Bericht CPU-Jubiläum: 20 Jahre AMD Athlon

so_oder_so

Lt. Commander
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Ich bin immernoch stolz auf meinen ersten Athlon damals - den Athlon XP 2400+ T-Bred B.
Und dazu erwischte ich auch noch eine Perle. :) Lief jahrelang so - bis er als Office-PC weitergegeben wurde. Darüber ärgere ich mich heute noch hey.

https://valid.x86.fr/show_oc.php?id=55979
 

akimann

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Mit einem Athlon II X2 240 (oder 220) hab ich meinen ersten Eigenbau PC gebaut. Jedenfalls hatte er 2,8 Ghz.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tulol

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Hatte zuletzt einen Pentium166MMX, dann rauchte das MB ab und was neues musste her.
Da war er dann also, mein erster AMD. Ein Athlon TB mit 1GHz im Sockel A.
Junge war das ein gigantischer Leistungssprung. 2000 war das, 64MB(glaube ich) RAM und Windows98.
War allerdings ein KomplettPC von Gateway2000, gekauft bei Vobis.
Drin war noch ne RivaTNT2. Meine erste 3D Graka. Es war also ein Sprung wie von einem Fahrrad auf einen Porsche 911turbo.
 

konkretor

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Warum genau hat man damals eigentlich den Slot ins Leben gerufen?
Passte der Cache beim P2/P3/K7 nicht auf nen Sockel drauf oder gabs noch andere Gründe?
Hätte man ja sicherlich mit nem größeren Sockel lösen können.

War einer der Hauptgründe. Die Cache Chips waren schon recht groß. Später gab es ja die selben CPUs auch für den Sockel. Da ging's dann wieder kleiner. Für Intel gab es Slot 1 auf Sockel 370 Adapter.

Der Slot A hatte leider ne sehr kurze Lebenszeit. Der Sockel A um so länger
 

cyberpirate

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Glückwunsch AMD. Habe auch seit über 20 Jahren immer einen AMD PC zu-hause gehabt. Aber immer nur als Arbeitsrechner. Der Gamer war immer ein Intel. Wobei es dieses mal eine Premiere gibt. Denn erstmals werde ich auch den Gamer von AMD zusammenbauen. Ich freue mich für AMD das wieder frischer Wind für Sie weht. Weiter hin viel Erfolg.
 

Pitt_G.

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Keine Ahnung warum es unbedingt diesen Slot brauchte, dass die K6 Reihe nicht tot war hat man ja bewiesen, deren L2 Cache war sogar mit in Chip und in nicht Desktop,Bereixhen wurden sie wohl noch lange eingesetzt,
Muss wohl ehr an Mainboardherstelleren und deren Chipsatz Anbindungen sowie der Cacheable Area gelgeben haben
 

Denniss

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Der K6-III war die erste CPU von AMD mit On-Die L2-Cache, quasi ein Testballon.
Der Athlon mit externem L2 musste raus in dem Jahr, eine weitere Verzögerung um den umzubauen konnte sich AMD damals nicht leisten.
 

Rodjkal

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Wie Dai6oro schon geschrieben hat, hat Intel einige Benchmarks "geschönt"
Das war damals eine hochspannende Zeit. Der Kampf um die 1 GHz :-). Da wurde mit allen Mitteln getrickst.
Ich habe mir dennoch den Spaß gemacht Intel zu schreiben. Nie was gehört.
Ursprünglich galt der Schadenersatz auch nur in den USA, aber ich dachte mir wegen 15 USD wird doch ein Weltkonzern nicht rummachen.
... Falsch gedacht
 

Herdware

Fleet Admiral
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War einer der Hauptgründe. Die Cache Chips waren schon recht groß.
Ja. Die externen Cache-Chips waren der Grund für die Slot-CPUs. Die liefen in der Regel mit halbem CPU-Takt.

Ziemlich schnell wurden die Caches aber aus Performance- und Kostengründen doch wieder in die CPUs integriert und auf den späteren Slot-Modulen befanden sich dann nur noch die CPU (und ein bisschen passives "Hühnerfutter"). Deshalb wurde wieder auf Sockel zurückgewechselt.

Interessanterweise kommen jetzt gerade wieder CPU-"Module" mit mehreren, verhältnismäßig kleinen Chips/Chipletts auf, weil die sich günstiger herstellen lassen als einzelne große Chips (bessere Ausbeute auf den Wafern) und diverse, inzwischen in die CPUs integrierte Chipsatzfunktionen wie PCIe-Controller usw., so auch in einem gröberen Herstellungsprozess als die eigentliche CPU gefertigt werden können.
Und AMD ist bei dieser Entwicklung ganz vorn dabei. Die kommenden Ryzen 3000 (und Threadripper/Epyc schon länger) sind in gewisser Weise eine Art Wiedergeburt der alten Slot-CPU-Module.
 

andi_sco

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Intel hatte damals bei einem Benchmark betrogen und hat sich dann darauf geeinigt Jahre später P4 Besitzern 15$ Schadenersatz zu zahlen.

