuste Bios Update aufspielen wenn MSI oder sonst ein Mainboard Hersteller das neueste Update rausbringt.
Wenn man es korrekt installiert und es Probleme gibt kann man nicht einfach den Nutzer dafür verantwortlich machen.
 
Ein BIOS-Update kann grundsätzlich schief gehen. Wenn während des Updates der Strom ausgeht, kannst du die richtige Datei verwendet haben und alles richtig sein. Ist das Board dann platt, ist es deine Schuld.

Es wurde zu dem Thema genug diskutiert hier, wenn ich MF wäre würde ich die RMA ablehnen. Ich hoffe du hast nicht im Detail beschrieben was du gemacht hast und das die nicht-Funktionsfähigkeit mit einem BIOS-Update zusammenhängt. Und wenn doch dann hast du hoffentlich vorher geschaut ob BIOS Updates bei MSI von der Garantie abgedeckt sind.

Wie gesagt, BIOS-Updates sind m. E. immer eigenes Risiko.
 
Berlinrider schrieb:
Ein BIOS-Update kann grundsätzlich schief gehen. Wenn während des Updates der Strom ausgeht, kannst du die richtige Datei verwendet haben und alles richtig sein. Ist das Board dann platt, ist es deine Schuld.

Es wurde zu dem Thema genug diskutiert hier, wenn ich MF wäre würde ich die RMA ablehnen. Ich hoffe du hast nicht im Detail beschrieben was du gemacht hast und das die nicht-Funktionsfähigkeit mit einem BIOS-Update zusammenhängt. Und wenn doch dann hast du hoffentlich vorher geschaut ob BIOS Updates bei MSI von der Garantie abgedeckt sind.

Wie gesagt, BIOS-Updates sind m. E. immer eigenes Risiko.

Ich hatte im Vorfeld schon mit MSI telefoniert und man hat mir gesagt das man mir
für 25 € evtl das Bios/Mainboard reparieren könnte.
Sollte MSI das nicht können würde ich nichts zahlen müssen und ein neues Board bekommen.
Habe trotzdem den Weg gewählt es über Mindfactory zu klären.
Kann mir nicht vorstellen das Mindfactory auf den Mainboard Kosten sitzen bleibt.
Die schicken das halt bei MSI ein und bekommen ein neues.
Wenn MF nicht kulant ist bzw das nicht macht kaufe ich mir halt ein neues Mainboard und baue es ein, was solls.
Aber diesmal mit Sicherheit kein MSi Board.
 
StarAndi schrieb:
Ich hatte im Vorfeld schon mit MSI telefoniert und man hat mir gesagt das man mir
für 25 € evtl das Bios/Mainboard reparieren könnte.
Sollte MSI das nicht können würde ich nichts zahlen müssen und ein neues Board bekommen.
Das sollte kein Problem sein, MSI wird einfach den Bios Chip tauschen, da diese bei den neuen Mainboards gesockelt sind, geht das in 2. Minuten. Allerdings sind 25,00 Euro schon unverschämt, das Ganze ist ein sehr geringer Arbeitsaufwand. Den alten Bios Chips kann man ganz einfach rausziehen und einen neuen mit dem entsprechenden Bios wieder einstecken.

So ein Bios Chip mit entsprechender Version kostet im freien Handel ungefähr 9,00 Euro. MSI hat diese Bios Chips in der Reparatur sicherlich vorrätig und das kostet mit Sicherheit nochmals deutlich weniger. Ich vermute allerdings, dass man eher das Board gegen ein anderes [RMA] Mainboard austauschen wird!
 
Zotac2012 schrieb:
Das sollte kein Problem sein, MSI wird einfach den Bios Chip tauschen, da diese bei den neuen Mainboards gesockelt sind, geht das in 2. Minuten. Allerdings sind 25,00 Euro schon unverschämt, das Ganze ist ein sehr geringer Arbeitsaufwand. Den alten Bios Chips kann man ganz einfach rausziehen und einen neuen mit dem entsprechenden Bios wieder einstecken.

So ein Bios Chip mit entsprechender Version kostet im freien Handel ungefähr 9,00 Euro. MSI hat diese Bios Chips in der Reparatur sicherlich vorrätig und das kostet mit Sicherheit nochmals deutlich weniger. Ich vermute allerdings, dass man eher das Board gegen ein anderes [RMA] Mainboard austauschen wird!

Ich dachte bei meinem Board ist der Bios Chip so verbaut das man diesen nicht einfach wechseln kann.
Ach ich würde auch 100€ zahlen damit alles wieder läuft.
Hoffe nur das alles gut läuft, ist ja auch ein Risko so einen riesen Rechner per Post zu verschicken,
da kann ja alles mögliche kaputt gehen.
 
