@prian Zustimmung!
Mit einer AIO-Wasserkühlung holt man sich zig mögliche Fehlerquellen ins Haus, die ein Luftkühler in einer vergleichbaren Preiskategorie nicht hat.
Das Gewicht eines Luftkühlers kann natürlich evtl. problematisch sein und ausladende RAM-Module sind evtl. auch im Weg, wenn das nicht der Fall ist hat man bei einem Luftkühler genau eine (oder bei 2 Lüftern eben 2) Sache die sich bewegt und der Rest ist simpelste Physik.
Eine Wasserkühlung braucht einen Kühlkörper, einen Radiator, Lüfter, eine Pumpe und die Flüssigkeit.
Ich hatte bisher in meinem Umfeld drei AIO-Wasserkühlungen, zweimal BeQuiet und einmal Corsair - beide BeQuiet hatten nach einer Zeit nicht mehr genügend Wasser im Kreislauf und sprotzten und gluckerten dann vor sich hin, die Pumpe der Corsair entwickelte von einem Tag auf den anderen absolut eklige Geräusche, die auch als Folterwerkzeug dienen könnten.
Kühlten alle auch nicht wirklich besser als eine Luftkühlung und leiser war es auch nicht, da ja der Radiator selbst natürlich auch Lüfter braucht. Allerdings zusätzlich noch mit Pumpengeräuschen.
Mittlerweile ist in beiden PCs (in einem war erst die Corsair, dann die Silentloop 240) ein stinknormaler Luftkühler und da ist klar, dass die auch in 10 Jahren ohne Probleme, Wartung oder ernsthafte Änderung der Geräuschkulisse so laufen könnten.
Klar, wenn man eine CPU oder GPU nutzt die auf natürlichem Wege nicht mit einem Luftkühler gekühlt werden kann, weil man nicht genug Kühlfläche an dem Teil platzieren kann, dann mag eine Kühlung mit Wasser und einem gigantischen - quasi vom Entstehungsort der Wärme ausgelagerten - Radiator klasse sein - aber für nen Wald- und Wiesen-Rechner sind kleine AIOs imho für's Gesäß.