"Böse USB-Sticks"

10hmbAir13

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Jedes USB-Gerät kann zur Waffe werden

Berliner Sicherheitsforscher haben einen neuartigen Angriff auf fremde PCs entwickelt. Alles, was einen USB-Stecker hat, kann ihn auslösen, ob Speicher-Stick, Tastatur oder Maus. Gegenwehr ist kaum möglich.

BerlinUSB-Geräte sind ein viel größeres Sicherheitsrisiko, als bisher allgemein angenommen wird. Ein spektakulärer Hack von Berliner Sicherheitsforschern zeigt: Sticks oder anderen USB-Geräten wie externen Tastaturen oder Webcams sollte niemand mehr trauen.

Zwei Mitarbeiter der Security Research Labs (SRLabs) haben eine ganze Familie von neuartigen Angriffen entwickelt, die sich eine Schwachstelle zunutze machen, die fast alle Geräte mit USB-Anschluss gemeinsam haben. Am kommenden Donnerstag werden sie ihre Forschungsergebnisse auf der Black-Hat-Konferenz in Las Vegas vorstellen. Zuvor haben sie „Zeit Online“ und dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) erklärt und gezeigt, wie ihre Angriffe funktionieren.

„Beim Thema Sicherheit und USB denkt jeder an Viren, die auf USB-Sticks abgelegt werden“, sagt Karsten Nohl, Leiter der SRLabs. „Und genau darum geht es hier nicht. Jedenfalls nicht darum, dass jemand auf dem Speicherchip des USB-Sticks einen Virus lädt und auf jemanden wartet, der dumm genug ist, da draufzuklicken. Wir reden hier von einem Angriff auf einen anderen Chip, der ebenso in jedem USB-Stick steckt, nämlich vom Controller-Chip.“

Der Controller-Chip ist so etwas wie der Übersetzer zwischen einem USB-Gerät und dem Computer, an den es angeschlossen wird. Zu diesem Chip gehört eine Firmware – eine Software, die Informationen unter anderem dazu enthält, zu welcher Geräteklasse ein Chip gehört.

http://www.handelsblatt.com/technol...sb-geraet-kann-zur-waffe-werden/10273566.html
 
AW: SanDisk Extreme Pro im Test

Ja, aber Artikel hat an einer Stelle einen dicken Fehler:
Toll, und wie sind die internen Kartenleser angeschlossen? Schauen wir doch mal in den Preisvergleich zu den internen Kartenleser und dort sehen wir: Schnittstelle: USB 3.0 (Pin Header) (25) USB 3.0 (Stecker Typ A) (3) USB 3.0 (28) USB 2.0 (53)

Upps, alles USB :evillol:

Man verlagert mit dem Tipp nur das Risiko vom Stick zu den Kartenlesern und da ist es egal ob intern oder extern, die hängen eigentlich alle an USB, außer den paar mit WLAN Anschluss! Bei den Sticks würde ich aber vor allem bei den gefakten aufpassen, denn da wird die FW ja sowieso schon manipuliert um eine größere Kapazität anzuzeigen und da diese meist von großen, gut organisierten Verbrecherbanden kommen, könnte da die Abteilung Hacking mit der Abteilung für Fake-HW enger zusammen arbeiten als manche denken.
 
AW: SanDisk Extreme Pro im Test

@Holt

Mit einer SD Karte kommst du nicht direkt an den USB Port und kannst somit keine Tastatur simulieren.
Falls man es schafft, die Firmware eines Speicherkartenlesers innerhalb eines Unternehmens zu manipulieren, dann dürfte schon eine andere Lücke in den Sicherheitsvorkehrungen aufgetreten sein.

Das schöne an USB Sticks in Unternehmen ist doch, dass diese so gerne in allen PCs gesteckt werden und wenn es hochkommt einmal der Virenscanner drüber laufen darf. Dieser findet aber keinen Schadcode innerhalb des Controller auf dem Stick.

Für die Konfiguration der Größe des Speichersticks gibt es MP Tools, die eine schöne einfache GUI haben und auf diversen Seiten zum Download stehen. Um Sticks mit fehlerhaften Größen zu produzieren, reichen die englisch Kenntnisse aus der Schule und es sind absolute keine Programmierkenntnisse erforderlich.


@jodd

Kannst du die Postings evtl. in einen eigenen Thread abtrennen?
Gab es die News eigentlich auf CB?
 
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