StarAndi schrieb:
Ich dachte bei meinem Board ist der Bios Chip so verbaut das man diesen nicht einfach wechseln kann.
Ach ich würde auch 100€ zahlen damit alles wieder läuft,
ich bin kein 16 jähriger Azubi wo jeden Cent umdrehen muss...
Hoffe nur das alles gut läuft, ist ja auch ein Risko so einen riesen Rechner per Post zu verschicken, da kannja alles mögliche kaputt gehen.
Verlötet ist nur der Bios-Sockel, ansonsten ist der Bios-Chip dort eingesteckt. Ich wollte auch nur sagen, so ein Bios Chip zu ersetzen ist relativ Easy und kommt schon mal des Öfteren vor, da bist Du nicht der Erste, dem so etwas passiert. Da gibt es andere Dinge auf dem MB, die sind wesentlich schwieriger zu reparieren und auch teurer! Ich hätte nur das MB versandt und nicht gleich den ganzen Rechner, minimiert das Risiko und ist kostengünstiger! :daumen:
 
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Das Board hat einen SOIC-8 Flashchip und keinen Sockel. MSI Boards haben aber fast immer einen JSPI1 Header (so auch dieses Board). Damit kann man den Chip relativ einfach via SPI Flasher extern flashen (z.B. mit einem RPi).
Das ist aber nicht mal nötig. Der Chip ist nachwievor unter DOS ansprechbar, mit AFUDOS und Flashrom. Man muss nur das 10MB Freedos Image auf einen USB Stick schreiben und die Dateien hinfügen. Gebootet werden kann der Stick über das Bootmenü (F8, F11...). Der Fehler ist in 10min erledigt.
 
Uridium schrieb:
Das Board hat einen SOIC-8 Flashchip und keinen Sockel. MSI Boards haben aber fast immer einen JSPI1 Header (so auch dieses Board). Damit kann man den Chip relativ einfach via SPI Flasher extern flashen (z.B. mit einem RPi).
Das ist aber nicht mal nötig. Der Chip ist nachwievor unter DOS ansprechbar, mit AFUDOS und Flashrom. Man muss nur das 10MB Freedos Image auf einen USB Stick schreiben und die Dateien hinfügen. Gebootet werden kann der Stick über das Bootmenü (F8, F11...). Der Fehler ist in 10min erledigt.

Ich habe es per DOS nicht geschafft, der Stick erschien nicht mal im Boot Menü unter F11.
Die Frage ist auch ob man bei diesem Board überhaupt abwärtskompatibel das Bios
auf eine ältere Version flashen kann, ich bezweifele das.
Wieso sollte es per DOS sicher funktionieren ein neues Bios aufzuspielen wenn es nicht über MFlash geht?
 
Wenn der Stick nicht erscheint, einen anderen USB Port und/oder anderen Stick ausprobieren. Es besteht aber durchaus die Möglichkeit, dass der USB Controller nicht mehr richtig initialisiert werden kann und aufgrund dessen nicht mehr erscheint. Aber ausprobieren würde ich es auf jeden Fall. Vielleicht kannst Du ja noch was einstellen im BIOS (ohne das CMOS danach zu löschen).

Unter DOS wird der Chip direkt angesprochen. Das geht unter Windows nicht. Dort wird die Kommunikation erst durch mehrere "Hände" gereicht bist es den Chip erreicht (Treiber, Hardware Abstraction Layer, Antivirussoftware, usw). Da kann, je nach System, niemand mehr sicherstellen, dass die Kommunikation einwandfrei ablaufen kann.

Im BIOS befinden sich mehrere Dateien. Zuallererst meist die core.dxe, das Hauptprogramm. Wird dieses ersetzt und die andere Dateien nicht (bei einem Teilflash) kann es zu schweren Inkompatibilitäten kommen, weil das Hauptprogramm die alten Dateien nicht versteht und missinterpretiert. Eine Abwärtskompatibilität ist nicht vorgesehen. Das kann eingetreten sein, muss aber nicht. Sieht aber so aus, weil Du ja bereits gesagt hast, die Hardwareauflistung spinnt jetzt. Und wenn der USB Port nicht mehr geht, wäre auch das ein Indiz dafür.

Wenn alle Stricke reißen, kannst Du einen RaspberryPI oder irgendeinen anderen SingleBoardComputer oder SPI Flasher zur Rettung heranziehen, sofern Du das in Erwägung ziehen willst. Brauchst halt nur die Kabel (6 oder 8 Stück). Die kann man selber herstellen (aus Litze, IC SockelPins und Schrumpfschlauch) oder direkt fertig kaufen. Die Flasher können den Chip extern (von außen) flashen. So machen die das bei MSI auch. Sieht im Heimsektor ungefähr so aus (Bilder unten).
 
