Creative Recon 3D

Maverickunna

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Als Creative fan aus den alten Tagen bin ich gewissermaßen subjektiv voreingenommen und natürlich schwer polarisiert. Daher suche ich ein paar Meinungen, die vielleicht meine Meinung bestätigen oder gar wiederlegen können...

Ich habe mich vor 2 Tagen entschieden meine 10 Finger nicht vom glänzenden Umkarton der Creative SB Recon 3D zu nehmen und es samt Inhalt zur Kasse zu tragen... :evillol:

Kurze Geschichte meiner Creative Ära:
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Aus vielerlei Beiträgen kann ich lediglich den Vergleich zur Onboard-Sound vs. Recon3D bzw. zu den X-Fi Modellen nachlesen, jedoch ist mir in den letzten Jahren weder das Eine, noch das Andere zu Ohren gekommen um es zu vergleichen.
Onboard-Sound kam mir schon seit der Creative SB-Live! nicht mehr in den Sinn, da die Qualität, die aus den Onboard AC97 Chips gequält wurde nicht im Geringsten annehmbar war. :mad:
Getreu der Erscheinungsreihenfolge bin ich den Creative Serien SB-Live!, Audigy (1), und anschließend der X-Fi Serie treu gebleiben. Mit dem Umstieg auf Windows Vista begann die Misere!
Die Creative X-Fi Treiber verlohren den Zugriff auf die Hardware via Direct3D. Lösungen wie Alchemy kamen nach und nach, brachten aber wieder neue Probleme und Bugs mit sich.
Bei der Nutzung von Alchemy schaltete sich nach wenigen Minuten meist mitten im Gespräch der Mic-Eingang ab bei der Nutzung von TeamSpeak hat man es bemerkt.
Ebenso gab es mit dem MMORPG "Lord of the rings online" in kurzen Abständen immer wieder Blue-Screens bis man auf "Software berechnung" (Vorher Hardware Decodierung) umgestellt hat.
Als dann auch noch die Clinkenstecker ausleierten und einen Wackelkontakt bekamen war die Ära X-Fi (PCI) in meinem PC zu ende.
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Bis vorgestern Tat aufgrund des Defekts an der X-Fi nur noch eine SB Audigy SE Dienst in meinem PC was aufgrund der alten Treiber immer wieder zu Problemen führte und Qualitativ der X-Fi Serie definitv zu schlechteren Soundergebnissen geführt hatte. (Aber immer noch besser als das übersteuerte Bass-Gerumpel aus der Onboard.)
Jetzt lebe ich seit etwa 3 Jahren mit der "Übergangslösung" und habe mich an den Sound sehr gewöhnt.

Die Recon 3D (PCI-Express) hatte logischerweise einen Tonqualitativen Vorsprung gegenüber der Audigy (PCI) zur Folge, aber auch (was mir sehr seltsam erscheint)
einen gewaltigen Gesamtperformancegewinn bei allen Spielen!
Als Fazit habe ich etwa einen subjektiven Gewinn von etwa 5-10% ausgemacht, trotz beigeschalteter Effekte wie "Crystalizer" und "Bass verstärkung".
Die Framedrops sind ausgeblieben und auch gefühlte Micro-Ruckler sind verschwunden. :freaky:

In meinem PC schlummert
Core I5 2500K mit overclockten 3800 MHz
G.Skill 8 GByte Ram
Gigabyte P67 Board
Gigabyte GTX 560 TI SOC 950 MHz
OCZ Vertex 4 128 GB SSD
System: Windows 7
Spiele Auflösung: 1920x1080

Jedoch musste ich bei Spielen wie Battlefield 3 und Crysis 2 (DX11 & High Resolution Pack)
immer wieder Mouse-Lags und Ruckeln in Kauf nehmen.

Beide Spiele zeigen eine bessere Gesamtperformace und spielen sich subjektiv besser.
Gibt es eine logische Erklärung dafür z.B. PCI vs. PCIe?
Bin ich so subjektiv beeinflusst oder ist der so schlecht bewertete SoundCore3D Quad Prozessor auf der Recon3D doch so Performance entlastend?

Kann jemand meine Erfahrungen teilen im Umstieg von einer PCI auf eine PCIe Soundkarte bzw. von Onboard auf die Recon3D?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin ebenfalls von Onboard auf die Recon3D umgestiegen. Der Grund war aber, dass die Buchse am Board schlechter verarbeitet war, als die auf der Recon; also es war immer wieder sporadisch das nerviges Brumm-Geräusch zu hören. Bei nem Preis von 50 Euro braucht man auch nicht lange überlegen, um sich für die Recon zu entscheiden. Gerade in Spielen mit EAX-Unterstützung macht ne Creative durchaus Sinn, um die Performance geringfügig zu verbessern. Aber ob man es letztendlich merkt, ist unwahrscheinlich.
Die Software wurde gegenüber der X-Fi deutlich verbessert, also aus meiner Sicht die beste Karte, besonders für Spiele. Diese ganzen "Special-Effekte", wie Crystalizer, und schlag mich tot, nutze ich jedoch nicht, da solche Spielereien eher den Sound verzerren, als zu verbessern...
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Sound in der Frostbite Engine (BF3) wird in Software von einem Core der CPU abgearbeitet, von der Leistung komplett wurscht ob du eine Creative oder den onboard Sound nutzt.
Die Verbesserung im Sound ist rein den besseren DACS auf der Creative zu verdanken.

