Distrochooser noch aktuell?

@smooth el 4a
Ich würde soares zustimmen Empfehle auch immer ein Ubuntu Derivat zum Einstieg.

Du solltest dir erstmal klar werden welche Desktop Umgebung du nutzen Möchtest und dann Schauen welches Buntu für dich in Frage kommt.
Ich habe eigentlich immer bei DistroWatch.com geguckt was da in den Top10 los ist da Schaue ich auch heute noch Regelmässig rein was sich da so tut man will sich ja auf den laufenden halten.
Aber zum Anfang würde ich ein Ubuntu oder Mint Empfehlen weil Sie am leichtesten sind für den Einstieg und obwohl man schon viel getestet und Probiert hat setze ich selbst heute noch Mint ein man muss halt viel ausprobieren.

Besorge dir ne Spindel mit Rohlingen oder ein paar USB Sticks und dann Probierste mal Live Systeme aus so kannst du dir einen Eindruck von Bedienung Aufbau und Aussehen machen so war ich damals auch angefangen 25 Discs gebrannt und dann fröhlich getestet bis man was interessantes hatte und das dann installiert hat.
 
walker1973 schrieb:
Besorge dir ne Spindel mit Rohlingen oder ein paar USB Sticks und dann Probierste mal Live Systeme aus so kannst du dir einen Eindruck von Bedienung Aufbau und Aussehen machen.

Ein Stick ist doch schnell erstellt. Sich deswegen mehrere zu kaufen, sehe ich nicht. Und DVDs brennen würde ich gleich gar nicht. Mit VirtualBox reicht wie gesagt die .iso. Damit würde ich ausprobieren, bevor ich den Umstieg angehe.
 
Ok, dann ists wohl wirklich gescheit, wenn man anfangs nicht zu viel möchte. Fedora und Arch kann man ja weiterhin im Auge behalten (auch schön zu sehen, dass die bei distrowatch so weit oben stehen)

Hab nach den „best desktop environments for linux“ gesucht und empfhohlen werden meist
KDE, Cinnamon, GNOME, MATE und Xfce.

Für den ersten eigenen Eindruck also nach ner live-Version gucken, wenns die nicht gibt,

soares schrieb:
reicht VirtualBox (korrekt konfiguriert) aus

da drängt sich natürlich die Frage nach der „korrekten“ Konfiguration auf. Hab das hier gefunden:

https://de.wikipedia.org/wiki/VirtualBox schrieb:
Die Grafikauflösung ist je nach System auf 800×600 oder 1024×768 Pixel beschränkt, lässt sich aber bei vielen Gastbetriebssystemen mit Hilfe entsprechender Treiber aus den Gasterweiterungen nachträglich erhöhen.
 
die gasterweiterung zu installieren sind zumindest bei ubuntu in anderen GUI Debian-Derivaten genau 2 klicks in der Host GUI um die Installation einzuführen
 
ok, dann sollte es einfach sein, das hin zu bekommen...

Besten Dank an alle für die hervorragende Aufklärung hier! Ich denke, viel mehr kann man kaum mit jemanden besprechen, der in Linux einsteigen möchte. Hab hier was gelernt und v.a. endlich Ordnung und Übersicht in die Gedanken bringen können. Mal schaun, wie ich mich revanchieren kann :)
 
Ach ja, weil ich heute bei einem kleinen Projekt mich gewundert habe, warum die VM so langsam reagiert:

Virtualbox setzt sehr niedrig an, was die Hardwarezuteilung betrifft.
Nach dem erstellen der VM unbedingt drauf achten, dass die CPU-Kernanzahl so hoch ist wie Kerne im Host vorhanden sind und den Grafikspeicher auch von den 12 MB auf 128MB hochsetzen. Dann läufts relativ gut. Native Installationen sind natürlich immer schneller
 
Was noch nicht genannt wurde ist, dass man in den VirtualBox Displayeinstellungen die 3D-Beschleunigung aktivieren sollte, ansonsten startet z.B. Gnome im Fallback-Modus. Die 2D-Beschleunigung kann (sollte?) dagegen deaktiviert bleiben.
 
Wann geht's endlich los ? ;-)

Momentan sehe ich die Situation des Themenerstellers in etwa so wie damals bei der Fahrausbildung zur Erlangung des PKW-Führerscheins. Es beginnt mit den Theoriestunden in der Fahrschule. Jedoch - und hier beginnt der Unterschied - wird nach wenigen Stunden der Anwärter ins Auto gesetzt (zusammen mit dem Fahrlehrer), um die bis dahin gewonnenen Kenntnisse in der Realität anzuwenden. Danach geht es dual weiter -> Theorie & Praxis, meist immer im Wechsel. Dieses Konzept ist klasse!

Ist nicht abwertend gemeint, sondern soll dem Themenersteller als netter Motivations-Kick dienen! ;-)

PS: Ich bin mir sicher, dass dein vorhandenes System Linux-tauglich ist, auch wenn erst mit der Anschaffung des neuen Systems durchgestartet werden soll, sofern ich deine Inhalte korrekt deute. ;)

Wie auch immer du es letztendlich umsetzen wirst, viel Spaß mit Linux!
 
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