https://winfuture.de/news,84360.html
Darüber hinaus wurden nach diesen Informationen auch die Tests mit dem Tool Webmark 2001 zugunsten des Pentium 4 beeinflusst. Diese Benchmark-Software wurde von Intel selbst entwickelt.
Ach deswegen will intel neue Benchmarks, die näher an der Realität liegen :D :D :daumen:
Ergänzung ()

...
Ursprünglich galt der Schadenersatz auch nur in den USA, aber ich dachte mir wegen 15 USD wird doch ein Weltkonzern nicht rummachen.
... Falsch gedacht
Die wussten genau, das einer wegen 15$ nicht nochmal extra klagen wird
 

d2boxSteve

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Ich hatte damals einen Dual Athlon 2400 MP auf nem Tyan Board. Damals gabs zwar quasi noch nix mit Multithreads aber Quake hat die OpenGL Berechnung in nem eigenen Thread gemacht.
Alter, mit der nVidia Riva TNT ist das damals gerannt wie Hölle auf Max Details :=)

https://www.tecchannel.de/a/test-amd-palomino-athlon-mp,401669,5
 

Odysseus277

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Ich hatte mir damals einen Athlon mit 700 MHz auf Slot A geleistet.
Ich weiß heute gar nicht mehr, wie ich das damals als Schüler bezahlen konnte... ^^

Davor auch schon einen Am386 40 MHz, einen Am5x86 133 MHz und einen K6-2. Zwischendurch auch mal einen Pentium 166 MMX und sogar mal einen Celeron auf "Sockel 370" oder so ähnlich.

Das Slot-A-System mit dem Ur-Athlon hatte ich nicht so lange. Konnte das zu einem fairen Preis an einen Nachbarn verkaufen und stieg auf Sockel A mit einem 1000 MHz Thunderbird um. Den konnte man später dann auf einen Athlon XP aufrüsten.

2004 bin ich dann auf eines der frühen Notebooks mit Intel (buuuh!^^) Centrino umgestiegen. Mann, ich hatte echt ein schlechtes Gewissen. :D
2008 dann wieder AMD mit Einen Athlon 64 X2 5000+, der 2009 noch zu einem Phenom II X4 aufgerüstet wurde. Den hatte ich echt lange - bis 2015.
 

Nozuka

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AMD Athlon 64 X2, 4200+ in 2006 war mein erster und letzter AMD prozi. Dualcore :)

Der war mit 525.- CHF ziemlich teuer.

Paar Jahre später wurde es dann ein:
Intel Core 2 Quad Q9550, Quad Core, 2.83 GHz
war mit 399.- CHF sogar einiges günstiger ;)

13 Jahre später gibts wohl im Juli wieder mal eine AMD CPU bei mir.
 

yahlov

Ensign
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Mein erster Athlon war der TBird 1100B. Danach kamen Barton 2500+, Athlon 64 SingleCore, 64X2, Phenom X2, X4 und aktuell ein Raven Ridge 2200U im Notebook.
Die Modellnummern der Ahtlon 64 und Phenoms fallen mir leider nicht mehr ein. Seit 2011 nutze ich allerdings nur Intel in Desk PCs. Für nächstes Jahr ist dann ein Ryzen System geplant.
bei mir siehts ähnlich aus.
was genau meine erste CPU war weiss ich gar nicht mehr genau, das rund 30 jahre her ist.
irgendwas mit 233-266 mhz, glaube aber noch intel.

Meinen ersten eigenen PC, an dem ich also auch basteln und modden durfte, war sockel 462 thunderbird, aber noch kein GHz.
man wie ich mir das damals gewünscht habe, das war so eine magische zahl/grenze die man gerne überschritten hätte

Viele Taschengeldsparen später ging dieser Traum dann Schrittweise mit einem T-bred 1700+ in erfüllung.
Dann upgraade von VIA auf nFroce2 (DFI) und dann nochmal viel sparen auf einen Barton 2600+.
Leider hab ich es nie geschafft die FSB400 stabil zu overclocken, egal mit welcher methode.

Danach ging es mit der Entwicklung von CPU und Chipsätze verhältnissmäßig rasch weiter.
Ziemlich bald (zumindest aus heutiger Sicht) lohnte sich das "upgraden" nicht mehr, sondern sparte auf ganze Bundles.

zB waren dann die ersten x64 die schon einiges mehr Leistung hatten.
Die ersten DualCore einfach nur EPIC!
Keine Freezes mehr, Multitasking im wahrsten Sinne... Man konnte surfen, office und film schaun auf einmal.
DER WAHNSINN!

Das war natürlich VIEL TEURER und somit war dass dann auch die Zeit wo ich mit lahmen PCs 4-5 Jahre verbringen musste.

Heute mit Mitte 30 kaufe ich nur mehr ganze PCs, das basteln wäre zwar noch lustig, aber die Komponenten einzeln zu kaufen lohnt eigentlich nicht mehr.

Derzeit ein i7-6700 der jetzt noch eine Weile bis zum Ryzen3k halten muss.
Ich freu mich schon wieder einen AMD "unter der Haube" zu haben.
 
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