Sag danke zu den Konsolen.

Ich hab immer noch meine eXtreme Music (PCI) drinnen und bin vor 1 Monat auf den Daniel K Treiber umgestiegen weils mir immer wieder 1 mal pro Woche den aktuellen Creative Treiber rausgehauen hat.
 
sasdensas schrieb:
Gerade in Spielen mit EAX-Unterstützung macht ne Creative durchaus Sinn, um die Performance geringfügig zu verbessern. Aber ob man es letztendlich merkt, ist unwahrscheinlich.

Auch nicht mehr Wirklich. Die Recons überlassen das EAX auch nur noch der CPU. Ist also eine Software angelegenheit. Wenn man den auch die Lizenzen für EAX hat ;)

Schliese mich deiner Meinung aber an, das man es nicht merken würde. Vlt. mit einer X-Fi in Verbindung mit einem 1 Kerner. Die alten X-Fi haben mehr Hardwareseitig berechnet wie jetzt die neuen Recons. Aber in Zeiten von Qadcore!?
 
Ein Punkt der für Soundkarten spricht, ist die Möglichkeit für Surround Sound auf Stereo Kopfhörern, der gut und besser als die dedizierten schwachen 5.1 Headsets funktioniert.
 
Also das verschwinden des Soundkartentreibers auf der Audigy konnte ich auch verzeichnen wenn ich die Creative Treiber benutzt habe.
Der Vorteil der Audigy (1) war, dass Windows 7 bereits Treiber mit lieferte und duch Windows Update auch erneuerte.
Danach hatte ich keine Probleme mehr mit dem Treiber, keine verwindende Soundkarte etc.

Meine Vermutung ging in Richtung Kompatiblität zur alten Hardware, um genau zu sein, den alten PCI Port.
Ich würde es als gefährliches Halbwissen meinerseits bezeichnen, da ich die Unterschiede zum PCIe 1X nicht mehr verfolgt habe.
Aber:
Die alte Soundkarte lauscht auf dem PCI Port auf einen IRQ und wartet darauf angesprochen zu werden. IRQ Sharing hin oder her. Danach verarbeitet die SB Karte die Signale und sendet sie an die eigenen Schnittstellen.
Da es sich nur im Micro-Ruckler handelt, und nicht um eine höhrere Framerate bzw um Mouse-Lags, war die Vermutung meinerseits, dass der PCIe die Signale unterbrechungsfreier und schneller an die Soundkarte sendet und dadurch das Spiel (Bild und ton syncronisiert) flüssiger läuft. (Bild hält nicht für ein paar Millisekunden an bis der Ton ausgegeben wurde - Meine Theorie).

Daher wäre es interessant zu hören wie der Umstieg z.B. auf eine X-Fi PCIe variante auch solche subjektiven Änderungen ausgelöst hat.
Die X-Fi soll einen besseren und natürlicheren Klang produzieren als die Recon3D mit ihrem Sound-Prozessor.
Ich kann leider nur die Audigy vergleichen und die klingt recht dünn und dumpf gegenüber der Recon 3D
Zu meinem Inventar gehört ein nettes Sennheiser PC330, was ohne Bass-Vibra und ohne 5.1 auskommt und nur Stereo liefert. Mein altes Medusa 5.1 hab ich aufgrund der schlechten Hochton-Wiedergabe "in die Ecke gefeuert".
Gerade beim Crystalizer kann das Sennheiser seine Qualität ausspielen.
Die weichen Bässe klingen angenehm und die Hochtöner geben den überarbeiten Klang aus dem Crystalizer klirrfrei wieder.
Ein extremes Gegenstück zu dem Misratenen Sound auf Rock im Park 2012 bei der Band Soundgarden, als die Hochtöne so klirrten dass man sich die Ohren verschließen musste.
:mad:

Daher würde ich furchtbar gerne einen Vergleich haben
1. X-Fi VS. Recon 3D Klangqualität bei guten Lautsprechern
2. PCIe Soundkarte (X-Fi oder Recon 3D) Vs. PCI Soundkarte in Sachen Performance
Flüssigkeit.

Edit:
Der Eintrag auf Wikipedia würde erklären warum die Microruckler ausbleiben und gehen in Richtung meiner Theorie, dass bei einer PCI Soundkarte das Bild kurz stockt bis der Sound ausgegeben wurde:

"...PCIe ist im Vergleich zum parallelen PCI-Bus kein geteiltes (shared) Bus-System, sondern eine separate serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Einzelne Komponenten werden über Switches verbunden. Diese ermöglichen es, direkte Verbindungen zwischen einzelnen PCIe-Geräten herzustellen, so dass die Kommunikation einzelner Geräte untereinander die erreichbare Datenrate anderer Geräte nicht beeinflusst."