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Uridium schrieb:
Wenn der Stick nicht erscheint, einen anderen USB Port und/oder anderen Stick ausprobieren. Es besteht aber durchaus die Möglichkeit, dass der USB Controller nicht mehr richtig initialisiert werden kann und aufgrund dessen nicht mehr erscheint. Aber ausprobieren würde ich es auf jeden Fall. Vielleicht kannst Du ja noch was einstellen im BIOS (ohne das CMOS danach zu löschen).

Unter DOS wird der Chip direkt angesprochen. Das geht unter Windows nicht. Dort wird die Kommunikation erst durch mehrere "Hände" gereicht bist es den Chip erreicht (Treiber, Hardware Abstraction Layer, Antivirussoftware, usw). Da kann, je nach System, niemand mehr sicherstellen, dass die Kommunikation einwandfrei ablaufen kann.

Im BIOS befinden sich mehrere Dateien. Zuallererst meist die core.dxe, das Hauptprogramm. Wird dieses ersetzt und die andere Dateien nicht (bei einem Teilflash) kann es zu schweren Inkompatibilitäten kommen, weil das Hauptprogramm die alten Dateien nicht versteht und missinterpretiert. Eine Abwärtskompatibilität ist nicht vorgesehen. Das kann eingetreten sein, muss aber nicht. Sieht aber so aus, weil Du ja bereits gesagt hast, die Hardwareauflistung spinnt jetzt. Und wenn der USB Port nicht mehr geht, wäre auch das ein Indiz dafür.

Wenn alle Stricke reißen, kannst Du einen RaspberryPI oder irgendeinen anderen SingleBoardComputer zur Rettung heranziehen, sofern Du das in Erwägung ziehen willst. Brauchst halt nur die Kabel (6 oder 8 Stück). Die kann man auch selber machen (aus Litze, IC SockelPins und Schrumpfschlauch). Der Raspberry kann den Chip extern (von außen) flashen. So machen die das bei MSI auch (mit einem SPI Flasher). Das sieht ungefähr so aus.

Ich habe den Rechner nicht mehr zum ausprobieren.
Du kennst dich mit dem Thema Bios wie es aussieht viel besser aus als ich und bestimmt auch
deutlich besser als die anderen welche in den Thread gepostet haben.
Mit meinem Wissen konnte ich das Problem nicht lösen und
darf jetzt gespannt sein wie Mindfactory reagiert.
Kann nur hoffen das sie mir das Mainboard austauschen,
wenn nicht werde ich ein neues kaufen müssen.
 
Update:

So, inzwischen ist mein Rechner wieder da, das Mainboard wurde von Mindfactory getauscht
und alles funktioniert wieder bestens.
Sie haben mir sogar das neuste Bios drauf gemacht.

Hatte anfangs Probleme da meine Windows Lizenz wegen dem Mainboard-Wechsel nicht aktiviert war.
Konnte die Lizenz mit den von den Windowsoptionen zum Freischalten jedoch auch nicht aktivieren da ich nie ein MS Konto gemacht habe und somit mein System nicht mit dem Konto verknüpft war.
Mindfactory hat jedoch bei Microsoft eine Fallnummer aufgemacht mit der ich den Windows-Key wieder für mein
System freischalten konnte. Haben mich sogar angerufen und wir konnten das Problem zusammen klären.

Insgesamt ein sehr guter Service von Mindfactory, ich bin begeistert.
Behebung des Problemes, Versand, Verpackung des Systems, Rückmeldungen etc alles war vorbildlich.
Sie haben sogar ein Forum wo man seinen Fall reinstellen kann (so habe ich es auch gemacht)
der dann von einem Mitarbeiter bearbeitet wird.
Kann auch nicht nachvollziehen wo die ganzen negativen Kritiken bei Mindfactory herkommen,
aber man sagt ja das negatives Feedback immer 10x öfter als positives weitergegeben wird.

PS:
@die User welche meinten, das ich auf jeden Fall selbst Schuld sei
und das Mainboard auf keinen Fall gewechselt wird etc
Erstens bin ich wie schon so oft gesagt nicht Schuld daran da ich den offiziellen Weg
für das Bios Update gegangen bin.
Zweitens ist euch klar das Mindfactory jetzt zwar etwas Mehrkosten durch das Mainboard, die Bearbeitung
Versandt etc hat, Sie jedoch mit mir langfristig einen sehr zufriedenen Kunden gewonnen haben der den Laden auch weiterempfehlen und auch weiter dort einkaufen wird(und ich habe dort knapp 2600€ liegen lassen)?
Denkt mal darüber nach ;)
 
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