"... Sämtliche Daten, die zwischen PCIe-Geräten übertragen werden, werden gemischt über diese Leitungen übertragen, im Gegensatz zu PCI gibt es also keine eigenen Leitungen mehr für die Signalisierung von Interrupts. Da das serielle Protokoll jedoch nicht angehalten werden kann, ergibt sich eine etwas höhere und auch schwankende Interruptlatenz als bei klassischem PCI mit dedizierten Interruptleitungen."

= Soundsignale gehen ohne Unterbrechung anderer Prozesse zur Soundkarte und werden da verarbeitet, wogegen sich der alte PCI-Port noch hinter andere Signale einreihen und auf Verarbeitung warten muss (Datenverkehr von der Southbridge
z.B. Signale von der Onboard-LAN Karte)...
 
Zuletzt bearbeitet:
PCI arbeitet immer Sequentiell und teilt sich leider nicht nur mit einem anderen PCI Steckplatz den Bus, sondern auch mit den ganzen Onboard Geräten und USB.

Das ist z.B. der Standard Universal PCI to USB Host Controller.
Oder der Buffalo WLI2-PCI-G54 Wireless LAN Adapter .

Das sind alles Onboard geräte die den 32 Bit PCI Bus nutzen, der mit 66 MHz Taktgeber seine Daten zur CPU weiterleitet. Es gibt auch nur diesen einen Bus auf dem Mainboard. Wogegen bei PCIe jeweils eine oder mehrere "Lanes" an die jeweiligen Geräte direkt angeschlossen sind.
PCIe 1x /4x/8x/16x für die jeweiligen Laneanzahl der Slots.
Jede Lane wird nicht mehr mit 66 MHz sondern mit 2500 MHz Taktfrequenz betrieben.

Jetzt muss die Soundkarte also nicht mehr warten bis sie ihre Daten vom PCI Bus bekommt wenn sie an der Reihe ist. Das ist auch der Grund warum bei alten Onboard Soundkarten und schwachen Prozessoren, der Sound zerhackt wird bei hoher Auslastung.

Worst case: Meine Maus (Razer Deathadder @ 1000Hz USB Bustakt)
liefert alle 1ms Daten an die CPU. Dazwischen funkt noch mein Onboard LAN und früher meine Soundkarte.

Jetzt ist es natürlich schade dass die Recon3D eine so schlechtere Sound-Qualität hat gegenüber der X-Fi... Toll wäre für mich statt dessen die X-Fi Gamer mit PCIe gewesen.
Die hat den Vorteil der seriellen Verarbeitung und den besseren Soundchip.
Aber gut dass ich zu 99% mit Headset arbeite. Da kann die Recon3D mal punkten.

PS.: Wikipedia Beiträge zu PCI und zu PCIe sind wirklich sehr gut!

http://de.wikipedia.org/wiki/Peripheral_Component_Interconnect

http://de.wikipedia.org/wiki/PCI_Express
 
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Der PCI bietet aber eigentlich ausreichend Performance, da gibts im normalen Betrieb keinen Engpass. Auch hängen bei weitem nicht alle OnBoard-Komponenten am PCI. Viele hängen direkt am Chipsatz, andere an PCIe-Lanes.

Aber wenn du eine X-Fi mit PCIe willst, dann hol dir doch eine: Titanium, Titanium HD oder Auzentech Forte
 
Da empfiehlt sich immer ein Blick ins Handbuch des Boards. Hier wird gezeigt, welche Komponenten sich einen IRQ teilen. So kann man seine PCI-Hardware gut verteilen auf am wenigsten genutzte Komponenten.
 
Ja, jetzt hab ich die Recon3D geholt... Will jetzt nicht alles zurückgeben und umtauschen.
Ich bin soweit schon zufrieden. Ich hab ja Gottsei Dank nicht den Wechsel von der Besseren zur schlechteren gemacht. Die Audigy, die ich vorher hatte klingt schlechter und Hat durch die schlechte Windows 7 Unterstützung keine Vorteile gegenüber der Recon...

Die X-Fi Treiber waren das nächste Manko. Ich hatte ja von den Blue-Screens bei LOTRO und den Problemen mit Alchemy geschrieben. Die X-Fi Serie macht ab Windows Vista Probleme mit LOTRO wegen der fehlenden Directx API.

Die Recon hat bessere Treiber abbekommen und funktioniert tadellos und ich brauche nicht auf Software-Decoding umstellen, dass dann das Ergebnis zur Soundkarte sendet statt die Verarbeitung der Signale der Soundkarte direkt zu überlassen.
Vielleicht wird mit Windows 8 ja alles besser wenn die Direct-Sound API zurückkehrt :p
 
Ok, von Lotro-Problemen hatte ich bisher nichts gemerkt. Ich spiele ja auch Lotro mit meiner xfi :/
 
Lian Li O11 Vision-M
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